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ARD siegt mit “Big Manni”-Abend, RTL versagt mit “Angry Birds” und “Sausage Party”, Sky triumphiert mit Messi-Show

ARD-Film “Big Manni” mit Hans-Jochen Wagner (l.) und Felix Eitner
ARD-Film "Big Manni" mit Hans-Jochen Wagner (l.) und Felix Eitner

Erfolgreicher Abend für Das Erste: Mit dem Double-Feature aus Film und Doku unter dem Namen "Big Manni" überzeugte der Sender bei Jung und Alt. Im Gesamtpublikum gewann das Duo die Prime Time souverän, bei den 14- bis 49-Jährigen musste es sich nur ProSieben geschlagen geben, siegte aber u.a. gegen RTLs "Angry Birds". Top-Quoten gab es auch für Sky: 1,24 Mio. Fans sahen das Champions-League-Spiel FC Barcelona vs. FC Liverpool.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Mittwoch wissen müssen:

1. Mit “Tagesschau” und “Big Manni”: Plätze 1 bis 3 für Das Erste im Gesamtpublikum, 1, 3 und 4 bei den 14- bis 49-Jährigen

4,68 Mio. und 4,32 Mio. Menschen interessierten sich ab 20.15 Uhr für das ARD-Double-Feature “Big Manni” und “Big Manni – Big Money”. Die beiden an den Flowtex-Skandal angelehnten Programme – ein Spielfilm und eine Doku – erzielten damit jeweils einen Marktanteil von 15,0% und gewannen die Prime Time. In den Tages-Charts gab es eine Sendung mit noch mehr Zuschauern: die 20-Uhr-“Tagesschau”, die im Ersten 5,25 Mio. (18,8%) einschalteten. Bei den 14- bis 49-Jährigen lief es für das ARD-Trio ähnlich super: Die “Tagesschau” gewann auch hier den Tag – mit 1,23 Mio. und 15,4%, die beiden “Big Manni”-Programme erreichten mit 1,06 Mio. und 990.000 jungen Zuschauern 10,9% und 10,8%, sowie die Plätze 3 und 4.

2. ZDF auf den Rängen 4 bis 10. aber ohne Chance auf ganz vorn

Hinter dem ARD-Trio folgt in den Mittwochs-Charts ein Septett des ZDF: Die Ränge 4 bis 10 gehen allesamt an den Mainzer Sender. So sahen die 19-Uhr-“heute”-Sendung 3,99 Mio. Leute (18,5%), die Prime-Time-Show “Da kommst Du nie drauf!” 3,57 Mio. (11,5%), die Vorabend-Serie “SOKO Wismar” 3,46 Mio. (18,7%), usw. Bei den 14- bis 49-Jährigen erzielte “Da kommst Du nie drauf!” mit 760.000 Sehern immerhin 7,8% und erreichte die Tages-Top-Ten. Doch nochmal zurück zum Gesamtpublikum: Das populärste Programm der Privaten hieß hier “RTL aktuell”: Mit 2,35 Mio. Sehern und 11,5% belegt es Platz 11.

3. ProSieben überzeugt mit “Boston”, RTL versagt mit “Angry Birds” und “Sausage Party”

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Erfolgreichster Privatsender in der Prime Time war am Mittwoch ProSieben: Die Free-TV-Premiere des Thrillers “Boston” lief bei 1,11 Mio. 14- bis 49-Jährigen, der Marktanteil lag bei guten 12,0%. Auch im Gesamtpublikum landete der Film vor der direkten privaten Konkurrenz: 2,16 Mio. Zuschauer entsprachen hier 7,4%. RTL hingegen hatte mit zwei Free-TV-Premieren keine Chance: “Angry Birds – Der Film” war um 20.15 Uhr überraschend schwach, erreichte nur 830.000 14- bis 49-Jährige und 8,6%, im Gesamtpublikum mit 1,32 Mio. Sehern gar nur 4,3%. “Sausage Party – Es geht um die Wurst” erzielte im Anschluss bei den 14- bis 49-Jährigen nur 7,6%, insgesamt ganze 3,8%. RTL verlor damit in der Prime Time auch noch gegen Sat.1, wo “Die Schadenfreundinnen” mit 900.000 14- bis 49-Jährigen sehr ordentliche 9,6% erzielten.

