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Mehr Arbeit für Alexa: Amazons smarte Assistentin liest nun auch lange News vor

Amazons verständige Lautsprecher Echo (links) und Dot
Amazons verständige Lautsprecher Echo (links) und Dot

Bislang konnte Alexa lediglich sogenannte "Flash-Briefings" vorlesen. Das soll sich künftig ändern, wie Techcrunch berichtet. Demnach soll Amazon seinen Echo-Lautsprechern eine neue Funktion verpassen, mit der Nutzer künftig längere Berichten anhören können.

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Das neue Feature, das nun ausgerollt werden soll, lässt Nutzer längere Nachrichten und Berichte anhören. “Long-form news” heißt die Funktion, die zum Start in den USA von Bloomberg, CNBC, CNN, Fox News, Newsy und NPR angeboten wird, wie Amazon mitteilt. Bereits am Montag wurde es in den USA ausgerollt. Zunächst hatte der Branchendienst TechCrunch darüber berichtet.

Laut einer Adobe-Studie soll die bisherige News-Funktion “Flash-Briefings” bei 46 Prozent der Befragten besonders beliebt sein. Für Alexa gibt es aktuell mehr als 5.000 sogenannte Skills aus dem Nachrichtensektor. Allerdings scheint den Nutzern die kurze Präsentation der Nachrichten nicht immer zu genügen.

Kuratierte Nachrichten der Portale

Amazon teilt mit, dass Kommandos wie “Alexa, tell me the news”, Alexa play news” und “Alexa play news from…” künftig tiefergehende Nachrichten abspielen, die von den Nachrichtenportalen kuratiert würden. Dazu gehören dann laut Medienberichten etwa Radio-Sendungen von NPR oder die relevantesten Geschichten von CNN. Newsy und CNBC werden sogar Video-Nachrichten anbieten. Dies gilt freilich nur für die Geräte mit einem Bildschirm, wie Echo Show und Echo Spot.

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Fragen Nutzer Alexa zum ersten Mal nach Nachrichten, werden diese zunächst nach ihren bevorzugten Anbietern gefragt. Es gibt jedoch noch Konfigurationsprobleme, wie zwischen den Bereichen “Flash-Briefings” und “Long-form news” unterschieden werden kann. Wenn ein “Flash Briefing”-Nutzer nach den Nachrichten fragt, spielt Alexa die bereits gespeicherten Angebote ab. Sollen allerdings die ausgiebigen Berichte abgespielt werden, muss das Kommando spezifisch ausgerufen werden, also beispielsweise “Alexa, play the news from CNN”.

Das US-Unternehmen ist sich dieser Ungereimtheiten bewusst und möchte weiter an der Verbesserung des Angebots arbeiten. Dafür warte man allerdings das Kundenfeedback ab.

tb

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Alle Kommentare

  1. Nix Stasi oder Nordkorea. Es sind amerikanische Ohren. Bald auch in jedem Auto und in jeder neuen Einbauküche.

  2. Wer sich faschistoide Stasiobjekte wie dieses Alexa freiwillig in die Bude stellt, sollte in Nordkorea verschimmeln.

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