Partner von:
Anzeige

Aus dem TV-Hit wird kein Kinohit: “Club der roten Bänder”-Film startet mit verhaltenen Besucherzahlen

Meedia-Club-der-Roten-Baender.jpg
© Constantin Film/ Montage: MEEDIA

Mit teilweise mehr als 3 Mio. Zuschauern war die eigenproduzierte Serie "Club der roten Bänder" in den Jahren 2015 bis 2017 einer der größten Erfolge der Vox-Historie. Ein Kinofilm erzählt seit Donnerstag nun die Vorgeschichte der Serie und sollte ebenfalls ein großer Erfolg werden. Die Zahlen des Premieren-Wochenendes sind daher etwas ernüchternd.

Anzeige

185.000 Besucher verzeichnete “Club der roten Bänder – Wie alles begann” laut Blickpunkt:Film von Donnerstag bis Sonntag in den deutschen Kinos. Keine extrem schlechte Zahl, aber eine, die unter den Erwartungen liegt. Am Donnerstag war der Film noch mit 60.000 Zuschauern angelaufen, was auf ca. 250.000 Besucher für das Wochenende hindeutete. Daraus wurde allerdings nichts. Wenn der “Club der roten Bänder” keine Dauerbrenner-Qualitäten entwickelt, wird aus dem riesigen TV-Hit definitiv kein Kino-Hit.

Zwar hatte wohl auch das frühlingshafte Wetter einen Anteil an dem verhaltenen Start des “Club der roten Bänder”-Films, allerdings sicher nicht den einzigen Anteil. “Alita: Battle Angel”, der von James Cameron produzierte und von Robert Rodriguez inszenierte Film, sammelte in ein paar Kinos weniger beispielsweise 205.000 Besucher ein, also 20.000 mehr.  “Alita” hatte am Donnerstag nur 40.000 Zuschauer erreicht, hat sich also Freitag bis Sonntag wesentlich besser entwickelt als der “Club der roten Bänder”.

Ganz vorn bleibt in den deutschen Kinocharts der Animationsfilm “Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt” mit 320.000 Wochenend-Besuchern. Insgesamt knackte der Film damit bereits am zweiten Wochenende die Mio.-Marke, liegt mit 1,2 Mio. auch über dem Vorgänger, der zu diesem Zeitpunkt 1,1 Mio. erreiche hatte.

Anzeige

Dauerbrenner “Der Junge muss an die frische Luft” hat inzwischen bereits mehr als 3 Mio. Leute in die Kinos gelockt, am Wochenende waren es weitere 80.000, sodass die Verfilmung von Hape Kerkelings Biographie inzwischen auch “Bohemian Rhapsody” überholt haben dürfte und mit ca. 3,1 Mio. nun der dritterfolgreichste Film der jüngsten 12 Monate in den deutschen Kinos ist. Noch mehr Zuschauer eingesammelt haben in diesem Zeitraum lediglich “Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen” mit 3,86 Mio. und “Avengers: Infinity War” mit 3,38 Mio.

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Warum gibt man denn Filmen eine Chance, schließlich ist Kino heutzutage keine vergleichsweise billige Sache wie Fernsehen. Nicht jeder Interessengruppen, kann außerdem ins Kino kommen, ich denke dabei an die selbst betroffenen Mitmenschen, welche zwar Fernsehsendungen anschauen können, jedoch aus gesundheitlichen Gründen nicht den Weg ins Kino finden können. Daher nicht so viel Augenmerk auf Besucherzahlen, sag ich mal so.

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

Werben auf MEEDIA
Meedia

Meedia