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Cover-Check: Der stern fällt am Kiosk mit der “Kraft der Affäre” durch, Der Spiegel punktet mit “Was uns stark macht”

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Montage: MEEDIA

Nur einem der drei großen Wochenmagazine gelang es in der Woche 11, über sein Einzelverkaufs-Normalniveau zu springen: Der Spiegel erreichte laut neuester IVW-Daten 174.154 Käufer mit dem Titel "Was uns stark macht". Unter dem Soll blieben hingegen der stern mit der "Kraft der Affäre" und der Focus mit "Fitness für die Faszien".

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174.154 Menschen griffen also im Einzelhandel zum Spiegel 11/2019. Das ist immerhin die drittbeste Einzelverkaufszahl des bisherigen Jahres. Zudem liegt sie klar über dem aktuellen 3-Monats-Durchschnitt des Magazins von 165.200. Den 12-Monats-Durchschnitt von 178.600 verfehlte das Heft hingegen knapp. Die Titelstory der Ausgabe lautete “Was uns stark macht: Schicksalsschläge, Niederlagen, Alltagsstress – von der Kunst, wieder aufzustehen”. Kein typisches Spiegel-Titelthema, aber eins, das halbwegs funktioniert hat. Insgesamt, also inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen, erreichte die Nummer eine verkaufte Auflage von 713.437, darunter 92.551 ePaper und Spiegel-Plus-Kunden.

Der stern blieb mit seiner Ausgabe 11/2019 hingegen unter allen Vergleichszahlen. Nur 117.489 griffen im Einzelhandel zum Heft mit dem Titel “Die Kraft der Affäre: Fremdgehen kann die Liebe zerstören – oder stärken”. Zum Vergleich: Der 12-Monats-Durchschnitt liegt bei 137.400, der 3-Monats-Durchschnitt bei 123.200 Einzelverkäufen. Zudem sind die 117.489 der bisher schlechteste Wert im Einzelhandel des stern-Jahres 2019. Der Gesamtverkauf der Ausgabe lag bei 474.572 Exemplaren, inklusive 22.194 ePaper.

 

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Unter dem Soll blieb auch der Focus: 53.994 Verkäufe in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen, etc. weist die IVW aus, weniger als im Durchschnitt der jüngsten 12 Monate (57.900) und der jüngsten drei Monate (57.800). Der typische Focus-Titel “Fitness für die Faszien: Was dem Körper Halt gibt – Das perfekte Training, die Tipps der Experten” war also kein Bestseller. Immerhin: Im Vergleich zum historischen Tief der Vorwoche ging es für den Focus um mehr als 18.000 Einzelverkäufe nach oben. Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: Der lag bei 375.155 Exemplaren, davon 53.349 ePaper.

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Alle Kommentare

  1. Schön, dass der SPIEGEL langsam wieder Tritt fasst. Die ehrliche Aufarbeitung der Relotius-Affäre zahlt sich aus!!!

    Ich habe eben den neuen STERN durchgeblättert. Von A – Z langweilig. Blätterdauer: 7 Minuten.

      1. Man kann sich auch selbst mal klarmachen als Leser was die eigenen konkreten Erwartungen an medien sind.

        Wenn man das nicht vorfindet was man wünscht, hilft nur weitersuchen…

      2. Der Spielraum für Kommentatoren wie „Kläuschen“ scheint sich nach dem Eigentümerwechsel bei Meedia arg zu verringern. Bald hilft nur weitersuchen.

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