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Apple vor den Quartalszahlen: Nach dem iPhone-Schock kommt das Service-Zittern

Unter Dauerdruck: Apple-CEO Tim Cook
Unter Dauerdruck: Apple-CEO Tim Cook © Apple

Am Dienstag ist es wieder so weit: Der ehemals wertvollste Konzern der Welt meldet die Geschäftszahlen für das abgelaufene Quartal, die in Grundzügen nach der Umsatzwarnung bekannt sind. Das eigentliche Augenmerk richtet sich dementsprechend bereits auf das laufende Quartal und die Frage, wie massiv die iPhone-Absätze diesmal einbrechen dürften. Auch um Apples Hoffnungsträger, die Servicesparte, ranken sich inzwischen neue Sorgen...

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Nicht so schlecht wäre schon gut genug, das ist das neue Mantra in Cupertino. Nach der geharnischten Umsatzwarnung zu Jahresbeginn wäre die Wall Street bereits mit wenigen Lichtblicken zufrieden, wenn Apple am Dienstag nach Handelsschluss über die abgelaufene Geschäftsentwicklung im Weihnachtsquartal Rechenschaft ablegt.

Dass die Umsätze um rund 5 Prozent nachgeben dürften, hatte Apple in seinem Aktionärsbrief zu Jahresbeginn bereits eingestanden. Wie sehr die iPhone-Verkäufe unter den Vorgaben des Vorjahres geblieben sind, wird Tim Cook nicht mehr offenbaren, weil Apple erstmals mit diesem Quartal keine Angaben mehr über die Stückzahlenverkäufe seiner Geräte macht.

Alle Augen auf das Servicegeschäft

Das Scheinwerferlicht dürfte der Apple-Chef mit aller Macht indes auf die Servicesparte lenken, die Tim Cook bei jeder Gelegenheit immer wieder zum Hoffnungsträger der nächsten Dekade hochredet, deren anhaltend hohes Wachstum von Analysten jedoch bezweifelt wird.

“Das iPhone treibt das Servicegeschäft mit Verzögerung.  Wenn Apple nicht mehr so viele iPhones verkauft, wie kann es dann (so viele Einheiten von, Anmerk. d. Red.) Apple Care verkaufen? Und von Apple Music?”, fragte sich zuletzt etwa Hedgefondsmanager Dan Niles. “Sie werden an Marktanteilen verlieren, was sich entsprechend im Servicegeschäft niederschlägt.”

Wie stark geben die Umsätze im März-Quartal nach?
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Basierend auf den Angaben im Aktionärsbrief dürfte Apples Servicesparte im abgelaufenen Dezemberquartal um 27 Prozent gewachsen sein, nach Konsensschätzungen der Analysten dürfte das Wachstum im laufenden März-Quartal allerdings auf 21 Prozent abkühlen.

Ganz gleich, wie hoch das Wachstum der Service- oder sich Wearables-Sparte (Apple Watch, AirPods) am Ende ausfällt, die Schlagzeilen bestimmen dürften unterdessen einmal mehr die iPhone-Verkäufe, selbst wenn Apple sie aus gutem Grund versteckt. Nach jüngsten Analystenschätzungen unter Berücksichtigung der Zuliefererkette könnten die Absätze erneut zweistellig fallen.

Weil das iPhone weiter für den Löwenanteil der Konzernumsätze verantwortlich ist, wäre alles andere als ein Erlösrückgang im Deimonatszeitraum von Januar bis März eine Überraschung. Die Konsensschätzungen der Wall Street liegen nach Erhebungen des Blogs Apple 3.0 bei rund 59 Milliarden Dollar, was einem Umsatzrückgang von knapp vier Prozent entsprechen dürfte. Morgen ab 22.30 Uhr deutscher Zeit wissen Anleger und Technik-Aficionados mehr…

 

 

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