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Apple-Alarmsignal: Warren Buffetts Beteiligungsgesellschaft verkauft Aktien des iKonzerns

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Nachlassende Faszination: Apple muss Käufer und Investoren zurückgewinnen / © Apple

Es schien ein Selbstläufer zu sein: Fällt die Apple-Aktie, würde Großaktionär Warren Buffett freudig seine Positionen aufstocken – so hatte er es angekündigt. "Wir würden es begrüßen, wenn die Apple-Aktie fällt", hatte der legendäre Investor noch im vergangenen Jahr erklärt. Der große Kurssturz folgte im vierten Quartal, doch wer nicht kaufte, war Warren Buffett. Auffälliger noch: Seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway veräußerte gar erstmals Anteilsscheine von Apple!

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Das letzte Hohelied auf Apple klingt bei manchem Anleger noch nach. “Hunderte Millionen und nochmals viele Hunderte Millionen Menschen verbringen praktisch ihr ganzes Leben mit dem iPhone”, erklärte Großaktionär Warren Buffett im letzten Jahr und verglich Apples Kultsmartphone mit anderen unentbehrlichen Dingen.

“Ich habe ein Flugzeug, das mich vielleicht eine Million Dollar im Jahr kostet. Aber wenn ich das iPhone wie meine Freunde nutzen würde, würde ich eher auf das Flugzeug als auf das iPhone verzichten”, frohlockte Buffett noch im vergangenen September, als der iKonzern kurz vor dem Launch des iPhones jenseits der Bewertungsmarke von einer Billion Dollar von Allzeithoch zu Allzeithoch sprang.

Buffett sehnt fallende Kurse herbei…

Der legendäre Investor hatte zuvor noch erklärt, er wünschte, ihm würden 100 Prozent an Apple gehören. Im Falle nachgebender Kurse würde er seine Position weiter ausbauen, so wie es das “Orakel von Omaha” zwei Jahre lang auch bei deutlich gestiegenen Kursen getan hatte.

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Die große Chance, die mit Abstand größte Position seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway aufzustocken, bekam Buffett so unerwartet wie der Rest der Wall Street im vierten Quartal, in dem Apple in den freien Fall überging und in der Spitze mehr als 40 Prozent an Wert verlor.

… doch Berkshire Hathaway verkauft Apple-Aktien

Doch was machte Buffett aus der seltenen Chance? Er ließ sie komplett verstreichen, wie aus der Pflichtmeldung bei der US-Börsenaufsicht hervorgeht. Mehr noch: Nicht nur, dass die 87-jährige Investmentlegende erstmals keine weiteren Apple-Aktien einsammelte – Berkshire Hathaway trennte sich sogar von Papieren!

Knapp drei Millionen Aktien veräußerte Berkshire zwischen vergangenem Oktober und Dezember. Wie CNBC berichtet, hat ein Fondsmanager der Beteiligungsgesellschaft die Anteilsscheine verkauft – nicht aber Buffett persönlich. Sei’s drum: Allein die Tatsache, dass der legendäre Investor entgegen früherer Beteuerungen die Chance zu antizyklischen Käufen nicht genutzt hat,  ist alles andere als ein Vertrauensbeweis für Apple – sondern wohl eher ein Alarmsignal…

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