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Krautreporter, WDR und Netzpolitik.org für Grimme Online Award nominiert 

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Aus 1.200 Vorschlägen sind 28 Nominierte übrig geblieben. Die Jury des Online Grimme Awards hat am Donnerstag die nominierten Projekte präsentiert. Darunter zu finden sind Formate vom WDR, Correctiv, dem Kulturamt-Stadtarchiv Stuttgart und der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger.

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Das durch Crowdfunding finanzierte Online-Magazin Krautreporter und das WDR-Virtual-Reality-Projekt “Bergwerk 360°” sind am Donnerstag in Köln für den diesjährigen Grimme Online Award nominiert worden. Zu den nominierten Formaten zählen auch Podcasts über vietnamesische Einwanderer oder das Leben einer Mutter in der DDR, eine Plattform, die mehr Transparenz in den Hamburger Wohnungsmarkt bringen will, und das “Stadtlexikon Stuttgart”, das Tablet-Nutzern vor Ort die Möglichkeit bietet, in historische Karten zu blicken.

“Die erfreuliche Vielfalt an Themen und Formaten spiegelt sich in den Nominierungen wider: Von aufwändig produzierten Longreads, web-gestützten Datenrecherchen und Visualisierungen, von VR über Blogs und Podcasts bis hin zur Bleistiftkunst bietet das Netz Raum”, heißt es in der Stellungnahme der Jury.

 

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In der Kategorie Spezial ist in diesem Jahr unter anderem die “Tincon”, das Festival für digitale Jugendkultur, nominiert. Die Jury sagt dazu selbst: “Mit der ‘Tincon’ erweitern wir den Rahmen des Grimme Online Award keineswegs zufällig in einem Jahr, in dem die Debatte um die EU-Urheberrechtsreform den Graben zwischen Digital Natives und Digital Immigrants noch weiter vertieft hat. (…)  Der Grimme Online Award als Preis reflektiert immer auch das Fließen der Formatgrenzen und gewährt Nominierungskommission und Jury große Freiheiten. Die nutzen wir gerne.”

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Aus den 28 Nominierungen wählt eine Jury nun bis zu acht Preisträger in vier Kategorien aus. Parallel dazu können Internetnutzer über einen Publikumspreis abstimmen. Die Preisverleihung findet am 19. Juni in Köln statt. Der Grimme Online Award gilt als wichtigster deutscher Preis für Online-Publizistik.

Alle Nominierten im Überblick

tb/dpa

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Alle Kommentare

  1. Im Grunde sind das alles arme Zeitgenossen, die im Kopf rückständig vereint sind und im Herzen nur Hass und Hetze vor sich rum tragen, um sich dann gegenseitig als “Medien” und faktenbasierend bei der brötchengebenden Politik anbiedert verkaufen müssen. “Pressehuren” eben. Deshalb auch diese Preisverleihung für den bürgerlichen Schrein.

  2. Selbstreferentielle Onanie der progressiven, hippen und merkelhörigen Relotiusse.

    An welcher Stelle reflektiert denn der Grimmepreis Bitteschön? Netzpolitik macht offen grüne Politik, Correktiv bestimmt auf Facebook selbstherrlich, was Fakenews ist (Überraschung: die eigene Ideologie ist es nicht) und Krautreporter ist mal vielversprechend gestartet und auch nicht mehr als ein dem Zeitgeist verpflichtetes Verlautbarungsorgan.

    Mich würde es ehrlich gesagt überraschen, der Grimmepreis hätte mal die Eier, die Preisverleihung wegen Agitation statt Journalismus verweigern!

    1. Wow, da haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen (meiner Meinung nach).

      Ist übrigens auch gut für den Blutdruck, wenn man sich die Infos/ News nur von den oben Genannten holt – bei einigen alternativen Medien, die investigativ recherchieren sieht das meist anders aus.

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