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Massenproduktion gestartet: Apple launcht seine Ladematte AirPower offenbar “später im Jahr”

“Aktuell nicht erhältlich”: Was wird aus Apples angekündigter Ladematte AirPower?
"Aktuell nicht erhältlich": Was wird aus Apples angekündigter Ladematte AirPower? © Apple

Es ist nur ein Nebenschauplatz, doch er wirft seit über einem Jahr Fragen auf: Was ist eigentlich aus AirPower geworden? Im September 2017 kündigte Apple auf seiner iPhone X-Keynote die Ladematte an, mit der drahtlos mehrere Geräte – iPhones, Apple Watches und AirPods – nebeneinander geladen werden sollen. "Anfang 2018" sollte die Ladematte auf den Markt kommen, doch passiert ist auch ein Jahr später nichts. Das könnte sich nun ändern, berichtete die taiwanische Tech-Publikation DigiTimes.

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Auf die Ladematte AirPower, die Apple vor inzwischen 16 Monaten auf seiner iPhone-Keynote im September 2017 für Anfang 2018 angekündigt hatte, wartet die Fangemeinde des Kultkonzerns aus Cupertino bis heute. Zwischenzeitlich schien es, als müssten Apple-Fans, die sich auf das drahtlose Laden ihres iPhones, ihrer Apple Watch oder der AirPods gefreut hatten, nun gar auf unbestimmte Zeit auf AirPower verzichten.

Der gut vernetzte Apple-Blogger John Gruber (“Daring Fireball”) hatte zwischenzeitig kolportiert, dass offenkundig bei der Produktion der Ladematte etwas massiv schiefgelaufen sei. “Niemand bei Apple sagt ein Wort darüber, nicht einmal inoffiziell”, twitterte Gruber nach der letzten iPhone-Keynote im vergangenen September.

Der Finanzinformationsdienst Bloomberg hatte zuvor von Produktionsproblemen bei AirPower berichtet. So soll es bei der Ladematte zu Überhitzungen gekommen sein.

Ist das langes Warten auf AirPower vorbei?

Die Probleme scheinen nun offenbar behoben zu sein. Wie die taiwanische Tech-Publikation DigiTimes heute berichtet, ist die AirPower-Produktion “endlich angelaufen”. Komponentenbestellungen bei Zulieferern würden anziehen und weiter hochgefahren werden, wenn die Ladematte “später in 2019” erhältlich sei.

Wann das genau der Fall ist, wissen vermutlich selbst die Insider der DigiTimes nicht. Eine Woche zuvor hatte die amerikanische Peripheriegeräte-Seite ChargerLab berichtet, dass der Auftragsfertiger Luxshare Precision, der auch AirPods und USB-Kabel herstellt, mit der Produktion von AirPower begonnen habe.

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Lange Historie von Produktverschiebungen

Apple und Produktankündigungen außerhalb der Kernsegmente iPhone / iPad / Mac – das ist so eine Sache. Oft genug hat der Techpionier aus Cupertino in der Vergangenheit eine Ankündigung für ein Produkt gemacht, das dann aber erst deutlich später auf den Markt kam.

Weder die Apple Watch (2015) noch die Drahtlos-Kopfhörer AirPods (2016) noch der HomePod (2017) wurden pünktlich ausgeliefert – AirPower (2017) und beim nächsten Mac Pro (2019) wiederholt sich das Drama.

„Apple muss damit aufhören, Produkte wie AirPower und den Mac Pro anzukündigen, die dann für Monate oder Jahre nicht verfügbar sind“, watschte selbst das Cupertino-freundliche Blog AppleInsider den iKonzern bereits vor Monaten ab.

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