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Gehaltsreport 2019: So viel verdienen Marketing-Fachkräfte in Deutschland

Gehaltsreport von StepStone
Gehaltsreport von StepStone

PR- und Marketing-Fachkräfte verdienen im Schnitt rund 56.800 Euro pro Jahr. Dies besagt der Gehaltsreport 2019, den die Online-Jobplattform StepStone nun veröffentlicht hat. Die Löhne unterscheiden sich dabei innerhalb der Berufsgruppe je nach Arbeitsort um bis zu 60 Prozent.

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Fachkräfte in Hessen verdienen im PR und Marketing am meisten. Durchschnittlich 63.400 Euro erhalten die Angestellten dort als Bruttojahresgehalt. Im Vergleich zu anderen Bundesländern macht das einen Unterschied von bis zu 60 Prozent aus. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es im Durchschnitt nur rund 36.200 Euro. Dies geht aus dem nun veröffentlichten Gehaltsreport von Stepstone hervor, für den die Plattform die Gehälter von 85.000 Fach- und Führungskräften ausgewertet hat.

In der Gehaltsliste weit oben ist – wenig überraschend – der Süden Deutschlands: In Bayern (60.700 Euro) und Baden-Württemberg (58.800 Euro) liegen die Fachangestellten nur knapp unter dem Durchschnittsgehalt von Hessen. Am unteren Ende des Rankings finden sich neben Mecklenburg-Vorpommern noch Thüringen (41.000 Euro) und Sachsen (40.800 Euro). Im Schnitt verdienen PR- und Marketing-Mitarbeiter in den neuen Bundesländern 42.100 Euro und somit rund 27 Prozent weniger als ihre Kollegen in den alten Ländern (55.000 Euro).

Gender-Pay-Gap unter Bundesdurchschnitt

Die Auswertung zeigt laut Stepstone zudem, dass die Gehaltslücke zwischen den Geschlechtern im Marketing-Bereich etwas unter dem Bundesdurchschnitt liegt. Das Statistische Bundesamt bezifferte den Gender-Pay-Gap zuletzt mit etwa 21 Prozent – die Marketing-Branche liegt einen Prozentpunkt unter diesem Mittelwert. In absoluten Zahlen macht das jedoch weiterhin einen Unterschied von fast 13.000 Euro im Jahr aus. So verdienen Männer knapp 64.000 Euro, Frauen hingegen rund 51.000 Euro. Die Verantwortlichen der Analyse erkennen eine Ursache in der Tatsache, dass im Marketing durchschnittlich mehr Männer in Führungspositionen arbeiten als Frauen.

Die erhobenen Daten legen nahe, dass sich ein Studium im Marketing deutlich rechnet: Akademiker verdienen mit über 60.000 Euro Bruttojahresgehalt fast 22 Prozent mehr als ihre Kollegen ohne Studium (49.500 Euro). Besonders gut verdienen Marketingfachkräfte in der chemie- und erdölverarbeitenden Industrie (78.600 Euro). Dahinter folgen Banken (74.900 Euro) und die Automobilbranche (71.700 Euro).

Umfrage zu Gehaltsverhandlungen
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Im Zuge der Auswertung hat die Jobplattform eine Online-Umfrage zum Thema Gehaltsverhandlung durchgeführt. Dafür wurden im Januar 2019 insgesamt rund 11.000 Fach- und Führungskräften befragt,  darunter rund 9.000 Fachkräfte ohne Personalverantwortung und rund 2.000 Führungskräfte. 59 Prozent der Befragten würden lediglich unregelmäßig nach einer Gehaltserhöhung fragen.

Rund 6 von 10 Teilnehmern fragen einmal im Jahr danach, acht Prozent zweimal jährlich, 28 Prozent alle zwei Jahre und 12 Prozent fragen nur dann, wenn sie Höchstleistungen erbracht oder etwas Herausragendes geleistet haben.

Wie man an eine Gehaltserhöhung gekommen ist, beantworten 46 Prozent wie folgt: Sie haben diese aktiv eingefordert. Fast ein Drittel gab an, dass die Gehaltserhöhung seitens des Managers aufgrund guter Leistungen erfolgte und 22 Prozent antworten, dass sie im Rahmen der standardmäßigen, jährlichen Erhöhung mehr Gehalt erhalten haben.

tb

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