4. Leichter Aufschwung für “Magnum P.I.”

Ind er zweiten Privat-TV-Liga fehlten die spektakulären Zahlen am Mittwoch. Für die Vox-Serie “Magnum P.I.” lief es immerhin besser als vor einer Woche, die Marktanteile von 4,7% für die beiden Folgen sind bei den 14- bis 49-Jährigen aber weiter keine zufriedenstellenden Ergebnisse. 440.000 und 470.000 junge Zuschauer sahen zu. Ebenfalls 4,7% gab es für RTL II um 20.15 Uhr: 450.000 entschieden sich um 20.15 Uhr für “The Big 50”. Eine weitere Ausgabe der Sendung erzielte am 22.15 Uhr bessere 6,1%. Die Nummer 1 der zweiten Privat-TV-Liga war am Mittwoch aber kabel eins: 470.000 14- bis 49-Jährige bescherten “Cool Runnings” um 20.15 Uhr noch verhaltene 5,0%, 390.000 ab 22.20 Uhr “Shaft – noch Fragen?” richtig gute 6,9%.

5. Sky triumphiert mit der Messi-Show bei Barcelona-Liverpool, der WDR besiegt mit einem alten “Tatort” fast alle Privatsender

Auch ohne deutsche Beteiligung erzielte Sky Sport am Mittwoch tolle Quoten mit der UEFA Champions League: Das Halbfinal-Hinspiel zwischen dem FC Barcelona und dem FC Liverpool lief bei 1,24 Mio. Fans, der Marktanteil lag bei tollen 4,5%, das Spiel landete damit in der Tages-Top-30. Sogar Platz 11 sprang bei den 14- bis 49-Jährigen heraus – mit 650.000 Zuschauern und 7,3%. Unbedingt erwähnenswert sind auch die 1,89 Mio. Krimifreunde, die um 20.15 Uhr den sechs Jahre alten Köln-“Tatort: Scheinwelten” im WDR Fernsehen einschalteten. Der Marktanteil lag bei 6,1%, nur Das Erste, das ZDF und ProSieben erreichten um 20.15 Uhr noch mehr Zuschauer. Knapp über die Mio.-Marke sprang auch zdf_neo mit “Ostwind – Zusammen sind wir frei”: 1,02 Mio. entsprachen 3,3%.

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Alle Kommentare

  1. Übrigens, gestern war das DFB-Pokalfinale der Frauen live im Ersten. Da hier das Spiel überhaupt nicht erwähnt wird, waren die Quoten wohl unterirdisch.

  2. Den Jubel über diesen erneut fast nur von Männern gemachten Männer-Film (2 Frauen-Rollen, der Rest nur Männer… und es ist egal warum und wieso…) kann ich nicht nachvollziehen. DasErste/Facebook – mal reinschauen – war voll von Kritik der Zuschauer. Wütende Statements zum Dialekt etc.etc. Will heißen… da haben viele eingeschaltet, weil man den Käse bei den anderen nicht sehen wollte… aber genauso viele haben sich geärgert. Vielleicht auch mal sowas sehen und beschreiben liebe Meedia-Leute? Und interessant wäre es auch, wenn sich die Fachpresse mal die Mühe machten, bei jedem Film die Frauen-und-Männer-Verteilung zu beachten. Ist ganz einfach: Beginn der Text gleich mit dem Namen des Mannes (bei Kindern Jungs), um den es geht…wie viele Männer spielen mit… wie viele Frauen mit stereotypen Rollenmustern? Wie viele Männer in Produktion, Casting, im gesamten Cast (Regie, Kamera, Autoren usw.). Einzig die Redaktion solcher Männer-Filme sind oft Frauen. Der absolute Kracher! Die Schweden machen es vor – wie so vieles. Innerhalb einer Generation lassen sich Verhaltensmuster, die eine Gesellschaft nicht mehr dulden kann und darf, aufbrechen. Nur dieses moralin-saure Deutschland kann, will und mag diese sicht-und-lesbare Frauendiskriminierung nicht beenden. Da die Öffentlich-Rechtlichen dies vorrangig (Monopol/Kartell) verschulden (Studie), muss diesem von Bürgern bezahlten ÖR eine Änderung der Macht- und Gesamt-Strukturen (Rotation zur Verhinderung des permanenten Macht-Mißbrauchs) plus effektiv funktionierender Kontrolle vorgeschrieben werden. Durchführung: SOFORT!!

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