Partner von:
Anzeige

Im Namen des Klicks: Henryk M. Broder vor dem Social-Media-Schnellgericht

AfD-Chefin Alice Weidel umarmt Publizist Henry M. Broder
AfD-Chefin Alice Weidel umarmt Publizist Henry M. Broder

Das Foto, das den Publizisten und Welt-Journalisten Henry M. Broder zeigt, wie er von der AfD-Chefin Alice Weidel umarmt wird, hat für viel Wirbel und einen veritablen Shitstorm gegen Broder gesorgt. Auch zahlreiche Journalisten und Medienmenschen haben sich daran beteiligt. Die Sache zeigt leider auch, wie wenig lernfähig Medien und ihre Macher sind. Ein Kommentar.

Anzeige

Anklage, Beweisaufnahme, Urteil – alles in einem Tweet. Foto dran, auf Publish gedrückt – fertig ist das Social-Media-Schnellgericht. Angeklagt und verurteilt wurde in diesem Fall Henryk M. Broder. Er war einer Einladung der AfD-Bundestagsfraktion gefolgt und hatte vor den Abgeordneten eine Rede gehalten. Wie sich herausstellte, war es eine typische Broder-Rede: witzig, provokant, kritisch aber auch fragwürdig, polemisch, ironisch. Man muss weiß Gott nicht mit allem einverstanden sein, was er da sprach, bzw. später bei der Welt als Text dokumentiert wurde. Dass er die Auftritte der jugendlichen Klima-Aktivistin Greta Thunberg zum “Kindesmissbrauch” erklärt oder die Gender-Thematik für ziemlich bescheuert hält, wird für Kenner des Broder’schen Oeuvres keine Überraschung sein. Nebenbei erklärt er auch, dass er nicht daran glaubt, dass es einen von Menschen herbeigeführten Klimawandel gibt. Das bringt zuverlässig viele Zeitgenossen auf die Palme. Broder weiß das und drückt mit Lust die Knöpfe, die die Nadel in den roten Bereich wackeln lassen.

Broder baute in seine Rede vor der AfD aber auch ein Plädoyer für freie Meinungsäußerung ein. Er schrieb und sprach: “Ich trete ein für eine bunte, offene und tolerante Gesellschaft ein, in der niemand ausgegrenzt wird. Ich beurteile die Menschen in meiner Umgebung nicht nach Herkunft, Hautfarbe oder Religion, sondern danach, ob sie – grob gesprochen – auch andere Meinungen als die eigenen gelten lassen.” Das wiederum ist kaum ein Sound, der nach lupenreiner AfD klingt. Ohne ihn namentlich zu nennen, bekam auch der bei der Rede abwesende AfD-Chef Alexander Gauland von Broder einen mit, indem er dessen berüchtigtes “Vogelschiss”-Zitat rüffelte: “Es geht auch um etwas, das unsere PC-mäßig unverdorbenen Eltern in die Worte ‘Das tut man nicht’ fassten. Man legt die Füße nicht auf den Tisch, man rülpst nicht beim Essen, und man nennt die 12 schlimmsten Jahre der deutschen Geschichte nicht einen ‘Vogelschiss’.” Es gibt noch viele weitere lesenswerte Stellen in der Rede Broder vor der AfD. Dass man ihm in allen Punkten folgt, würde Broder wohl auch gar nicht erwarten. Aber man kann, wenn man die Rede denn gelesen hat, wirklich nicht sagen, Broder habe sich damit bei der AfD angebiedert.

Man könnte sogar zum Schluss kommen, dass Broder mit seiner Rede der AfD deutlicher die Stirn geboten hat, als etwa die Chefredakteure von ARD und ZDF, als diese ebenfalls eine AfD-Einladung folgten und im Oktober vergangenen Jahres auf einer von der AfD Dresden veranstalteten Podiumsdiskussion zu Gast waren. Peter Frey vom ZDF und Kai Gniffke von der ARD waren damals sehr bemüht, die AfD-Anhänger nicht zu sehr vor den Kopf zu stoßen (hier die Folge unseres Podcasts “Die Medien-Woche”, die sich mit dem Auftritt der ARD- und ZDF-Chefs bei der AfD befasst). Die beiden Top-Journalisten des öffentlich-rechtlichen Fernsehens zeigten viel Verständnis. Man stelle sich mal vor, ein bekannter AfD-Politiker hätte den ZDF- oder ARD-Chefredakteur an die Schulter gefasst, umarmt oder ihm die Hand gegeben, es wäre ein Foto gemacht worden, das von der AfD in den sozialen Medien veröffentlicht worden wäre.

