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“Bergdoktor” und “Lehrer” siegen, “Schmitz & Family” startet etwas blass, “My Hit. Your Song.” bleibt schwach

Olivia Klemke, Lukas Piloty, Ralf Schmitz und Gundula Niemeyer (v.l.n.r.) in “Schmitz & Family”
Olivia Klemke, Lukas Piloty, Ralf Schmitz und Gundula Niemeyer (v.l.n.r.) in "Schmitz & Family"

Das populärste Programm des deutschen Fernsehens hieß auch an diesem Donnerstag "Der Bergdoktor": 6,83 Mio. schalteten die ZDF-Serie ein - stolze 21,6%. Auch "Der Usedom-Krimi" war im Ersten aber ein Erfolg - mit immerhin 16,7%. Bei den 14- bis 49-Jährigen gewann RTLs "Lehrer" den Tag. Einen soliden, aber unspektakulären Start legte später die neue Sketch-Comedy "Schmitz & Family" hin.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. “Bergdoktor” siegt, “Usedom-Krimi” überzeugt ebenfalls

Die beiden 20.15-Uhr-Sendungen des ZDF und des Ersten dominierten den Fernsehtag. Den Sieg holte sich dabei “Der Bergdoktor”, auch wenn mit 6,83 Mio. ein par weniger zusahen als in den beiden Vorwochen, als jeweils die 7-Mio.-Marke geknackt wurde. Der Marktanteil lag bei erneut hervorragenden 21,6%. Zufrieden kann aber auch Das Erste sein – mit 5,30 Mio. Sehern und 16,7% für den neuesten “Usedom-Krimi”. Auch die Ränge 3 bis 8 gehen an ARD und ZDF – mit “Tagesschau”, “heute journal”, “heute”, “SOKO Stuttgart”, “Notruf Hafenkante” und “Wer weiß denn sowas?”. Stärkstes Programm der Privaten war “RTL aktuell” mit 3,35 Mio. und 14,4%, in der Prime Time lag “Der Lehrer” mit 2,70 Mio. und 8,4% vor der privaten Konkurrenz.

2. “Der Lehrer” siegt im jungen Publikum, “Schmitz & Family” startet unspektakulär

Die Nummer 1 der 14- bis 49-Jährigen hieß unterdessen “Der Lehrer”: Mit 1,70 Mio. jungen Zuschauern und 17,5% steigerte sich die Serie sogar gegenüber der Vorwoche. “Magda macht das schon!” und “Beste Schwestern” blieben mit 1,34 Mio. und 14,2%, bzw. 1,04 Mio. und 12,6% hingegen unter den Vorwochen-Zahlen, als beide Serien von dem anschließenden “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus” profitierten. Auf dem Dschungel-Sendeplatz startete um 22.15 Uhr dann die neue Sketch-Comedy “Schmitz & Family”: 840.000 14- bis 49-Jährige waren dabei. Der Marktanteil von 12,2% ist zwar okay, aber eben auch nicht mehr als okay.

3. “My Hit. Your Song.” bleibt ein Misserfolg, bei Sat.1 gilt das für “FBI”

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Zwei Neustarts bereiteten auch an diesem Donnerstag ihren Sendern ProSieben und Sat.1 Sorgen: Die nette aber erfolglose ProSieben-Musikshow “My Hit. Your Song.” blieb auch mit der dritten Ausgabe unter dem Soll und wird nach 700.000 14- bis 49-Jährigen und 8,3% wohl keine weitere Fortsetzung mehr bekommen. Die Serie “FBI”, die in den USA ein voller Erfolg ist, kann bei Sat.1 unterdessen weiter nicht überzeugen. Auch diesmal blieb sie um 20.15 Uhr mit 670.000 14- bis 49-Jährigen und 6,9% unter dem Sender-Soll. “Criminal Minds” lief danach mit 7,8% und 8,0% etwas besser.

