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“Es ist verrückt”: Selbst der New-York-Times-Chef liest die eigene Zeitung nicht mehr gedruckt

New York Times CEO Mark Thompson
New York Times CEO Mark Thompson ©Picture Alliance

Marc Thompson, Vorstandschef der New York Times hat im Interview mit der Süddeutschen Zeitung verraten, dass selbst er das Smartphone der eigenen, gedruckten Zeitung vorzieht. Nur am Wochenende greife er noch manchmal zur Print-Ausgabe. Trotzdem prophezeit er, werde es die gedruckte Zeitung noch lange geben.

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“Am Wochenende schaue ich mir manchmal noch eine gedruckte Zeitung an. Aber sonst sitze ich oft vor dem Computer und lese die Zeitung auf meinem Smartphone. Es ist verrückt”, so Thompson im Interview mit der SZ. Seine Frau dagegen bevorzuge noch die Lektüre der gedruckten Zeitung. Die Print-Ausgabe der New York Times sei auch noch sehr profitabel und es werde sie noch weit über zehn Jahre geben, so Thompson.

Von speziellen Digital-Ausgaben oder E-Paper hält der NY-Times-Chef nicht so viel. Ein Smartphone sei keine Zeitung: “Es ist zu klein dafür. Seriöse Nachrichten funktionieren heute eben anders, alles ist visueller, es gibt keine erste Seite mehr, Nachrichten werden anders präsentiert und andauernd aktualisiert.”

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Gerade erst hat die New York Times gemeldet, die Zahl ihrer reinen Digital-Abos auf 3,4 Mio. gesteigert zu haben.

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