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“Führende Marke im Wirtschafts-Journalismus”: Springer holt deutschen Business Insider nach Berlin und stockt Redaktion auf

Springer-Vorstand Jan Bayer, Business Insider: Expansion im Wirtschaftsjournalismus
Springer-Vorstand Jan Bayer, Business Insider: Expansion im Wirtschaftsjournalismus © Foto: Axel Springer

Axel Springer stellt den Business Insider in Deutschland neu auf und verlegt den Redaktionssitz von Karlsruhe nach Berlin. In das Team soll deutlich investiert werden. Das Medienhaus bezeichnet die Maßnahme als "den nächsten Schritt, um das Potenzial der Marke auch in Deutschland stärker zu nutzen". Die bisherige Dachgesellschaft finanzen.net wird damit nicht mehr für das Portal zuständig sein.

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Geführt wird die neue Business Insider Deutschland GmbH von Romanus Otte, 56, und Jakob Wais, 30, wie es in einer Mitteilung heißt. Sie verantworten demnach als Executive Publishers Inhalte, die Produktentwicklung und die Geschäftsführung. Sabrina Hoffmann, 33, bleibt Chefredakteurin. Die Mannschaft wird laut Verlag von 15 auf 30 Mitarbeiter verstärkt.

Romanus Otte ist langjähriger Wirtschaftsjournalist. Bei Axel Springer war er mehrere Jahre für die digitalen Angebote der Welt verantwortlich, u. a. als Stellvertretender Chefredakteur und General Manager. Zuletzt koordinierte er für Axel Springer international Zusammenarbeit und Wissensaustausch der Axel Springer Unternehmen.

Jakob Wais ist Absolvent der Axel Springer Akademie und bei Bild zuletzt verantwortlich für die strategische Entwicklung und Distribution redaktioneller Angebote. Als Director Editorial Partnerships & Innovation bei Bild koordinierte er außerdem internationale Partnerschaften und war maßgeblich beteiligt an der Entwicklung der Inhalte- und Produkt-Strategie.

Weiter heißt es: “Ziel ist, Business Insider auch in Deutschland zu einer führenden Marke des Wirtschaftsjournalismus zu machen. Der Fokus auf die jungen Zielgruppen bleibt erhalten.”

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Jan Bayer, Vorstand News Media International, Axel Springer SE: „Es ist uns gelungen, die Marke Business Insider auch in Deutschland wirtschaftlich erfolgreich zu etablieren und eine relevante Zielgruppe zu erschließen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um in das redaktionelle Angebot und weiteres Wachstum zu investieren.“

2015 kam das von Henry Blodget in den USA gegründete Portal auch nach Deutschland. Das rein digitale Angebot erreicht derzeit 4,75 Millionen Nutzer (AGOF digital facts 01/2019). Axel Springer hatte Ende Oktober 2015 die Business Insider Inc. in den USA erworben. Die Marke steht im Mittelpunkt des Ausbaus der internationalen Aktivitäten von Axel Springer.

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Alle Kommentare

  1. Gerade habe ich zum ersten mal einen Blick auf diese Online-Zeitung geworfen. Als Wirtschaftsmagazin ist sie nicht zu erkennen. Erinnert mich an die deutsche Huffington Post.

  2. Man verliert langsam den Überlick bei den immer schnelleren und immer panischeren Wechsel zwischen Einstellung und Neuauflage irgendwelcher Zeitschriften, die selbst über den Ramschtisch beim Inlandsflug niemand lesen will.

    1. alles richtig. Ausser, dass es sich hier um ein reines Onlineprodukt handelt und es dieses “Magazin” schon seit 2015 gibt. Viel Spass beim Suchen auf dem Ramschtisch.

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