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Bundesliga und “Ich bin ein Star” dominieren den Freitagabend, leichter Dschungel-Aufwärtstrend setzt sich fort

Peter Orloff (l.) und Evelyn Burdecki in “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus”
Peter Orloff (l.) und Evelyn Burdecki in "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus"

Der Auftakt der Bundesliga-Rückrunde mit dem Spiel zwischen Hoffenheim und München sahen am Freitagabend 6,69 Mio. Fans im ZDF. Damit gewann das Spiel die Tageswertung des deutschen Fernsehens recht souverän vor der RTL-Show "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus". Die sahen diesmal 5,44 Mio. Leute - so viele wie seit dem Staffel-Auftakt eine Woche zuvor nicht mehr.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. Bundesliga dominiert den Freitag, “Praxis mit Meerblick” und “Wer wird Millionär?” dennoch erfolgreich

6,69 Mio. Fußball-Fans schalteten also ab 20.30 Uhr das ZDF ein, um das erste Spiel der Fußball-Bundesliga nach der Winterpause zu sehen. Der Marktanteil lag bei 21,8%, der Tagessieg war dem Match nicht zu nehmen. Spannend: Trotz Fußball lief es ab 20.15 Uhr auch für Das Erste und RTL richtig gut: Im Ersten kam die “Praxis mit Meerblick” auf 5,11 Mio. Seher und 16,5%, RTL lockte mit dem “großen Zocker-Special” von “Wer wird Millionär?” 4,64 Mio. Leute (15,1%).

2. “Ich bin ein Star” setzt Zuschauer-Aufwärtstrend fort, bleibt aber unter Vorjahr

5,44 Mio. Menschen schalteten ab 22.15 Uhr die RTL-Show “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus” ein, der Marktanteil lag bei 23,8%. Damit sahen so viele den Dschungel wie seit dem Staffel-Auftakt eine Woche zuvor nicht mehr. Da waren es 5,95 Mio. Klar bleibt aber auch: “Ich bin ein Star” setzt nicht nur von Tag zu Tag den leichten Aufwärtstrend fort, die Show bleibt auch weiterhin unter der damals seit zehn Jahren schwächsten Staffel des Jahres 2018. Bei den 14- bis 49-Jährigen sahen am Freitag 2,69 Mio. (35,8%) zu – das waren ein paar weniger als am Donnerstag (2,76 Mio. / 42,3%).

3. Sat.1 punktet mit “Lucky Man”, ProSieben versagt mit “Exodus”

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Auch im jungen Publikum hatte ab 20.30 Uhr die Bundesliga die Nase vorn: 1,99 Mio. 14- bis 49-Jährige waren dabei – stolze 21,6%. Bei den Privatsendern setzte sich um 20.15 Uhr mit 1,23 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 13,5% “Das große Zocker-Special” von “Wer wird Millionär?” durch. Sat.1 kann mit den 940.000 und 10,4% zufrieden sein, die die Wiederholung von Luke Mockridges Live-Programm “Lucky Man” einschalteten, ProSieben hingegen überhaupt nicht mit den nur 520.000 und 6,0% für den Film “Exodus: Götter und Könige”. Nach 22 Uhr ging es für beide Sender gegen den Dschungel nach unten.

4. Schwache Prime Time für Vox, RTL II und kabel eins

Die drei Sender der zweiten Privat-TV-Liga hatten am Freitagabend nichts zu melden. So blieb Vox mit “Law & Order: SVU” unter der Marke von 500.000 14- bis 49-Jährigen, erzielte mit den drei Folgen zwischen 20.15 Uhr und 23.05 Uhr nur Marktanteile von 3,6% bis 4,7%. RTL II erreichte mit “Creed – Rocky’s Legacy” auch nur 430.000 junge Zuschauer und 4,8%, steigerte sich ab 22.55 Uhr mit “Cliffhanger” aber auf deutlich bessere 6,6% (360.000). kabel eins kam mit “Elementary” und zweimal “Navy CIS” nicht über 3,1% bis 3,7% hinaus. Die meisten Zuschauer erreichte bei den drei Sendern dann auch kein Prime-Time-Programm, sondern die 17-Uhr-Reihe “Zwischen Tüll und Tränen”, die Vox mit 460.000 14- bis 49-Jährigen grandiose 10,8% bescherte.

5. BR stark mit der “närrischen Weinprobe”, “Tietjen und Bommes” stärkster Talk

Bei den kleineren Sendern überzeugte um 20.15 Uhr vor allem das BR Fernsehen: 1,28 Mio. schalteten dort “Die närrische Weinprobe” ein, der Marktanteil lag bei herausragenden 4,2%. Im Anschluss sahen ab 22.30 Uhr noch jeweils 890.000 das “Rundschau-Magazin” und die “Höhepunkte der fränkischen Fastnacht”, die Marktanteile lagen hier bei 3,4% und 3,9%. Bei den Talks der Dritten setzte sich der NDR mit “Tietjen und Bommes” durch: 950.000 Zuschauer entsprachen ab 22.30 Uhr tollen 4,9%. Den “Kölner Treff” schalteten im WDR Fernsehen ab 22 Uhr 780.000 (3,1%) ein, das “Nachtcafé” im SWR Fernsehen 730.000 (2,9%). Das “Riverboat” des mdr Fernsehens fiel hingegen diesmal auf 580.000 Seher und 2,5%.

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