Wäre dann auch ein Shitstorm losgebrochen?

Vermutlich nicht, weil Frey und Gniffke die Reflexe der Social-Media-Meute nicht so triggern wie Henry Broder. Broder ist mit seinem Blog-Projekt “Die Achse des Guten” dem linksliberalen Milieu schon seit jeher ein Dorn im Auge. Broder selbst ist auch ein Typ, der natürlich aneckt, der giftig sein kann und ungerecht. Der provoziert, polemisiert und den Streit eher sucht, als ihm aus dem Wege zu gehen. Das alles kann man von Peter Frey und Kai Gniffke nicht sagen.

Anzeige

Aber brechen wir die Debatte um das Broder-AfD-Foto doch mal runter auf die Frage: Sollten Journalisten (oder Politiker) mit der AfD reden? Frey und Gniffke haben es getan. Sie sind einer Einladung der AfD gefolgt. Broder hat es getan. Er ist einer Einladung der AfD gefolgt. Ich halte dies in beiden Fällen für richtig. Die AfD ist eine frei gewählte Partei, natürlich muss, sollte und darf man mit deren Vertretern reden. Den vielleicht besten Beitrag zur Entzauberung der AfD lieferte der ZDF-Journalist Thomas Walde, der Gauland einem Interview dadurch entzauberte, dass er lauter Sachfragen stellte, die nichts mit dem AfD-Leib- und Magen-Thema Flüchtlinge zu tun hatten. Wenn man kritisiert, dass Broder mit und vor der AfD redete, müsste man dann nicht auch kritisieren, dass das ZDF Alexander Gauland zum Interview einlud?

Oder war der Auftritt Broders bei der AfD gar nicht der Aufreger, sondern wirklich nur das Foto? Broder selbst bezeichnet es als kleinkariert und banal, dass Leute sich über das Umarmungsbild aufregen. Er selbst hat in seiner Rede vorweggenommen, dass die AfD ihn instrumentalisiert. Es war von Alice Weidel womöglich nicht sehr nett, diese Foto-Situation herbeizuführen. Broder selbst sagt, er sei überrascht von der Wirkung des Bildes. Weidel dürfte davon nicht überrascht gewesen sein. So wie Broder regelmäßig Knöpfe drückt, auf dass sich die Leute aufregen, so tut dies auch die AfD. Viel, sehr viel wurde darüber geredet und debattiert, dass die Medien nicht über jedes Stöckchen springen sollten, das die AfD hinhält. Oft muss man aber berichten, weil es schlicht relevant ist, etwa wenn der AfD-Vorsitzende das Dritte Reiche als “Vogelschiss der Geschichte” bezeichnet.

Hier, in diesem speziellen Fall des Umarmungs-Fotos, hätte man aber wirklich mal die Füße stillhalten können. Aber das scheint ja nicht zu gehen. Der Reiz der schnellen Klicks und der Instant-Aufmerksamkeit durch Social Media ist für Medien und Journalisten schlicht zu groß. Jeder Witz, jede Pointe muss mitgenommen werden, jeder Affekt muss bedient werden für den schnellen Klick und das schale Like. Sie können offenbar nicht anders.

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Darf ich Ihre Auslassung so verstehen, dass Sie auch nichts dagegen hätten, wenn Weidel Sie umarmte, Herr Winterbauer? Oder andere politische Größen? Ist es also in Ordnung, wenn man als Journalist distanzlos zu denen ist, über die man berichtet?

    1. Er hätte wohl eine Judo-Ausweichrolle machen sollen oder eine Kopfnuss um sich der Umarmung zu entziehen, oder was?
      Er hat ja sich ganz klar im Artikel gegen das Umarmungs-Foto gestellt, was ist also genau ihr Problem.

      1. Frag ich mich auch, wie will man sich auf Salon-Ebene gegen so einen einen Übergriff zur Wehr setzen.

        Weidel hat trotz ihrer steifen Art aus AfD-Sicht natürlich alles richtig gemacht.

