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“Do You Still Have A Job At BuzzFeed?“ So frech kommentiert ein Ex-Redakteur den Jobabbau auf dem eigenen Portal

BuzzFeed-Chef Jonah Peretti
BuzzFeed-Chef Jonah Peretti

Vorigen Donnerstag wurde bekannt, dass der Medienkonzern Buzzfeed 200 Stellen abbaut, um profitabel zu werden. Am Montag erklärte das Team aus Großbritannien, dass in dessen Redaktion 17 von 37 Stellen betroffen sind. Ein Ex-Mitarbeiter hat die Kürzungen nun im BuzzFeed-typischen Stil verarbeitet, einem Quiz und der Frage "Hast du noch einen Job?".

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“Do You Still Have A Job At BuzzFeed?” lautet der Titel eines Quiz’, das der ehemalige BuzzFeed-Mitarbeiter Jason Sweeten erstellt hat. Zu finden ist der Beitrag ausgerechnet auf der Homepage des US-Medienkonzerns, dort allerdings im Community-Bereich. Dort heißt es dann auch, dass der Beitrag nicht vom redaktionellen Teil geprüft und befürwortet wurde. “BuzzFeed Community is a place where anyone create a post”, steht in den Erklärungen dazu.

Die Fragen drehen sich um die Länge der Tätigkeit, den Einsatzbereich und auch die genaue Position. Gemixt wird das Ganze mit persönlicheren Fragen, zum Beispiel “Bist du stolz darauf, sagen zu können, dass du bei BuzzFeed arbeitest?” oder “Wo siehst du dich in sechs Monaten?”. Aber auch die BuzzFeed-typischen, abwegigen Nachfragen sind dabei, wenn der Nutzer unter anderem beantworten soll, ob ein Hund in der Redaktionen hilfreich sei.

200 Mitarbeiter betroffen

BuzzFeed-Chef Jonah Peretti hatte am vorigen Donnerstag in einer internen Mail bekanntgegeben, 15 Prozent der Belegschaft kündigen zu wollen (MEEDIA berichtete). Das wären rund 200 Mitarbeiter. Zuletzt ist der Umsatz laut der NYT zwar um 15 Prozent gestiegen, Geld hat BuzzFeed in den Jahren aber nicht verdient. BuzzFeed hat derzeit weltweit über 1.300 Beschäftigte.

Der deutsche Ableger des Medienunternehmens ist laut aktuellem Stand nicht von den Kürzungen betroffen.  Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter verkündet Drepper am Freitagnachmittag: “Für alle, die sich fragen, ob unser Team von den Kürzungen bei BuzzFeed betroffen ist: Nein.” Weder der Entertainment-Bereich noch dessen Investigativ-Ableger Buzzfeed News muss Stellen abbauen. “Wir können in der aktuellen Besetzung weiterarbeiten”, schreibt Drepper weiter.

Den vom britischen Team erklärten Stellenabbau, bei dem 17 von insgesamt 37 Mitarbeitern in der Redaktion betroffen sind, hat BuzzFeed nun ebenfalls im eigenen Nachrichtenkanal aufgegriffen. Die beiden Moderatoren sprechen dort über die aktuelle Situation, die jüngsten Entwicklungen im britischen Team und kritisieren den Umgang der BuzzFeed-Verantwortlichen mit ihren Angestellten. “Shameful”, “embarassing” und “absurd” nennt das Duo das Verhalten. Hier sehen Sie das Video in voller Länge:

tb

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Alle Kommentare

    1. Nein, bitte nicht.
      Die Softwareindustrie muss schon die Welle der “everyone can learn how to code” verkraften.

      Insbesondere SJWs mit rudimentärem Javascript Crashkurs sind die Pest.

  1. Buzzfeed? Waren das nicht die, die die Fake-News bzgl. Trump und Russland-Sonderemittler verteilt haben, von der sich der Sonder-Ermittler dann öffentlich distanzierte?

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