Partner von:
Anzeige

Cover-Check: Der Spiegel fällt mit Titel zum “neuen Berufsleben” auf historisches Kiosk-Tief

Meedia-Cover-Check-2019-2.jpg
Montage: MEEDIA

Miese Einzelhandels-Woche für die drei großen Wochenmagazine Spiegel, stern und Focus: Vor allem für den Spiegel lief es nicht gut. Mit Ausgabe 2/2019 und dem Titel "Arbeiten Sie doch, wo Sie wollen" erreichte die Zeitschrift im Einzelverkauf nur 158.289 Exemplare - so wenige wie nie zuvor. stern und Focus blieben mit den Titeln zum Jahresbeginn ebenfalls unter dem Soll.

Anzeige

Erst vor vier Wochen fiel Der Spiegel mit 159.132 auf einen neuen Einzelhandels-Minusrekord. Nie zuvor seit Start der IVW-Heftauflagenmessung in den 1990er-Jahren hatte sich eine Ausgabe so mies in Kiosken, Supermärkten, Tankstellen, etc. verkauft wie Heft 50/2018. Diese Zahl wurde nun laut IVW noch einmal unterboten – mit 158.289 Einzelverkäufen. Der Titel “Arbeiten Sie doch, wo Sie wollen: Das neue Berufsleben – zwischen Freiheit und Selbstausbeutung” war also nicht gerade verkaufsfördernd. Im Vergleich zum 12-Monats- und zum 3-Monats-Durchschnitt von derzeit 181.100 und 175.900 Einzelverkäufen sah es logischerweise ebenfalls nicht sonderlich gut aus. Insgesamt, also inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen, erreichte Der Spiegel 2/2019 eine verkaufte Auflage von 693.891 Exemplaren, darunter 86.782 ePaper und Spiegel-Plus-Kunden.

Der stern titelte auf seiner ersten im neuen Jahr 2019 erschienen Ausgabe: “Neustart – Dieses Jahr wird alles besser!” und schrieb dazu: “Neue Erkenntnisse aus der Forschung: wie wir unsere guten Vorsätze endlich verwirklichen können”. Mit 121.864 Einzelverkäufen gab es zwar keinen neuen Minusrekord – der liegt seit Kurzem bei 114.261 Exemplaren – aber ein Ergebnis, das ebenfalls klar unter dem Durchschnitt der jüngsten 12 Monate (142.300) und dem der jüngsten drei Monate (126.800) liegt. Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: 479.743 Exemplare, inklusive 20.949 ePaper.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von MEEDIA (@meedia.de) am

Anzeige

Der Focus fand mit seinem Titel “Räumen Sie Ihre Finanzen auf!” unterdessen nur 50.338 Abnehmer im Einzelhandel. Zum Vergleich: Das 12-Monats-Normalniveau liegt derzeit bei 61.700, das 3-Monats-Normalniveau bei 57.800. Immerhin: Der jüngst aufgestellte Minusrekord von 35.658 Einzelverkäufen wurde klar übertroffen. Im Gesamtverkauf lag der Focus 2/2019 bei 363.294 Exemplaren, davon 41.426 ePaper.

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Der Titel “Arbeiten Sie doch, wo Sie wollen: Das neue Berufsleben – zwischen Freiheit und Selbstausbeutung” war also nicht gerade verkaufsfördernd.

    Sicherlich wird es am schlechten Titel gelegen haben.

    Das das Skandalblatt des 21ten jahrhunderts noch eine Leserschaft hat ist erschreckend.

    Das Meedia die niedrigen Verkaufszahlen auf die schlechte Titelstory lenkt,ist Bürgerverblödung auf die Spitze getrieben.

    Ob finanzkräftige Ngo`s die Lügenpresse durch kauf die Speichelleckerjournalie weiterhin am Leben halten kann bleibt abzuwarten.

    Das Problem sind keine Pseudoumsatzzahlen,das propblem ist das niemand mehr den Propagandamüll lesen mag,selbst wenn er umsonst/freihaus geliefert würde..

  2. Die Babyboomer, die diese Zeitschriften lesen, gehen jetzt sukzessive in Rente und werden alsbald das Zeitliche segnen und mit ihnen zusammen “Der Spiegel, “Der Stern” und “Der Focus”. Friede ihrer Seelen. Amen.

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werben auf MEEDIA
Meedia

Meedia