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Outbrain übernimmt Mehrheit an G+J-Tochter Ligatus: “Win-win-Situation für Publisher und Werbetreibende”

Arne Wolter, G+J-CDO, Julia Jäkel, G+J-CEO: Wolter wird Mitglied des Outbrain-Aufsichtsrates
Arne Wolter, G+J-CDO, Julia Jäkel, G+J-CEO: Wolter wird Mitglied des Outbrain-Aufsichtsrates © Fotos: Pressebild/ Montage: MEEDIA

Die Native-Advertising-Plattform Outbrain verstärkt seine Discovery-Plattform und übernimmt die Mehrheit an Ligatus, eine 100-Prozent-Tochter von Gruner+Jahr. Dies gab der Hamburger Verlag am Dienstag bekannt. G+J wird Gesellschafter. Outbrain gewinnt durch die Übernahme über 1.400 Publisher dazu.

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“Wir freuen uns sehr, Gesellschafter von Outbrain zu werden, der weltweit führenden Native Discovery-Plattform, und mit Arne Wolter, unserem Chief Digital Officer, ins Board of Directors von Outbrain einzuziehen. Die Zusammenarbeit ist eine gute Nachricht für Werbetreibende wie Publisher, die Wert legen auf hochwertige native Werbelösungen”, kommentiert Julia Jäkel, CEO von G+J, die Übernahme.

Ligatus ist nach eigenen Angaben der führende europäische Anbieter von Premium Native-Advertising-Lösungen mit Sitz in Köln und Standorten in Frankreich, Spanien, Italien, Belgien und den Niederlanden. Das Unternehmen bringt Outbrain gleich 1.400 neue Publisher wie Le Monde Les Echos und Zeit Online ein. Die G+J-Tochter liefert kontextbezogene Desktop- und Mobile-Werbelösungen und generiert damit monatlich über 31 Milliarden Ad Impressions.

“Teil der Konsolidierungsstrategie”
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“Der Zusammenschluss mit Ligatus ist Teil unserer Konsolidierungsstrategie”, erläutert David Kostman, Co-CEO von Outbrain. “Er ermöglicht uns, unser Native-Angebot für Werbetreibende auszubauen und die Beziehungen zu unseren Publisher-Partnern zu stärken. “Werbetreibende, Publisher und Nutzer profitieren von nativen Werbeerlebnissen in gesicherten Premium-Umfeldern.“ Gegenüber der Plattform OMR konkretisierte Kostman den Deal. “Im Zuge des Share-Deals wird G+J eine Minderheitsbeteiligung an Ligatus behalten. Ligatus selber wird im kommenden Jahr rund 100 Millionen US-Dollar Umsatz beitragen. Als privates Unternehmen machen wir aber keine konkreten Aussagen zum Kaufpreis oder ähnliches.” Klaus Ludemann, CEO von Ligatus, sieht in der Übernahme eine “Win-win-Situation für Publisher und Werbetreibende”, da die Teams die unterschiedlichen Teams bündeln würden.

Der Zusammenschluss erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden, mit der voraussichtlich bis zum Ende des ersten Quartals 2019 gerechnet wird.

tb

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Alle Kommentare

  1. Mhh. Vorab sei gesagt: ich kenne mich bei den Unternehmen nicht aus.

    Aber mal folgende steile These: Ligatus war Konkurrent von Outbrain. Hat es aber nicht geschafft, größeren Erfolg zu haben und wird nun an den Konkurrenten verkauft. Vermutlich geht es Outbrain lediglichum um die Publisher und die Angestellten werden gebündelt (d.h. größtenteils entlassen?).

    Herr Wolters, der es nicht geschafft hat, Ligatus erfolgreich(er) zu machen, bekommt dafür nun noch einen schönen Posten.

    Und Frau Jäkel freut es, dass man es bei GuJ nicht geschafft hat, erfolgreicher zu sein als die Konkurrenz und nun als Verlierer im Wettbewerb Junior Partner bei der Konkurrenz zu werden.

    Vielleicht ist es auch nur die fröhliche Bebilderung des Artikels, welche mir aufstößt, aber als GuJ Erfolgsgeschichte taugt das doch eher nicht, oder?

    Nichts für Ungut 🙂

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