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Apple-Mitgründer Steve Wozniak: Faltbare Smartphones wie von Huawei und Samsung könnten das iPhone abhängen

Macht sich Sorgen um Apple: Mitbegründer Steve Wozniak
Macht sich Sorgen um Apple: Mitbegründer Steve Wozniak

Über eine Dekade war das iPhone der Goldstandard auf dem Smartphone-Markt – bis Apple mit seinen teuren, neuen Flaggschiffmodellen ins Trudeln geriet. Durch den neuen Trend der faltbaren Smartphones könnte der einstige Innovator der Branche nun auch technisch abgehängt werden, befürchtet Apple-Mitgründer Steve Wozniak.

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Es tut sich was in der Techbranche. Über Jahre schien sich die Smartphone-Industrie im Tiefschlaf zu befinden – nun hat die Mobilfunkbranche innerhalb weniger Tage das mutmaßlich nächste heiße Ding entdeckt: das faltbare Smartphone.

Samsung hat es vergangene Woche vorgestellt, Huawei und LG haben in dieser Woche ebenfalls Prototypen auf dem Mobile World Congress in Barcelona präsentiert, und sogar Branchen-Pionier Motorola hat heute angekündigt, ebenfalls an einem faltbaren Smartphone zu arbeiten – mutmaßlich als Revival des Kult-Klapphandys Razr.

Steve Wozniak: Besorgt, weil Apple kein Vorreiter beim faltbaren Smartphone ist

Von der neuen Dynamik könnte der langjährige Branchenprimus Apple überrollt werden, der bislang nicht einmal ansatzweise angedeutet hat, ein ähnliches Produkt auf den Markt bringen zu wollen. „Wir sehen es als bedrohlich für Apple an, weil sie sich in der Position wiederfinden könnten, keinen Zugang zur flexiblen OLED-Technologie zu bekommen, in der Samsung zumindest einen zweijährigen Vorsprung besitzt“, merkte Goldman Sachs-Analyst Rod Hall bereits vergangene Woche an.

Apple-Mitgründer Steve Wozniak teilt die Bedenken. “Apple war für eine lange Zeit Vorreiter in Bereichen wie dem Fingerabdruckssensor, der Gesichtserkennung oder der Bezahlmöglichkeit durch das Smartphone”, erklärte der 68-Jährige gestern gegenüber dem Finanzinformationsdienst Bloomberg in Anspielung auf Touch ID, Face ID und Apple Pay. “Sie sind aber kein Vorreiter im Bereich eines faltbaren Smartphones, und das beunruhigt mich, denn ich möchte unbedingt eins”, sagte Wozniak gegenüber Bloomberg.

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“Nicht das Unternehmen, das Apple einmal war”

Es ist nicht das erste Mal, dass der heute 68-Jährige, der Apple 1976 mit Steve Jobs gründete, den Techpionier im Hintertreffen sieht. “Das ist nicht das Unternehmen, das Apple einmal war, das Unternehmen, das die Welt wirklich stark verändert hat”, kritisierte Wozniak den iKonzern 2016 nach der Einführung der Apple Watch.

“Der einzige Unterschied besteht im Armband. Ich mag die Apple Watch ja, aber sie hat uns ins Schmucksegment entführt, in dem man eine Uhr zwischen 500 und 1100 Dollar kauft, je nachdem, für wie wichtig man sich hält”, kritisierte Wozniak seinerzeit.

Ein Jahr später legte sich der Seriengründer auf den Elektroautohersteller Tesla als den nächsten großen Innovator der Techbranche fest. “Ich glaube, Tesla ist am besten positioniert, weil sie große Anstrengungen in sehr riskante Projekte gesteckt haben. Ich würde auf Tesla wetten.”

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