    2. Entschuldigung, aber es gibt eine deutsche Fernsehjournalistin, die sich zu einem Bundesliga-Fussballspieler ins Bett legte, das wurde fotografiert, das Foto veröffentlichen und noch Jahre später durfte Frau von diesem Erlebnis im TV schwärmen. Das war damals völlig OK. Ich habe damals keine Kritik vernommen.

      OK, ich verstehe, die Frau ist Angestellte des ÖR …

  2. Was zählt ist doch einzig und allein die Kontaktschuld. Warum sollte das bei Broder anders sein?
    Außerdem war Broder doch schon ein Rechtspopulist bevor es die AfD überhaupt gab.

    1. Ein jüdischer Rechtspopulist dessen Eltern vor dem Konzentrationslager fliehen musste n.
      Geht’s noch dümmer?

      1. In Israel, der Heimstätte der Juden, sind sogar ultrarechte Parteien in der Regierung. Dafür sind dort die Linken die Bösen.

      2. Ach – und dann kann der Sohn kein populistischer Dummkopf sein ? wegen des grausamen Schicksals der Eltern und der eigenen Religion ? Das geht nicht dümmer!

      1. Genau – St. pauli . Damals zusammen mit Herrn Aust. Und nun sitzen sie zusammen unter Springers warmer Decke – den konnten sie ja früher gar nicht genug beschimpfen. So ist er halt, der gewöhnliche Renegat …

  3. Herr Broder kann sich bestimmt selber wehren… und es braucht solche sinnfreien Artikel nicht.
    Ausserdem kann man in Broders Rede vor der AfD nachlesen:
    Die AfD instrumentalsiert Broder für sich und Broder instrumentalisiert diesen Auftritt bei der AfD für sich. Also, sinnfreier Artikel.
    Wenn man Broders Rede bis zum Ende ließt, dann erhoffte er sich einen richtigen Shitstorm, denn nur ein Shitstorm bringt diese gewünschte Aufmerksamkeit – auch hier auf Meedia 🙂 – Pluspunkt für Broder!
    Bad news are good news – hat so einen langen Bart, aber möglicherweise kennen doch einige diesen Spruch noch nicht.

    1. Aha- Shitstorm = Pluspunkt… Na- dann verblödet mal schön weiter! Selten etwas dermaßen Sinnfreies gelesen. Ja, ja – wenn Gesinnung Gehirn frisst- dann war der Herr Broder da …Wohlsein…

  4. Damit ist nichts verbessert, korrigiert oder entschuldigt, was er nicht inhaltlich in der Rede wieder mal verbrochen hat. Er hat sich sehenden Auges zum nützlichen Idioten der AfD gemacht; das Foto ist nur das Sahnehäubchen, ohne das der reaktionäre Inhalt seiner Rede wahrscheinlich nicht einmal bemerkt worden wäre. Sie lässt keinen Zweifel daran, dass er seine politische Heimat endlich gefunden hat (womit es ihm vielleicht ein bisschen besser geht als dem politisch vereinsamten Matussek). Die AfD muss nur ihre Putin-Verehrung und ihren Antiamerikanismus unter Kontrolle bringen, ein paar Mitglieder rausschmeißen, schwupps ist sie für Broder wählbar. Denn – und das hat er schlauerweise nicht erwähnt – er fährt ja total ab auf ihren zentralen Islamhass, dieses hysterische Symptom ihrer noch unausgelebten Sehnsucht nach dem Vierten Reich. Broder hat unmissverständlich die grundsätzliche Wählbarkeit einer Partei bestätigt, die vom Verfassungsschutz überprüft und, wenn man dem geleakten Gutachten folgt, wohl bald auch beobachtet wird. Von allen Aktionen unter der Flagge ‘Mit Rechten reden’ war das bisher die mit Abstand dümmste, vermutlich auch die folgenreichste.

    1. Ei, ei, warum machen Sie so viele Worte? Sie sind ein Antisemit, weiter nichts. Schlimm, das solche Typen sich wieder trauen ihre Hetze zu verbreiten.

