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Nitro knackt mit James Bond die Mio.-Marke, ProSieben Maxx kann noch nicht mit der U21 überzeugen

Roger Moore (l.) und Tommy Lane in “James Bond 007 – Leben und sterben lassen”
Roger Moore (l.) und Tommy Lane in "James Bond 007 - Leben und sterben lassen"

Während die ARD-Serien im Gesamtpublikum und ein RTL-Quartett bei den 14- bis 49-Jährigen den Dienstag gewannen, gab es weiter hinten einige sehr interessante Einschaltquoten. So bescherte der "James Bond"-Klassiker "Leben und sterben lassen" dem RTL-Ableger Nitro 1,26 Mio. Zuschauer, ProSieben Maxx hingegen begrüßte nur 320.000 zum U21-Länderspiel. zdf_neo stieg mit "Friesland" sogar in die Tages-Top-20 ein: 2,32 Mio. sahen zu.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Dienstag wissen müssen:

1. Nitro triumphiert mit James Bond, ProSieben Maxx nicht so sehr mit der U21

1,26 Mio. “James Bond”-Fans sahen sich um 20.15 Uhr den Klassiker “Leben und sterben lassen” an. Der Marktanteil lag damit bei 4,2%, ein großartiges Ergebnis für den Sender, dessen 12-Monats-Durchschnitt bei deutlich geringeren 1,7% liegt. Der Film verdankt seinen Erfolg dabei zu großen Teilen älteren Zuschauern, auch wenn er bei den 14- bis 49-Jährigen mit 350.000 und 3,8% ebenfalls überzeugen konnte. Nur 320.000 Gesamt-Zuschauer fanden unterdessen den Weg zum U21-Länderspiel England-Deutschland bei ProSieben Maxx, was in den beiden Halbzeiten nur 1,1% und 1,0% entsprach. Bei den 14- bis 49-Jährigen sahen nur 110.000 zu.

2. “Um Himmels Willen” kehrt mit 5 Mio. Zuschauern zurück – 900.000 weniger als 2018

Den Tagessieg im Gesamtpublikum holte sich Das Erste. 5,28 Mio. Zuschauer entschieden sich um 21.05 Uhr für die Krankenhausserie “In aller Freundschaft”, der Marktanteil lag bei 16,9%. Vorher schalteten genau 5,00 Mio. die erste neue Folge von “Um Himmels Willen” ein – 15,6%. Im Vergleich zu der Premiere der 2018er-Staffel entspricht das einem Minus von 900.000 Zuschauern und 2,7 Marktanteilspunkten. Den klaren Tagessieg holte sich das Serien-Duo dennoch, “ZDFzeit: Obi, Dehner & Co.” erreichte im ZDF um 20.15 Uhr nur 2,96 Mio. Leute und 9,3%.

3. “Beck is back!” und “Die Klempnerin” holen Staffel-Rekorde

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Bei den 14- bis 49-Jährigen finden sich auf den ersten vier Plätzen RTL-Programme: “Gute Zeiten, schlechte Zeiten” gewann vor “Beck is back!”, “RTL aktuell” und “Die Klempnerin”. Für die beiden Prime-Time-Serien ging es dabei ein gutes Stück aufwärts: Marktanteile von 12,0% und 11,4% sind jeweils Staffel-Bestleistungen. Richtig gut sind die Zahlen aber natürlich weiter nicht. Bei ProSieben kam das Finale von “Das Ding des Jahres” auf 960.000 junge Zuschauer und 10,8%, Sat.1 kam mit “Navy CIS”, “Navy CIS: L.A.” und “Hawaii Five-O” auf 9,7%, 8,8% und 7,4%.

4. RTL II besiegt mit “Hartz und herzlich” ProSieben, Sat.1 und Vox

Nur RTL musste sich um 201.5 Uhr RTL II geschlagen geben: Die Doku-Soap “Hartz und herzlich” erreichte 1,08 Mio. 14- bis 49-Jährige und bärenstarke 11,1%. Die “Pop-Giganten” überzeugten im Anschluss ebenfalls – mit noch 490.000 jungen Zuschauern und 9,2%. Bei Vox steigerte sich “Ewige Helden” erneut um ein Stückchen, diesmal mit 730.000 14- bis 49-Jährigen auf 7,7%. Unter dem Soll blieb in der Prime Time hingegen kabel eins: 440.000 junge Zuschauer interessierten sich für “Der Supercop” – blasse 4,7%. Später ging es aber deutlich nach oben: “Mein Name ist Nobody” erreichte ab 22.35 Uhr mit 330.000 14- bis 49-Jährigen 7,9%.

5. “Friesland” beschert zdf_neo einen Top-20-Platz

Sagenhafte 2,32 Mio. Zuschauer erreichte zdf_neo am Dienstagabend mit der Krimi-Wiederholung aus der Reihe “Friesland”. Der Marktanteil lag bei 7,3%. Der Krimi sprang damit auf Platz 20 der Tages-Charts, musste sich um 20.15 Uhr nur dem Ersten und dem ZDF geschlagen geben. Am Vorabend hatte “Bares für Rares” ab 19.20 Uhr mit 1,67 Mio. Sehern bereits 6,0% erreicht. Starke Zahlen gab es um 20.15 Uhr zudem noch für das NDR-Magazin “Visite”, das 1,40 Mio. Leute einschalteten. Die “NDR regional”-Magazine sahen vorher 1,28 Mio., ebenso wie die “Lokalzeit” im WDR Fernsehen.

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Alle Kommentare

  1. Es ist wie immer: Das ZDF bedankt sich immer am Dienstag bei der ARD für die satten Quoten, die der ZDF-Montagsfilm (am 25.3. war es das schlecht gemachte und von Medien zerrissene Nadja-Uhl-Stück “Gegen die Angst”) permanent feiern darf. Die ARD ist zwar – dumm wie sie ist – der generelle Quotenverlierer durch eine fast geniale Tages-Programmplanung des ZDF aber die ARD scheint ja zufrieden zu sein mit dem kleinen Bonbon für ihr ARD-Dienstagsprogramm “Um Himmels Willen” und “In aller Freundschaft”. Dass “Um Himmels Willen” Zuschauer verloren hat, kommt offensichtlich anderen Programmen zugute. Das ist per se nicht schlecht, weil man einem Kartell wie ARD/ZDF mit ihren weiteren Kanälen, Töchtern und Beteiligungen solche Mätzchen überhaupt nicht durchgehen lassen sollte.

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