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Nach VfB-Verpflichtung: Thomas Hitzlsperger und ARD beenden Zusammenarbeit

Thomas Hitzlsperger
Thomas Hitzlsperger © imago/Agentur 54 Grad/ Montage: MEEDIA

In der vorigen Woche wurde bereits spekuliert, ob und wie Thomas Hitzlsperger seine Expertentätigkeit bei der ARD mit seinem neuen Posten als Sportvorstand beim Bundesligisten VfB Stuttgart vereinbaren könnte. Nun ist eine Entscheidung gefallen: Der Sender und der Ex-Fußballprofi beenden die Zusammenarbeit.

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“Wir haben da keinen Zeitdruck. Der nächste Einsatz wäre erst im April im DFB-Pokal”, hieß es noch Mitte voriger Woche seitens ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky zum neuen Engagement von Thomas Hitzlsperger beim VfB Stuttgart. Der 36-Jährige war am Tag zuvor als neuer Sportvorstand des Bundesligisten VfB Stuttgart vorgestellt worden, der im Pokal bereits ausgeschieden ist.

Knapp eine Woche später gibt es eine Entscheidung: Die ARD und der Ex-Fußballprofi beenden die Zusammenarbeit. Darauf hätten sich beide Seiten nun verständigt. Dies gab der Sender am Dienstag bekannt.

Beide Posten nicht zu vereinbaren

“Die neue Tätigkeit von Hitzlsperger als Sportvorstand des VfB Stuttgart lässt es leider nicht zu, dass er weiterhin für uns als Fußball-Experte tätig ist”, erläutert Balkausky. “Wir bedauern sehr, dass wir deshalb unsere Zusammenarbeit beenden müssen. Er war in den letzten Jahren als hervorragender Analyst und genauer Beobachter mit einer stets klaren Meinung eine große Bereicherung unserer Fußball-Live-Übertragungen.”

Hitzlsperger würdigt in seinem Statement ebenfalls die Zeit bei der ARD und die Zusammenarbeit mit den Kollegen. Er sagt außerdem: “Nun beginnt ein neues Kapitel für mich als Sportvorstand beim VfB Stuttgart. Dieser Tätigkeit möchte ich meine ganze Kraft widmen.” Er hatte seinen Vertrag mit dem TV-Sender erst vor wenigen Tagen bis 2020 verlängert. Der ehemalige Bundesligaspieler sollte demnach bis einschließlich zur EM 2020 alle Fußball-Live-Übertragungen im Ersten an der Seite von Jessy Wellmer, Alexander Bommes und Matthias Opdenhövel analysieren.

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Neuer Experte gesucht

Beim ARD-Publikum hat sich Hitzlsperger vor allem im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 einen Namen gemacht. Im vergangenen Sommer hatte sich die ARD bereits von Philipp Lahm als TV-Experten nach Auslauf des Vertrags getrennt. Balkausky hatte Lahm nach der Fußball-WM in Russland kritisiert, nachdem dieser seine deutliche Kritik auch an Bundestrainer Joachim Löw im Online-Netzwerk LinkedIn und nicht bei einer Sendung im Ersten geäußert hatte.

Auch mit dem Experten Mehmet Scholl beendete die ARD die Zusammenarbeit nach neun Jahren, nachdem dieser während des Confed-Cups 2017 vorzeitig das Studio verlassen hatte. Scholl hatte sich mit Vorberichten über Doping in Russland unzufrieden gezeigt.

tb/mit Material der dpa

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