4. “Rosins Fettkampf” bricht völlig ein, RTL Ii überzeugt mit “Frauentausch” und “Undressed”

Für kabel eins sind die Donnerstags-Zahlen kein Grund für Jubel. “Rosins Fettkampf”, das in den ersten Wochen noch erfolgreich lief, geht mittlerweile komplett die Puste aus. Diesmal sahen nur noch 320.000 14- bis 49-Jährige zu – miserable 3,5%. Besser lief es bei RTL II, wo der “Game of Clones”-Ersatz “Frauentausch” mit 580.000 und 6,2% überzeugte. “Undressed – Das Date im Bett” sahen danach noch 410.000 (6,4%). Solide 6,6% gab es mit 560.000 jungen Zuschauern für den Vox-Film “The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro”.

5. Krimis knacken beim WDR und zdf_neo die Mio.-Marke

Der Münster-“Tatort: Summ, Summ, Summ” mit Roland Kaiser aus dem Jahr 2013 bescherte dem WDR Fernsehen am Donnerstagabend Top-Quoten: 1,36 Mio. sahen ab 20.25 Uhr zu – stolze 4,4%. Zuvor hatte ein 10-minütiges “WDR Extra” zum Thema “Schnee im Westen” bereits 1,27 Mio. Zuschauer und 4,0% erreicht. Ebenfalls mit einem Millionenpublikum in der Prime Time: das BR-Magazin “Quer” mit 1,14 Mio. Sehern und 3,5%, die beiden “Länder – Menschen – Abenteuer”-Dokus in NDR mit jeweils 1,01 Mio. Zuschauern und Marktanteilen von 3,2% bzw. 3,3%, sowie der zdf_neo-Krimi “Kommissarin Lucas” ab 21.45 Uhr mit 1,35 Mio. und 6,0%.

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Alle Kommentare

  1. Guten Tag, Herr Schröder,

    an dem Artikel zeigt sich aus meiner Sicht beispielhaft ein prinzipielles Problem bei der Berichterstattung über die Einschaltquoten. Im Artikel steht ja im Zusammenhang mit dem gestrigen „Bergdoktor“, dass die beiden letzten Folgen jeweils über 7 Millionen erreicht hätten. Nun waren für die Folgen ja zunächst Reichweiten von 6,99 bzw. 6,98 Millionen ausgewiesen worden (in den jeweiligen Artikeln von meedia ist ja auch davon berichtet worden). Vermutlich wurden die Reichweiten bei der endgültigen Gewichtung (nennt sich das so?) nach oben korrigiert, und Sie heben in dem Artikel auf eben diese Werte ab – ich weiß es aber nicht. Das empfinde ich als äußerst unbefriedigend, und für jeden, der die Quoten gründlicher verfolgt, sind solche Fälle verwirrend. Eine einfache und praktische Lösung mag es da nicht geben. Solange es dieses System von „vorläufig gewichteten“ und „endgültig gewichteten“ (?) Daten gibt – und ich hoffe, dass dieses System eines Tages ersetzt wird, so dass nicht immer mehrere Zahlen zu ein und derselben Sendung kursieren –, müsste man eigentlich angeben, auf welche Daten man sich gerade bezieht, und ggf., wie die endgültigen von den vorläufigen abweichen.

    Dadurch, dass – wie in diesem Artikel – endgültige und vorläufige Daten miteinander verglichen werden, können sich im Extremfall sogar ganze Aussagen, die über die Quoten getroffen wurde, als falsch erweisen, wenn nämlich sämtliche Daten endgültig gewichtet worden sind. Es mag in diesem Fall aufgrund der Differenz von rund 200.000 nicht ganz wahrscheinlich sein, aber was passiert, wenn die 6,83 Millionen der aktuellen Folge doch stark nach oben korrigiert werden? Dann könnte sich herausstellen, dass eben nicht weniger Leute diese Folge gesehen haben als die vergangenen beiden, wie es im Artikel steht: Sind die endgültig gewichteten Daten ermittelt, berichtet aber niemand mehr darüber.

    Was meinen Sie?

    Beste Grüße,
    R. Schulhof

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