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Großinvestor Warren Buffett: Würde Apple erst zu tieferen Kursen wieder kaufen

Hat keine Apple-Aktien verkauft, würde aber auch aktuell keine kaufen: Investmentlegende Warren Buffett
Hat keine Apple-Aktien verkauft, würde aber auch aktuell keine kaufen: Investmentlegende Warren Buffett Screenshot: © CNBC

Apple befindet sich auf Comeback-Kurs – zumindest an der Wall Street. Mehr als 20 Prozent hat der iPhone-Hersteller seit dem Tiefpunkt zu Jahresbeginn zugelegt und ist dank der Rally wieder zum zweitwertvollsten Konzern der Welt aufgestiegen. Allein: Auf dem aktuellen Niveau würde Großinvestor Warren Buffett die Aktie nicht mehr kaufen, gab der aktuell weltweit drittreichste Mann zu Protokoll.

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Es war ein Alarmsignal. Vor knapp zwei Wochen wurde im Rahmen einer Pflichtmitteilung der US-Börsenaufsicht SEC bekannt, dass Warren Buffetts Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway im vergangenen Quartal, in dem Apple so abgestürzt war, erstmals Aktien des iPhone-Herstellers verkauft hatte.

Knapp drei Millionen Aktien veräußerte Berkshire zwischen vergangenem Oktober und Dezember. Wie Warren Buffett heute noch einmal in einem Interview mit CNBC anlässlich der Veröffentlichung seines jährlichen Aktionärsbriefes klarstellte, hatte ein Fondsmanager der Beteiligungsgesellschaft die Anteilsscheine verkauft – nicht aber Buffett persönlich.

Gleichzeitig erklärte Buffett, auf dem gegenwärtigen Niveau von 175 Dollar würde er seine immense Apple-Position, deren Wert mehr als 40 Milliarden Dollar beträgt, nicht aufstocken. “Wenn die Aktien günstiger wären, würden wir sie kaufen. Aber hier kaufen wir sie nicht”, erklärte die 87-jährige Investmentlegende und machte damit deutlich, dass er die gegenwärtige Bewertung von 820 Milliarden Dollar offenkundig nicht attraktiv genug für weitere Zukäufe findet.

Buffetts Interview stellt einen gewissen Kontrast zu früheren Äußerungen dar. Im Mai vergangenen Jahres hatte der legendäre Investor bei Kursen von 185 Dollar noch erklärt, er wünschte, ihm würden “100 Prozent an Apple gehören“. Im Falle nachgebender Kurse würde er seine Position weiter ausbauen, so wie es das “Orakel von Omaha” zwei Jahre lang auch bei deutlich gestiegenen Kursen getan hatte.

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