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Nach Höllenjahr: Mark Zuckerberg sieht Facebooks Zukunft in privater Kommunikation im Messenger und über WhatsApp

Facebook-CEO Mark Zuckerberg
Facebook-CEO Mark Zuckerberg

Es ist die Konsequenz nach einem Jahr zum Vergessen, in dem Facebook von zahllosen Daten- und PR-Skandalen durchgeschüttelt wurde: Konzernchef Mark Zuckerberg entwirft in einen 3000 Worte langen Post ein wahres Manifest, das viel über die Neuaufstellung des weltgrößten Social Networks verrät. Zuckerberg beschwört eine Zukunft, in der die Kommunikation künftig in erster Linie im Privaten stattfindet – in den zukünftig verzahnten Messengerdiensten. Um die Privatsphäre besser zu schützen, will Facebook die Kommunikation in Zukunft verschlüsseln.

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Das Jahr 2018 hat Spuren hinterlassen – auch bei Mark Zuckerberg persönlich. In der alljährlichen Vermögensrangliste von Forbes Magazine musste der inzwischen 34-Jährige einen Vermögenseinbruch um 9 Milliarden Dollar verkraften – zumindest virtuell.

Um Facebook, das trotz der unzähligen Negativschlagzeilen nach zahllosen Daten- und PR-Skandalen immer noch zweistelliges Umsatz- und Gewinnwachstum verbucht, zukunftsfit zu machen, formuliert Mark Zuckerberg heute in einem 3000 Worte langen Post ein bemerkenswertes Unternehmensmanifest.

So sieht der Chef des nach Amazon und Alphabet drittwertvollsten Internetunternehmens der Welt die Zukunft seines Social Networks offenkundig nicht mehr im Newsfeed, sondern im Privaten. “Eine auf Privatsphäre bedachte Vision für Social Networking”, hat Zuckerberg seinen Blogpost betitelt.

Nach den zahlreichen Privatsphäreskandalen vermeintlich geläutert , erklärte Zuckerberg nun: “Ich glaube, dass sich die Zukunft der Kommunikation in private, verschlüsselte Dienste verschieben wird, in denen Menschen darauf vertrauen können, dass das, was sie sagen, sicher ist und ihre Nachrichten und Inhalte nicht ewig verfügbar sind.”

Nachrichten per Voreinstellung verschlüsselt und nach einiger Zeit  automatisch gelöscht

Zuckerberg erklärte in seinem Blogpost erneut, dass er seine verschiedenen Kommunikationsdienste – den Facebook Messenger, WhatsApp und Instagram – miteinander verzahnen wolle. Die gesendeten Nachrichten würden per Voreinstellung verschlüsselt übermittelt und nach einiger Zeit automatisch gelöscht.

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Das Echo auf Zuckerbergs Initiative für einen besseren Schutz der Privatsphäre im Privaten stieß in den ersten Social Media-Reaktionen jedoch erwartungsgemäß auf Skepsis. “Wie lange glaubt er das? Eine Stunde? Einen Tag” fragte sich etwa Techreporter-Legende Walt Mossberg sarkastisch.

“Warum fühle ich mich belogen #MarkZuckerberg” wurde Marketing-Guru Scott Galloway noch deutlicher.

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