Partner von:
Anzeige

Neue Top-Position für Stephan Schäfer: G+J-Manager wird bei RTL Deutschland Gesamtchef für Inhalte & Marken

Das neue Führungsteam von RTL mit G+J-Produktchef Stephan Schäfer (li.), CEO Bernd Reichart (mi.) sowie Matthias Dang, Julia Reuter Alexander Glatz und Jan Wachtel (v.li.n.re.)
Das neue Führungsteam von RTL mit G+J-Produktchef Stephan Schäfer (li.), CEO Bernd Reichart (mi.) sowie Matthias Dang, Julia Reuter Alexander Glatz und Jan Wachtel (v.li.n.re.)

Nächste Etappe in der engeren Verzahnung der zum Bertelsmann-Konzern gehörenden Medienhäuser: RTL Deutschland hat am Donnerstag eine umfassende Neuorganisation ihrer Führungsstruktur bekanntgegeben. Der neue CEO des Unternehmens, Bernd Reichart, ernennt fünf weitere Geschäftsführer, die mit der Steuerung der Fernsehgruppe betraut werden. Auffälligste Neuerung: Stephan Schäfer, Chief Product Officer bei Gruner +Jahr, wird zusätzlich RTL-Verantwortlicher für Inhalte & Marken.

Anzeige

Wie die Kölner Mediengruppe mitteilt, wolle man mit der personellen Neustrukturierung “die Entwicklung von Geschäfts-Ideen und TV-Formaten noch stärker und schneller voranzutreiben” und zudem die “Gestaltungsfreiräume” der eigenen Führungskräfte deutlich zu vergrößern. Nach der Trennung von der langjährigen Senderchefin Anke Schäferkordt im November 2018 sowie ihres langjährigen Gefolgsmanns, RTL-Geschäftsführer Frank Hoffmann, in dieser Woche (MEEDIA berichtete) bleibt im Organigramm des Unternehmens kaum ein Stein auf dem anderen.

Die Personalien im Einzelnen:  Julia Reuter, noch CFO bei RTL II, wird im 2. Quartal 2019 als Geschäftsführerin für Strategie, Personal & Kultur die Bereiche Personal & Organisation sowie die Strategische Unternehmensentwicklung übernehmen. Stephan Schäfer tritt seine neue Position bereits morgen, am 1. Februar 2019 an. Damit verantwortet das Senderportfolio und die Inhalte für den On-Demand-Dienst TV Now sowie das Marketing, Produktionsmanagement und den Programmeinkauf der Mediengruppe RTL Deutschland.

In der neu geschaffenen Position, so eine Mitteilung der Privatsendergruppe, werde Schäfer “das Zusammenspiel der starken Sendermarken der Mediengruppe RTL fördern, die Inszenierung der hochwertigen Inhalte im Werbemarkt weiterentwickeln und aktiv um die besten Kreativen und größten Talente in Deutschland werben”. An Stephan Schäfer berichten demnach künftig der RTL-Geschäftsführer Jörg Graf, VOX-Geschäftsführer Sascha Schwingel, der COO Programme Affairs & Multichannel, Henning Tewes, TV Now-Content-Bereichsleiter Moritz Pohl und Chief Marketing Officer Julian Weiss.

Anzeige

Stephan Schäfer bleibt zugleich Chief Product Officer von Gruner + Jahr. In der Doppelfunktion wird er laut Konzern “den kreativen Austausch zwischen den beiden Häusern intensivieren und neue, gemeinsame Geschäftsfelder entwickeln”. Stephan Schäfer gehört wie auch Bernd Reichart dem Board der von Bertelsmann neu geschaffenen Content Alliance an, deren Vorsitz G+J-Chefin Julia Jäkel innehat.

RTL gab im Zuge der Neuordnung weitere Personalien bekannt: Matthias Dang wird zum Geschäftsführer für Vermarktung, Technologie & Daten und bleibt Geschäftsführer von IP Deutschland und Ad Alliance. Alexander Glatz wird Geschäftsführer für Recht & Finanzen. Jan Wachtel wird zum Geschäftsführer für digitale Medien & journalistische Inhalte und bleibt Geschäftsführer von RTL interactive. Alle zuletzt genannten neuen Funktionen starten mit Wirkung zum 1. Februar.

RTL-Chef Bernd Reichart über seinen künftigen Inhalte-Oberveranwortlichen Schäfer: “Stephan steht wie kaum ein anderer für erfolgreiche Innovationen im Medienbereich. Mit der Ad Alliance hat er gemeinsam mit Matthias Dang zudem gezeigt, wie Zusammenarbeit zwischen Köln und Hamburg gelingt und was sie im Markt bewegt. Stephan weiß Kreative zu begeistern, er steht für Teamarbeit, Neugier, Unternehmertum und Kreativität – und damit für genau das, was in meiner Vorstellung die Mediengruppe RTL ausmacht.”

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Diese enge Verzahnung zwischen Bertelsmann-Unternehmen wie Buchverlagen, Zeitschriftenverlagen, Radio- und Fernsehsendern und Film- und Fernsehproduktionen ist keine gute Nachricht für die Meinungsfreiheit in Deutschland. Damit wird der Einfluss von Bertelsmann einschließlich seiner Bertelsmann-Stiftung auf die Meinungsbildung noch größer. Zusammen mit ARD und ZDF sowie weiteren Zeitungsgruppen bleibt für abweichende Meinungen wenig Platz.

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werben auf MEEDIA
Meedia

Meedia