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Starker “Zürich-Krimi” holt Rekord-Marktanteil, “Kölle Alaaf” gewinnt Zuschauer, “Lehrer” besiegt “Topmodels”

“Kölle Alaaf – Die Mädchensitzung”
"Kölle Alaaf - Die Mädchensitzung"

Krimi gegen Karneval lautete das Duell um den Prime-Time-Sieg am Donnerstag. Am Ende setzte sich zwar "Der Zürich-Krimi" des Ersten durch, doch auch das ZDF kann mit den "Kölle Alaaf"-Quoten zufrieden sein. Im jungen Publikum gewann RTLs "Lehrer" vor "Germany's next Topmodel" den Tag - beide waren erfolgreicher als vor einer Woche.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. “Zürich-Krimi” gewinnt den Tag mit Marktanteils-Rekord

Die Nummer 1 des deutschen Fernsehens hieß am Donnerstag “Zürich-Krimi”. Die ARD-Reihe lockte diesmal 5,50 Mio. Zuschauer, der Marktanteil von 18,0% ist der beste der bisherigen fünf Folgen. Auch die 20-Uhr-“Tagesschau” des Ersten knackte die 5-Mio.-Marke, erreichte mit 5,09 Mio. Sehern 17,4%. Am Vorabend lief es für “Wer weiß denn sowas?” exzellent – mit 3,51 Mio. und 18,1%. Konkurrent “SOKO Stuttgart” lief mit 3,72 Mio. und 18,5% aber noch besser, “heute” (3.89 Mio. / 16,1%) und “Notruf Hafenkante” (3,52 Mio., / 12,8%) gewannen danach ebenfalls gegen die Konkurrenz. Um 20.15 Uhr musste sich das ZDF zwar geschlagen geben, kann aber dennoch zufrieden sein, denn:

2. Nach “Düsseldorf Helau” gewinnt auch “Kölle Alaaf” Zuschauer und Marktanteile im Vergleich zum Vorjahr

Die Artikel zum Niedergang des TV-Karnevals müssen in diesem Jahr wohl ausfallen. Etwas überraschend steigern nämlich mehrere der Shows ihre Quoten. Nach dem Zuwachs für “Düsseldorf Helau” am Mittwoch schalteten einen Abend später 4,23 Mio. “Kölle Alaaf – Die Mädchensitzung” ein. Das entspricht einem Zuschauerplus von 110.000 gegenüber dem Vorjahr. Der Marktanteil wuchs sogar von 13,5% auf sehr gute 15,0%. Verantwortlich für den Zuwachs sind fast ausschließlich die Über-50-Jährigen, denn bei den 14- bis 49-Jährigen ist der TV-Karneval weiterhin ein Ladenhüter. Zwar sahen auch hier 10.000 mehr als im Vorjahr zu, doch der Marktanteil von 4,9% bleibt überschaubar.

3. “Der Lehrer” besiegt im jungen Publikum erneut “Germany’s next Topmodel” – beide legen beim Marktanteil zu

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Bei den 14- bis 49-Jährigen gab es keinen Prime-Time-Kampf zwischen ARD und ZDF, sondern einen zwischen RTL und ProSieben. Am Ende setzte sich erneut die RTL-Serie “Der Lehrer” durch, die mit 1,47 Mio. jungen Zuschauern einen starken Marktanteil von 16,1% erreichte. Sogar auf 16,4% kam wegen der längeren Sendedauer Konkurrent “Germany’s next Topmodel”, die 1,35 Mio. 14- bis 49-Jährigen reichten aber nur für Platz 2. Beide Programme steigerten damit übrigens ihre Marktanteile gegenüber der Vorwoche, als sie 14,7% und 14,8% erreichten. “Magda macht das schon!” steigerte sich bei RTL um 21.15 Uhr auf 13,3%, “Beste Schwestern” büßte hingegen Marktanteile gegenüber der Vorwoche ein, kam diesmal auf blasse 11,9%.

4. Sat.1 und Vox fast gleichauf, “Rosins Restaurants” stärker als zuletzt

Mit klarem Rückstand auf RTL und ProSieben kam Sat.1 ins Ziel: 650.000 und 670.000 sahen die neuen Folgen der Serien “FBI” und “Criminal Minds”, die Marktanteile lagen bei bescheidenen 7,1% und 8,0%. Damit landete Sat.1 auf Vox-Niveau, dort kann man mit den 630.000 und 7,1% für “The Transporter Refueled” aber zufriedener sein als die Kollegen von Sat.1 mit ihren Quoten. RTL II landete mit “Reeperbahn Privat!” unterdessen bei 490.000 und 5,6%, bei kabel eins steigerte sich “Rosins Restaurants” nach den schwachen 4,2% der Vorwoche auf immerhin 5,3%.

5. WDR punktet mit Münster-“Tatort”, 3sat mit Opernball

Starke Zahlen gab es um 20.15 Uhr auch für das WDR Fernsehen: 1,29 Mio. Krimifreunde schalteten den Münster-“Tatort: Die chinesische Prinzessin” aus dem Jahr 2013 ein, der Marktanteil lag damit bei tollen 4,2%. Knapp über die Mio.-Marke sprang auch das NDR Fernsehen mit “Länder – Menschen – Abenteuer”: 1,01 Mio. entsprachen um 20.15 Uhr 3,3%. Eine weitere Folge der Doku-Reihe erreichte um 21 Uhr noch 950.000 Zuschauer und 3,2%. Im BR Fernsehen erzielte “Quer” Werte von 1,16 Mio. und 3,8%, “Mama Bavaria” danach 1,07 Mio. und 3,5%. Klar über dem Soll landete auch der Wiener Opernball bei 3sat: Zwischen 21.40 Uhr udn 22.55 Uhr sahen 790.000 zu – 3,2%. Vorher und nachher bis Mitternacht gab es durchgehend starke Marktanteile von 1,7% bis 2,4%.

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