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Cover-Check: Focus fällt mit der “neuen Daten-Medizin” auf historischen Kiosk-Minusrekord

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Miserable IVW-Woche für den Focus: Das Heft 10/2019 mit dem Titelthema "Die neue Daten-Medizin" hat sich im Einzelhandel laut nun veröffentlichter Zahlen nur 35.555 mal verkauft - so selten wie kein Focus zuvor. Näher an ihr Normalniveau kamen in der Woche 10 der stern und Der Spiegel. Der stern sprang mit der sperrigen Titelzeile "Wie geht gut?" sogar über sein 3-Monats-Normalniveau.

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“Moderne Heilkunst: Wie Sie dank digitaler Technik und Apps Krankheiten frühzeitig erkennen und länger leben” schrieb der Focus unter seine Headline “Die neue Daten-Medizin”. Bebildert wurde der Titel mit einem roten Kreuz und einer Herzkurve, umrahmt von einer Art Smartphone-Optik. Interessiert hat das Thema aber offenbar nur sehr wenige. Ganze 35.555 mal wurde der Focus 10/2019 in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen, etc. verkauft – ein historischer Minusrekord für das Burda-Magazin. Der 12-Monats- und der 3-Monats-Durchschnitt von 57.900 und 59.500 Einzelverkäufen wurden um rund 40% verfehlt. Insgesamt, also inklusive Abos, Lesezirkel und Bordexemplaren erreichte das Magazin eine verkaufte Auflage von 353.310 Exemplaren, darunter 49.915 ePaper.

Besser als für den Focus lief es in der Magazin-Woche 10 für den stern – mit dem sperrigen Titel “Wie geht gut?” zum Thema “Wir wollen anständig leben und nachhaltig. Im Einklang mit uns, unseren Mitmenschen und der Natur. So kann es funktionieren”. Immerhin 124.825 mal wechselte das Heft im Einzelhandel den Besitzer. Das sind zwar deutlich weniger Einzelverkäufe als im 12-Monats-Durchschnitt (138.000), aber mehr als im Durchschnitt der jüngsten drei Monate (122.900). Zudem sind die 124.825 Einzelverkäufe der zweitbeste Wert der sieben aktuellsten Ausgaben. Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: Der lag bei 480.615 Exemplaren, inklusive 20.425 ePaper.

 

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Der Spiegel kam mit seinem Heft 10/2019 auf 159.739 Einzelverkäufe. Das sind deutlich weniger als in den beiden Vorwochen (184.859 und 177.264), sowie ebenfalls weniger als im aktuellen 12-Monats-Durchschnitt (178.900) und im aktuellen 3-Monats-Durchschnitt (165.800). Das Titelthema “Abschiebung – Ein deutsches Desaster” hat also offenbar nicht allzu viele potenzielle Spiegel-Käufer zum Kiosk gelockt. Insgesamt wechselte Der Spiegel 10/2019 genau 700.396 mal den Besitzer, 92.030 mal davon als ePaper.

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