    2. “Damit ist nichts verbessert, korrigiert oder entschuldigt, was er nicht inhaltlich in der Rede wieder mal verbrochen hat. ”
      Sie machen hmb zum vorwurf, dass er etwas NICHT inhaltlich in der rede verbrochen hat?

      Logik ist ihnen fremd?

      “Broder hat unmissverständlich die grundsätzliche Wählbarkeit einer Partei bestätigt, die vom Verfassungsschutz überprüft [wird].”

      Sie sind also, wenn man ihre aussage zugrunde legt, ein anhänger des ‘im zweifel für den kläger-prinzips’ und damit einer totalitären und faschistischen weltsicht?

      Respekt, das sie dies hier so offen zugeben. Die braun-, wie auch die rothemden hätten ihre wahre freude an ihnen gehabt!

    3. @Reginald Grünenberg

      Der Jude Broder hat der AfD praktisch den Persilschein ausgestellt, mit der Beobachtung durch die Stasi wird das jetzt nix mehr, das triggert natürlich hart.

      1. Schau an, beim „Jesus“ gibt’s die Stasi noch! Bei dem Namen und dem Kommentar wäre ich vorsichtig, nicht in deren Visier zu geraten, so wie es früher hier mal das des türkischen Geheimdiensts war, hihihi …

  5. Zitat:
    “Frey und Gniffke haben es getan. Sie sind einer Einladung der AfD gefolgt. Broder hat es getan. Er ist einer Einladung der AfD gefolgt. Ich halte dies in beiden Fällen für richtig.”

    Der entscheidende Unterschied: Frey und Gniffke vertreten Sender, gegen die die AfD tagtäglich (auf-)hetzt. Eine Umarmung mussten die beiden in Dresden jedenfalls gewiss nicht fürchten. Broder hingegen gehört zu jenen Autoren, deren Texte (ob bei AchGut oder Springer) von der AfD und ihren Sympathisanten mit am eifrigsten weiterverbreitet werden, weil sie deren Kernthemen in ermüdender Redundanz affirmativ bestätigen: Islamophobie, Leugnung des Klimawandels, Antifeminismus, das Feindbild Political Correctness etc.
    Es kam bei dieser lustigen Sause also nur zusammen, was zusammengehört – was die Beteiligten, inkl. Broder, natürlich längst wissen. Die Umarmung, ob “Überfall” oder nicht, hat er sich in den letzten Jahren wacker erarbeitet.

    Zitat:
    “… dass Broder mit seiner Rede der AfD deutlicher die Stirn geboten hat …”

    Sie können nicht ernsthaft glauben, dass sich die AfD durch die Rede auch nur minimal herausgefordert oder gar kritisiert gefühlt hätte, nur weil Broder zwei tadelnde Sätze in einem ansonsten lückenlos AfD-kompatiblen, offensiv anbiedernden Ressentimentgestöber verpackte? Mein Favorit ist die absurde Passage, in der er sich als “Versöhner” feiert und dann behauptet, er sei “tolerant bis an die Grenze zur Selbstverleugnung”, nur nicht gegenüber den “Intoleranten”. Kein einziger aus der AfD-Fraktion wird sich leider mit Letzterem gemeint gefühlt haben.

    1. Auch die Charakterisierung seines Publikums als “Nazis, Neo-Nazis, Krypto-Nazis und Para-Nazis” kratzt die natürlich nicht, sie wissen ja selbst, was sie sind.

      Aber ich glaube Broder schon, auch beim Zustandekommen des Fotos (das Gesicht spricht ja Bände, so dreist hat er sich Weidel wohl immer noch nicht vorstellen können), seine Thesen zu PC sind teils vernünftig, teils dämlich (aber das sind einige PC-Vertreter ja auch), bei seinen Thesen zu Klima und Islam kann man sich nur abwenden, da ist er offenbar nicht in der Lage, anderes zu rezipieren als das, was ihn bestätigt. Oder er hält das für Teil seiner “Marke”.

      1. “Nazis, Neo-Nazis, Krypto-Nazis und Para-Nazis”

        Bin ich dumm! Krypto-Nazis und Para-Nazis kannte ich noch nicht.

  6. Jeder weiß: Henry Broder kritisiert und provoziert Rechtsradikale wie die AfD besonders ätzend – weil er von seiner konservativen Position aus argumentiert. Wer aber jetzt indirekt so tut, als ob sich Broder der Alice Weidel in die Arme geworfen habe, heuchelt doch nur “progressive” Betroffenheit.

