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Quartalsbilanz: Twitter verdient bereits 244 Millionen Dollar, verliert aber 5 Millionen Nutzer

Endlich profitabel: Twitter verdient mit Online-Werbung inzwischen gutes Geld
Endlich profitabel: Twitter verdient mit Online-Werbung inzwischen gutes Geld

Der Turnaround gewinnt weiter an Dynamik. Jahrelang führte CEO Jack Dorsey einen verbissenen Kampf gegen ausufernde Verluste, nun fliegt Twitter immer weiter in die Gewinnzone. In den letzten drei Monaten des Geschäftsjahres 2018 verzeichnete der 280-Zeichen-Dienst erneut steigende Erlöse und Erträge, die über den Analystenerwartungen lagen. Die Umsätze legten um 24 Prozent zu. Allerdings musste Dorsey einen Nutzerrückgang eingestehen, weswegen die Twitter-Aktie im vorbörslichen Handel einbricht.

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Beim Kampf um den Twitter-Turnaround kann Jack Dorsey weitere Fortschritte vermelden. Nach erheblichen Anlaufschwierigkeiten als Twitter-CEO hat Dorsey bei Vorlage der neusten Geschäftszahlen für das abgelaufene Dezember-Quartal wie schon drei Monate zuvor erneut die Erwartungen der Wall Street übertroffen.

Im Geschäftszeitraum von Oktober bis Dezember konnte Twitter nun bereits das fünfte Mal in Folge steigende Umsätze vermelden. Nach Erlösen in Höhe von 731 Millionen Dollar im Vorjahresquartal setzte der Kurznachrichtendienst nunmehr bereits 909 Millionen Dollar um – ein Plus von 24 Prozent, das deutlich die Analystenschätzungen übertraf, die bei 859 Millionen Dollar gelegen hatten. 87 Prozent der Umsätze (791 Millionen Dollar) wurden durch Werbeerlöse bestritten.

Höchster Gewinn der Konzerngeschichte

Vor allem unterstrich der Social Media-Pionier, dass er doch nachhaltig profitabel arbeiten kann. Wie im gesamten Geschäftsjahr 2018 zuvor konnte CEO Jack Dorsey seinen Aktionären auch zum Jahresabschluss erneut ein profitables Quartal präsentieren.

In den letzten 92 Tagen 2018 verdiente Twitter netto tatsächlich bereits 244 Millionen Dollar – im Vergleichszeitraum im Vorjahr waren es nur 61 Millionen Dollar. Auf Proforma-Basis wies Twitter einen Gewinn je Aktie von 0,33 Dollar aus und konnte damit ebenfalls die Analystenschätzungen überbieten, die noch bei 0,25 Dollar je Anteilsschein gelegen hatten.

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Nutzerentwicklung rückläufig

Problematisch gestaltet sich dagegen die Nutzerentwicklung. Nach 326 Millionen monatlich aktiven Twitterern im Vorquartal konnte CEO Jack Dorsey nunmehr nur noch 321 Millionen Mitglieder ausweisen, die den 280-Zeichendienst wenigstens einmal im Monat nutzen. Analysten hatten mit 324 Millionen Nutzern gerechnet.

Weil Jack Dorsey die Statistik in Apple-Manier nun auch noch künftig verschweigen wird, brach die Aktie trotz einer an sich soliden Bilanz im vorbörslichen Handel um mehr als 7 Prozent auf 31 Dollar ein.

 

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