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iPhone-Krise: Apple hat im letzten Quartal 15 Millionen Geräte weniger verkauft

Apple Store in China: Die Probleme in zweitgrößten Absatzmarkt des iKonzerns nehmen zu
Apple Store in China: Die Probleme in zweitgrößten Absatzmarkt des iKonzerns nehmen zu © Apple

Dass die Nachfrage nach dem iPhone deutlich nachgegeben hat, ist keine Neuigkeit – die Frage ist nur, wie stark. Während sich Apple beharrlich zu den Verkäufen seines Kultsmartphones ausschweigt, hat unterdessen Marktforscher CIRP genau nachgerechnet. Wie die Consumer Intelligence Research Partners herausgefunden haben, hat Apple im Weihnachtsquartal happige 15 Millionen Geräte weniger als im Vorjahr verkauft. Die gute Nachricht: Die Zahl der verwendeten iPhones wächst trotzdem.

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Das Ergebnis ist ernüchternd: Eine Woche ist es her, dass Apple-CEO Tim Cook bei Vorlage der jüngsten Quartalsbilanz eingestehen musste, dass die iPhone-Absätze in Dollar und Cent um 15 Prozent bzw. 9 Milliarden Dollar von 61,1 auf 51,98 Milliarden Dollar regelrecht implodierten.

Weil Apple sich nunmehr darüber in Schweigen hüllt, wie sich die Geräteverkäufe in Stückzahlen tatsächlich entwickelt haben, schlägt die Stunde der Marktforscher und Analysten, die genau nachrechnen. Nach Erhebungen des Finanzinformationsdienstes Bloomberg dürften die iPhone-Stückzahlenverkäufe im ersten Geschäftsquartal um etwa 22 Prozent eingebrochen sein – und damit noch stärker als erwartet.

Zahl der verwendeten iPhones in den USA nimmt zu
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Der Marktforscher Consumer Intelligence Research Partners (CIRP) kommt in seinen Schätzungen zu einem ähnlichen Verkaufsergebnis. So geht CIRP in einer neuen Studie davon aus, dass Apple zwischen Anfang Oktober und Ende Dezember 62 Millionen iPhones abgesetzt hat – und damit rund 15 Millionen Einheiten weniger als im Vorjahreszeitraum. Das Absatzminus würde demnach 20 Prozent betragen.

CIRP wartet in der Kurzstudie aber auch mit einer positiven Nachricht auf: So habe die Zahl der verwendeten iPhones in den USA zugenommen. Die sogenannte “installed base” sei von 185 auf 189 Millionen Geräte gewachsen.

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