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IPO: Pinterest strebt im Juni an die Börse – zur Bewertung von Snap

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Das Fenster öffnet sich: Nach einem guten Jahresstart für Internetaktien versucht Pinterest offenbar das Momentum zu nutzen und strebt an die Wall Street. Wie das Wall Street Journal berichtet, hat der Fotodienst inzwischen seinen Antrag zum Börsengang eingereicht. Pinterest strebt dabei eine Bewertung von indes 12 Milliarden Dollar an – etwa das Niveau, zu dem der Betreiber der einstigen Hype-App Snapchat gehandelt wird.

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Es war stiller geworden um Pinterest. Es gab einmal eine Zeit, da galt der 2010 von Ben Silbermann gegründete Social Media-Dienst neben Instagram als die nächste große Bilder-Plattform. Neun Jahre später ist klar, wer das Rennen gemacht hat: Instagram ist als Facebook-Tochter längst zum Wachstumstreiber des Social Media-Pioniers geworden, der als ein eigenständiges Unternehmen mehr als 100 Milliarden Dollar wert wäre.

Pinterest hingehen hat sich als Ideenplattform umpositioniert, die Nutzern dabei helfen will “kleine und große Projekte im Alltag umzusetzen” – von Rezept- oder Einrichtungsideen bis zu Inspirationen für den Kurztrip. Mehr als 250 Millionen Mitglieder nutzen Pinterest inzwischen mindestens einmal im Monat – 70 Prozent davon sind Frauen. 40 Prozent der Mitglieder verfügen über ein Haushaltseinkommen von über 100.000 Dollar pro Jahr.

Umsatz von bereits 700 Millionen Dollar

Für Marken bleibt die zahlungskräftige Zielgruppe offenbar attraktiv, wie der Zuwachs von Pinterests Werbeeinnahmen dokumentiert. Wie das Wall Street Journal (WSJ) berichtet, hat Pinterest seine Werbeerlöse im vergangenen Jahr immerhin auf 700 Millionen Dollar verdoppelt.

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In diesen Dimensionen wird Pinterest offenbar auch für die Wall Street interessant. Entsprechend scheint der lang ersehnte Börsengang im kommenden Jahr nun in greifbare Nähe zu rücken: Das WSJ berichtet, dass Pinterest seinen Zulassungsantrag bei der SEC mittlerweile eingereicht habe und nennt mit Verweis auf mit dem Vorgang vertraute Personen einen möglichen IPO-Termin Ende Juni – und damit vor dem schwächeren Sommerhandel.

Ähnliche Bewertung wie Snap

Die Frage bleibt indes, welche Bewertung das einst hoch gewettete Internet-Unternehmen aus San Francisco dabei anstreben kann. Bereits Anfang 2015 wurde Pinterest in einer Finanzierungsrunde mit 11 Milliarden Dollar bewertet, 2017 waren es bereits 12,3 Milliarden Dollar. Obwohl die Ideenplattform am Sekundärmarkt  bereits 13 bis 15 Milliarden Dollar aufrufen konnte, strebt Pinterest offenbar zunächst lediglich eine Bewertung von mindestens 12 Milliarden Dollar an.

Auf diesem Niveau wird auch der einst hoch gewettete Stories-Erfinder Snap aktuell an der Wall Street gehandelt, der allerdings im vergangenen Jahr bereits mehr als eine Milliarde Dollar an Umsätzen eingefahren hat. Neben Pinterest können in diesem Jahr mit Airbnb und Uber und Lyft drei zum Teil deutlich höher bewertete Internetunternehmen an der Wall Street debütieren.

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