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UBS: Apple hat das Schlimmste im iPhone-Zyklus überstanden

iPhone XR-Launch: Die Kunden greifen nicht wie erwartet zu
iPhone XR-Launch: Die Kunden greifen nicht wie erwartet zu © Apple

Apple erlebt ein Geschäftsjahr wie seit Anfang der Nullerjahre nicht mehr – im Rückwärtsgang. Sowohl Umsätze als auch Gewinne schrumpfen, weil die neuen iPhones nicht auf die erwünschte Nachfrage stoßen. Zumindest in der negativen Berichterstattung könnte Apple das Schlimmste hinter sich haben, mutmaßt die Schweizer Großbank UBS. Der Grund: Die Rückgänge in den kommenden Quartalen dürften niemanden mehr überraschen.

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Wenn sich selbst der Großinvestor mit weiteren Zukäufen zurückhält, scheint Vorsicht angebracht. Anfang der Woche erklärte Warren Buffett, der seit dem Erwerb der ersten Apple-Aktien 2016 ein Hohelied nach dem anderen auf den Kultkonzern aus Cupertino anstößt, auf dem gegenwärtigen Niveau würde er nicht kaufen, aber gerne, wenn die Aktie günstiger werde – ergo: wenn sie weiter fällt.

Der Grund für Buffetts Zurückhaltung scheint nach einfachen Grundrechenarten in Dollar und Cent nachvollziehbar: Apples Geschäfte schrumpfen. Schuld daran sind die neuen iPhones, die sich weitaus schlechter verkaufen als erwartet. Entsprechend befindet sich die Apple-Aktie synchron zu nach unten angepassten Analystenschätzungen seit vergangenem Herbst im Ausverkaufsmodus, der seit Jahresbeginn aber vorerst gestoppt ist.

Das Schlimmste der schlechten Nachrichten liegt hinter Apple

Nach Meinung der Schweizer Großbank UBS gilt das auch für den Schwall an immer neuen Negativnachrichten von Herabstufungen durch Analysten. Wie die UBS in einer neuen Kurzstudie schreibt, die dem Blog Apple 3.0 vorliegt, “liegt das das Schlimmste der schlechten Nachrichten hinter Apple”.

Zwar dürfte Apple auch die nächsten beiden Quartale – das März- und Juni-Quartal – deutlich schwächere Ergebnisse als im Vorjahreszeitraum ausweisen, doch damit würde auch die Wall Street nach den Horrormonaten Ende 2018, als Analysten praktisch täglich ihre iPhone-Verkaufsschätzungen reduzierten, inzwischen rechnen.

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Größere Nachfrage nach älteren Modellen erwartet

Tatsächlich erkennt UBS-Analyst Timothy Arcuri sogar einen Silberstreif am Horizont: Die Nachfrage nach den älteren Modellen iPhone 8 und iPhone 7 seien größer als angenommen und würden damit – zumindest nach Stückzahlen – den schwachen Verkauf der neuen iPhones kompensieren.

Für das Juni-Quartal hebt die UBS gar die Absatzschätzungen von 32,5 auf 34,5 Millionen Einheiten an – nicht zuletzt, weil sich das iPhone XR besser verkaufen könnte als im Vorquartal. Allerdings: Weil die älteren iPhones und das iPhone XR für einen weitaus günstigeren Verkaufspreis angeboten werden als die Hochpreismodelle iPhone XS und iPhone XS Max, dürfte der durchschnittliche Verkaufspreis in den nächsten beiden Quartalen auf 687 bzw. 655 Dollar fallen, warnt die UBS.

 

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