    Es war ein politisch hinterhältiger “Foto-Überfall” von Alice Weidel, den jetzt gewisse Kritiker dankbar für eine Abrechnung benutzen – um den konservativen, pro-israelischen Juden Broder endlich in die “Nazi-Ecke “zu stellen. Das ist softer Verbal-Faschismus. Ich bin dankbar, dass Stefan Winterbauer zu derart subtiler Denunziation nicht schweigt..

  7. Mich kann umarmen, wer will, solange er es mit der Hygiene nicht untertreibt. Deswegen ändere ich noch lange nicht meine Meinung.

  8. Hände weg von Broder! Hätte sich HMB mit Diktator Erdogan fotografieren lassen, könnte er wie Gündogan sogar in der deutschen Nationalmannschaft zur besten Sendezeit Fußball spielen. Aber Alice Weidel ist ja für den Linksgrünen Journalisten-Mainstraem Erdogan hoch zwanzig. Für wie blöde haltet Ihr uns Bürger eigentlich? Meldet Euch am besten bei Karl-Eduard von Schnitz.. , der sucht im Jenseits noch gläubige Getreue.

  9. Der Autor hätte auch ruhig mal die Füße stillhalten und nicht soviel inhaltsleeres Geschwurbel unter die Leute bringen können. Ich habe eben ein paar Minuten meines Lebens mit der Lektüre dieses Artikel verschwendet. So sad!

  10. Ein wenig erstaunlich fand ich schon die merkliche Abgrenzung von Herrn Broder gegenüber der AfD. Er ist Demokrat, Deutscher, und dazu noch Jude. Die meisten größeren Parteien in Deutschland sind heutzutage der Demokratie entfremdet, bei rrg auch deutschen- wie judenfeindlich. Natürlich wäre eine Auswahlmöglichkeit schöner – aber für Juden, für Deutsche, für Christen und für Demokraten gibt es derzeit aus meiner Sicht nur eine wählbare Partei.

  11. Ach der Herr Broder- wie alle linken Renegaten will er seine alten APO-
    Irrtümer durch populistisches Gequake wieder gut machen. Und das schon
    lange, bevor dieser Begriff inflationär benutzt wurde. In seiner unerträglichen
    Eitelkeit dient er sich den Springers dieser Welt an, wie er sie früher beschimpfte.
    Und dabei gefällt, gefällt, gefällt er sich in jeder billigen rhetorischen Volte. Hendryk der Erste – ist immer im Einsatz, hat immer recht, weiß immer alles besser- und ist zutiefst Übelkeit erregend… Und die Hoffnung , dass der jemals die Klappe hält – ist leider völlig illusorisch. Eher friert die Hölle ein …

  12. Willkommen inmitten des Wahlkampfes.
    Da gibt sich die Konkurrenz der AfD so viel Mühe die AfD mit einer Damnatio zu belegen, ein riesiger medialer Propanz wird erzeugt. Dann kommt der Henryk M. Broder daher und macht alles kaputt.

    1. Ähäm- DER hat DENEN was kaputt gemacht ? Noch mal gaaaaanz langsam darüber nachdenken! DER hat was er will- eitel (!) Sonnen-schein! Hendryk der Große hat mal wieder eine ganz tolle Volte geschlagen. Applaus ! Anerkennung ! Lob ! Also – alles was ER braucht- wie die Luft zum Atmen. ZIEL ERREICHT. Und was bitte, hat er DENEN damit kaputt gemacht ? HB macht halt immer und überall gerne den Hofnarren – ob bei Springer oder der AFD oder wer ihn sonst noch so bucht. Nur- denen schadet das bisschen Narrenweisheit so gar nicht… Wie auch früher der Narr sehr gut lebte, wenn er es nicht übertrieb. Das weiß der Mann sehr genau- diese feine Linie kennt er. Deswegen bleibt er immer schon im Limit… Prinzip jetzt verstanden ?

