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Mit Walter White und Jesse Pinkman? Netflix bringt “Breaking Bad” zurück – als Film

Walter White und Jesse Pinkman: Bryan Cranston und Aaron Paul (v.li.) in “Breaking Bad”
Walter White und Jesse Pinkman: Bryan Cranston und Aaron Paul (v.li.) in "Breaking Bad" ©Foto: amc

Auch noch sechs Jahre nach dem Staffelfinale hält der Kult um "Breaking Bad" an. Während für das Serien-Spinoff "Better Call Saul" bereits eine fünfte Staffel in der Mache ist, plant Serienerfinder Vince Gilligan ein weiteres Prequel. Ein Film soll die Story von Jesse Pinkman, gespielt von Aaron Paul, weitererzählen. Heisenberg-Darsteller Bryan Cranston äußert sich begeistert.

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Schon seit einigen Monaten halten sich die Gerüchte hartnäckig, wonach “Breaking Bad” ein Sequel bei Netflix bekommen könnte. Nun wird es konkreter: Der für gewöhnlich gut informierte Hollywood Reporter und Deadline berichten übereinstimmend über ein Filmprojekt von Vince Gilligan, dem Erfinder und Showrunner von “Breaking Bad” und dessen Spinoff “Better Call Saul”. Arbeitstitel: “Greenbrier”.

Dem Vernehmen nach handelt es sich um eine Co-Produktion von Netflix und AMC. Für den US-Sender war die Serie ein massiver Erfolg. Nachdem die Show von Kritikern und Zuschauern immer besser angenommen wurde, verkaufte die Produktionsfirma Sony TV die Streamingrechte an Netflix, was der Serie zu noch mehr Bekanntheit verhalf. Nun soll der Streaminganbieter die Produktion federführend übernommen haben, während AMC die Zweitausstrahlungsrechte für sich beansprucht. Bei Netflix zählt die Serie um den Drogenboss Walter White, gespielt von Bryan Cranston, und seinen Sidekick Jesse Pinkman (Aaron Paul) nach wie vor zu den Dauerbrennern.

Spielfilm mit Aaron Paul in der Hauptrolle

Laut Hollywood Reporter plant Gilligan einen zweistündigen Spielfilm mit Aaron Paul in der Hauptrolle. Das Sequel ist demnach Bestandteil eines dreijährigen Deals zwischen Gilligan und Sony TV über 50 Millionen Dollar. Das Drehbuch ist dem Vernehmen nach schon fertig.

Vorangegangen war den jüngsten Gerüchten ein vermeintlicher Leak, über den Screenrant berichtete. Auf dem Fan-Portal Revenge of the Fans war eine Liste der Darsteller aufgetaucht. Darunter viele Charaktere aus “Breaking Bad”. Für Kenner der Serie: Krysten Ritter (Jane), Jonathan Banks (Mike), Jesse Plemons (Todd), Charles Baker (Skinny Pete), Matt Jones (Badger), Robert Forster (Ed) und: Bryan Cranston als Walter White.

Weder Sony TV, noch Netflix oder AMC äußerten sich bislang zu den Gerüchten. Gesichert ist dieser Leak deswegen nicht. Es kann sich also schlicht um Wunschdenken begeisterter Fans handeln. Zumal etliche der genannten Figuren im Laufe der Serie verstorben waren. In einem Sequel könnten sie also höchstens in den Erinnerungen von Pinkman auftauchen. Der Film soll laut Hollywood Reporter auflösen, wie dem einstigen Junkie und Drogendealer die Flucht aus seiner Gefangenschaft gelang und was im Anschluss passiert.

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Cranston: “Ich kann es kaum erwarten”

Tatsächlich bestätigte Cranston in der “Dan Patrick Show”, dass ein Film zur Serie in Arbeit sei. Allerdings war er sich noch nicht sicher, ob seine Figur in dem geplanten Blockbuster überhaupt auftauchen würde. Der 62-Jährige erklärte sich aber “absolut” bereit, falls Gilligan ihn fragen würde. Es sei die großartigste berufliche Phase seines Lebens gewesen.

“Ich kann es kaum erwarten, all diese Leute wiederzusehen, auch wenn ich nur zu Besuch vorbeikomme”, so Cranston.”Es ist eine großartige Geschichte und es gibt viele, die das Gefühl hatten, dass sie eine Art Vervollständigung einiger dieser Handlungsstränge sehen wollten, die offen gelassen wurden”, sagte Cranston.

Ein Wiedersehen bei “Better Call Saul”?

Derweil ist eine fünfte Staffel von “Better Caul Saul” mit Bob Odenkirk als windiger Anwalt Saul Goodman bereits in Planung. Das Spin-off kommt bei “Breaking Bad”-Fans ähnlich gut an wie das Original und kommt im Ranking der Internet Movie Database (Imdb) auf eine Wertung von 8,7 (im Vergleich “Breaking Bad auf 9,7 von 10).

Spätestens hier dürften Fans des kongenialen Drogen-Duos auf ihre Kosten kommen. Laut Gilligan ist ein sogenanntes “Crossover” zwischen den beiden Serien längst überfällig. “Es wäre eine Schande, wenn die Serie läuft – hoffentlich sehr lange – und Walter White nie auftauchen würde.” Lange kommen die Serienmacher aber auch sowieso nicht mehr um die “Heisenberg”-Ära herum. Schließlich wurde bereits in Staffel vier fleißig an dem geheimen Drogenlabor gebaut, in dem später White und Pinkman ihr berüchtigtes Meth produzierten.

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