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iPhone-Preisreduzierungen verpuffen: Apples Talfahrt in China hält an

Da helfen auch keine gute gemeinten Ratschläge: Die iPhone-Käufer in China sind auf dem Rückzug
Da helfen auch keine gute gemeinten Ratschläge: Die iPhone-Käufer in China sind auf dem Rückzug © Apple

Die Anzeichen sind unverkennbar: Apple hat ein China-Problem. Der Kultkonzern aus Cupertino hat in seinem einst zweitwichtigsten Absatzmarkt im Schlussquartal des vergangenen Jahres dramatisch an Boden verloren. Wie die Investmentbank Rosenblatt in einer neuen Kurzstudie festgestellt hat, halten die Probleme im neuen Jahr an. Die Preissenkungen zum chinesischen Neujahrsfest sind offenbar schnell wieder verpufft.

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Es war ein Hoffnungsschimmer: In der Telefonkonferenz mit Analysten, die auf die Bekanntgabe der Geschäftsergebnisse zum ersten Fiskaljahr 2019 folgte, erklärte Cook: “Seit Beginn des Januars haben sich die Dinge besser entwickelt als sie im Dezember endeten, und das gibt uns etwas Optimismus.”

Von diesem Optimismus konnte die Investmentbank Rosenblatt, die frühzeitig auf die Nachfrageschwäche nach den neuen Modellen iPhone XR, iPhone XS und iPhone XS Max im Reich der Mitte hingewiesen hatte, indes in den vergangenen Wochen wenig feststellen.

“Preisnachlässe haben den iPhone-Verkäufen in China wenig geholfen”

In einer Kurzstudie, die dem Blog AppleInsider vorliegt, sieht Analyst Jun Zhang keine Anzeichen für eine Trendwende in Apples einst zweitwichtigstem Absatzmarkt.  “Nachdem wir zahlreiche Daten aus dem chinesischen Einzelhandel ausgewertet haben, glauben wir, dass die Preisnachlässe den iPhone-Verkäufen in China wenig geholfen haben”, schreibt der Rosenblatt-Analyst.

Auch UBS-Analyst  Timothy Arcuri hatte in der vergangenen Woche bereits festgestellt, dass Apples Preissenkungen der neuen iPhone-Modelle zum chinesischen Weihnachtsfest “wenig positive Effekte auf die verkauften iPhone-Einheiten habe.

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iPhone-Absätze dürften auf Niveau von 2013 abstürzen

Rosenblatt-Analyst Zhang geht unterdessen davon aus, dass der chinesische Smartphone-Markt im Januar um knapp 13 Prozent nachgegeben hat, ausländische Markenanbieter wie Apple und Samsung sogar bis zu 50 Prozent weniger Geräte verkauft haben.

Bis Mitte des Jahres geht der an der Wall Street ansässige Vermögensverwalter von einer beschleunigten Erosion der iPhone-Verkäufe aus und rechnet im März-Quartal nur noch mit 38 bis 39 Millionen abgesetzten Einheiten und im Juni-Quartal gar nur noch mit Absätzen zwischen 33 bis 34 Millionen iPhones – dem schwächsten Ergebnis seit 2013.

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