  13. Es ist herrlich zu sehen, wie die “Linksextremen” immer verzweifelter, aggressiver und mit verfassungsfeindlichen Methoden um die Deutungshoheit und ihre Schlagwörter kämpfen. Broder hat es erfasst und hält diesen Spinnen täglich den Spiegel vor Augen. Man freut sich schon über das Gejaule von Antisemiten, wenn man im Zusammenhang von Werbung für Abtreibungen von Holocaust und Euthanasie spricht, oder politische Proleten in Ministerien, die wie in Hamburg dazu im Öffentlichen Raum steuerfinanzierte Werbung fahren, um den Begriff Heimat neu zu besetzen, von diesen Genderspinnern gar nicht erst zu sprechen. Natürlich bleibt diesen fanatischen Hetzer vom Rand der Gesellschaft dann nur das Internet um ihren Hass auf die Mehrheit abzulassen. Da hilft es auch nicht von shitstorm zu träumen, nur weil die üblichen Verdächtigen und Konsorten ihre Müll dazu absondern. Man freut sich schon wenn in den social media dann irgendwann ein kluger Mensch sich an den geistigen Müll dieser “Prominenten” erinnert und ihnen den Spiegel vorhält. Was dann für diese Irren wieder Hass, Hetze und Hatespeech darstellt und so dreht sich deren Spirale immer mehr ins Abseits.

    1. Nun ja, von Hass und Hetze sprechen, aber in seinem Kommentar Wörter wie „Genderspinnern“, „politische Proleten“ und „diese Irren“ benutzen. So weiß er wenigstens, von was er spricht, aber schon allein mit diesem Namen sollte man aufpassen, dass man sich mit seiner Argumentation nicht selbst immer mehr ins Abseits stellt!

      1. Ronald- ja – das aber nur am Rande. Im Wesentlichen geht es Leuten wie F. doch darum ,sich wichtig zu machen.Und da feuert man gerne mit allen unpassenden Begriffen und Vergleichen. Und unter Holocaust geht da halt gar nichts…Diese verbale Kraft-meierei und Inkontinenz soll halt die eigene geistige Impotenz übertünchen- das ist zumindest der – leicht zu durchschauende – Plan. Who cares…Halten wir auch noch aus.

    2. Ach Fred, geht’s auch ne Nummer kleiner ? Broder ist doch nichts Besonderes- bloß ein sprachlich begabter Hofnarr, der bei Springer im warmen Eckchen sitzt- den er früher gar nicht genug beschimpfen konnte. Ein linker Renagat reinsten Wasser. Deshalb – hängt’s mal tiefer alles. Bevor es noch unlogischer wird- denn wenn wir über “linksextremistisch aggressiv” reden – reden wir auch immer über Broder. Das Wesen des Renegatentums (kleine Erklärung!) ist es, immer für den neuen Herren alles lautstark zu denunzieren, was man gestern selber noch -genauso lautstark- glaubte. Nur so kann man nämlich den neuen Herren von seiner neuen Loyalität auch überzeigen. Prinzp nun ver-standen ?

  14. Solange die Leute trotz Steuern und Abgaben in Weltrekordhöhe, trotz Enteignung ihrer Sparguthaben, trotz Elendsrenten, Hartz4 und Dieselbetrugs, trotz Niedriglohnsektor, Lobbyisten-Herrschaft und verfehlter Zuwanderungspolitik, trotz überlasteter Sozialsysteme und einer sich zynisch selbst bedienenden Politik-Elite keine gelben Westen anziehen, wird sich nichts daran ändern, dass die Unzufriedenen einander in Foren als „links” bzw. „rechts“ beschimpfen, ihr Lagerdenken reproduzieren und sich das Maul darüber zerreißen, ob ein 72-jähriger Gastredner der AfD deren Sympathisant ist. Solange gewinnen immer die, die eh schon zu viel haben.

  15. SKANDAL!!!
    Wie kann er es wagen? Also dieser Broder! Wie kann er es nur wagen, sich wie ein Journalist zu verhalten, nämlich mit ALLEN zu reden, ohne Angst vor Verleumdung und Hetze aus der linken Ecke? Kein Wunder dass die Propagandisten aller Hetzmedien schäumen! Und natürlich hätte er bei dieser Umarmung sofort zuschlagen müssen, wie es sich für einen weltoffenen und toleranten Menschen gehört!

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

Werben auf MEEDIA
Meedia

Meedia