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Cover-Check: Solides Kiosk-Ergebnis für den “tierisch wütenden” Spiegel, zu wenige Verkäufe für stern und Focus

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Woche 12 hat den drei Magazinen Spiegel, stern und Focus keine sonderlich guten Verkaufszahlen im Einzelhandel beschert. Laut IVW erreichte einzig Der Spiegel sein aktuelles 3-Monats-Normalniveau. Getitelt hat er mit "Tierisch wütend - Warum so viele Menschen im Alltag die Nerven verlieren und ausrasten". stern und Focus blieben mit "Eure Reichtum auf unsere Kosten" und "Das Ende der Mittelschicht" unter ihren Möglichkeiten.

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166.372 mal wurde Der Spiegel 12/2019 in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen, etc. verkauft. Damit erreichte die Ausgabe haargenau den 3-Monats-Durchschnitt des Spiegels, der aktuell bei 166.400 liegt. Der 12-Monats-Durchschnitt wurde hingegen verpasst – er liegt bei 178.200 Einzelverkäufen. Das Titelthema “Tierisch wütend – Warum so viele Menschen im Alltag die Nerven verlieren und ausrasten” war also kein übermäßiger Bestseller, aber auch kein großer Flop. Insgesamt, also inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen, erreichte Der Spiegel 12/2019 eine Anzahl von 705.292 verkauften Exemplaren, darunter 92.807 ePaper und Spiegel-Plus-Kunden.

Der stern kam mit seiner Ausgabe 12/2019 auf 118.712 Einzelverkäufe, blieb damit klar unter seinem 12-Monats-Durchschnitt von aktuell 137.000, sowie auch unter seinem 3-Monats-Durchschnitt von 123.500. Immerhin: Das heft mit der Titelzeile “Euer Reichtum auf unsere Kosten” und der Unterzeile “Wie sich deutsche Milliardäre aus ihrer Verantwortung stehlen. Und der Staat sie gewähren lässt” blieb minimal über der Vorwoche, als man mit der “Kraft der Affäre” am Kiosk durchfiel. Insgesamt fand der stern in der Woche 12 genau 475.049 Abnehmer, 21.771 davon als ePaper.

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Der Focus blieb mit seinem Titel “Das Ende der Mittelschicht (wie wir sie kennen)” noch deutlicher unter dem Soll. Nur 45.641 griffen im Einzelhandel zu – das drittschwächste Ergebnis des bisherigen Jahres 2019 und eins, das klar unter den Durchschnittszahlen der jüngsten 12 Monate (57.600) und der jüngsten drei Monate (58.900) liegt. Womöglich war potenziellen Lesern das Thema inklusive der Unterzeile “Wie Digitalisierung, Demografie und Politikversagen unseren Wohlstand gefährden” zu negativ oder alarmistisch. Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: Der lag bei 367.062 Exemplaren, inklusive 53.999 ePaper.

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Alle Kommentare

  1. Ich freue mich, daß der SPIEGEL nicht für die Relotius Betrügereien von den Lesern abgestraft wird. Es wäre auch ungerecht.

    STERN & FOCUS werden in fünf, sechs Jahren vom Markt verschwunden sein. Die Zeit dieser Wartezimmer Blätterhefte ist einfach abgelaufen.

    1. Und der SPIEGEL ist kein Wartezimmer Blätterheft?? Wer deren (SPIEGEL´s) Meinung vertritt, nach dem Mund redet, ist dort gern gesehen. Man mag solche Kommentatoren dort, sie gaukeln die Meinung aller vor. Deshalb zensiert man dort auch all zu gerne um dieses Bild ja nicht zu gefährden. Es ist ein gefährliches Spiel, was solche Blätter treiben, es ist steuern der Massen, Lenken in bestimmte Richtungen um den Blick für die Realität zu vernebeln. (das ist selbstverständlich meine Meinung, ich leg mich gewiss nicht mit dem SPIEGEL an, ich seh ihn nur lieber von hinten weit weg, als von vorn ganz nah. Es ist ein Instrument von Machtausübung, Propaganda, nicht die Leser profitieren, die jubeln noch, sondern der Betreiber ist es, er mißbraucht die Massen zur Durchsetzung seiner Ziele, die Bürger kriegens blos nicht mit)

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