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Zeit Online, Financial Times, Arte & Co.: 17 internationale Medien starten Initiative “Europa spricht”

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Tausende Europäerinnen und Europäer sollen am 11. Mai einen Menschen aus einem anderen Land treffen, der politisch völlig andere Ansichten vertritt. So zumindest lautet der Plan der Aktion "Europa spricht", angelehnt an die Aktion "Deutschland spricht". Mit an Bord sind unter anderem Zeit Online, die britische Financial Times und La Repubblica aus Italien.

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Vor den Europawahlen am 26. Mai sollen sich politisch Andersdenkende über Ländergrenzen hinweg austauschen. Dies ist der Plan der Initiative “Europa spricht”, an der 17 internationale Medienpartner mitwirken. Inspiriert ist das Projekt durch “Deutschland spricht”, bei dem sich in den vergangenen zwei Jahren rund 40.000 Menschen registriert haben. Bei der Premiere 2017 hatten sich 600 Gesprächs-Paare getroffen (MEEDIA berichtete).

Die Medienpartner werden ihrer Leserschaft in den kommenden Wochen sieben für alle identische Fragen stellen, die derzeit in vielen europäischen Ländern diskutiert werden:

  • Würden Sie Ihren nationalen Pass gegen einen europäischen tauschen?
  • Sollten alle europäischen Länder strenge Grenzkontrollen einführen?
  • Sollten reichere europäische Länder ärmere unterstützen?
  • Verbessert die EU das Leben ihrer Einwohner?
  • Gibt es zu viele Migranten in Europa?
  • Sollte Europa engere Beziehungen zu Europa haben?
  • Sollten europäische Länder die Steuer auf Benzin erhöhen, um das Klima zu retten?

Internationale Paare diskutieren bei Event in Brüssel
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Mit Hilfe eines Algorithmus sollen nach dieser Phase jene Teilnehmer zusammengebracht werden, die die Fragen möglichst unterschiedlich beantwortet haben und – gemäß dem Konzept – in einem europäischen Nachbarland leben. Die dadurch vermittelten Paare treffen sich am Nachmittag des 11. Mai 2019. “Entweder, indem sie in den Zug, ins Auto oder Flugzeug steigen, um ihren Gesprächspartner persönlich zu sprechen – oder online in einer Videokonferenz”, heißt es dazu in der Mitteilung. Einige der internationalen Gesprächspaare sollen darüber hinaus von Zeit Online nach Brüssel eingeladen werden, wo die Diskussionen im Anschluss an ein Bühnenprogramm zu „Europa spricht“ stattfinden werden.

Unterstützung erhält das Projekt durch das Auswärtige Amt, die European Cultural Foundation, die Allianz Kulturstiftung, die Stiftung Mercator und Interrail. Folgende Medienpartner sind mit an Bord: Arte.tv in Frankreich und Deutschland, Capital in Bulgarien, Delfi in Estland und Lettland, De Standaard und Knack in Belgien, Der Standard in Österreich, Efimerida ton Syntakton in Griechenland, Financial Times in Großbritannien, Gazeta Wyborcza in Polen, Helsingin Sanomat in Finnland, HuffPost, La Repubblica und Sky TG24 in Italien, Morgenbladet in Norwegen, Politiken in Dänemark und Zeit Online in Deutschland.

tb

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Alle Kommentare

  1. Zeit Online, Financial Times, Arte & Co…..

    die haben doch alle gemeinsam, dass sie es mit der Wahrheit nicht ganz so genau nehmen oder sowie schon staatlich finanziert sind.

    Was soll also wieder diese Kampagne?

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