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Instrumentalisierte Medien oder freie Medien? Warum Sascha Lobos Generalabrechnung eine gefährliche Weltsicht offenbart

Sascha Lobo, US-Präsident Donald Trump: Sind “die Medien” Schuld am Aufstieg der Populisten?
Sascha Lobo, US-Präsident Donald Trump: Sind "die Medien" Schuld am Aufstieg der Populisten?

Sascha Lobo hat in seiner Kolumne bei Spiegel Online eine Wutrede gegen "die Medien" veröffentlicht. Die Medien würden sich ihrer Verantwortung verweigern und ließen sich von rechts und von Populisten instrumentalisieren. Dabei ist Lobos Rant selbst pauschal, populistisch, lückenhaft und offenbart eine geradezu gefährliche Denkweise, wie Medien funktionieren sollten. Eine Gegenrede.

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Die zentrale These in Sascha Lobos Medien-Abrechnung bei Spiegel Online ist in fette Schrift gesetzt – wohl damit auch der Dümmste merkt, worauf es ankommt:

Der Aufstieg der autoritären Kräfte weltweit wäre ohne Medien nicht möglich gewesen, und zwar sowohl sozialer wie redaktioneller Medien. Die Verantwortung für eine weitere Stärkung der Rechten, Rechtsextremen, Autoritären liegt zum guten Teil bei ebendiesen Medien.

Es handelt sich hierbei um die nicht mehr ganz frische These von der (Mit)-Schuld der Medien am Aufstieg rechtspopulistischer Kräfte, wie eben der AfD.

Lobo nennt hierfür ein paar Beispiele.

Beispiel Brexit

Zwar sei in erster Linie die “unterirdisch schlechte” Politik verantwortlich für das Brexit-Debakel, aber ermöglicht worden sei der Brexit “durch eine massive Boulevard-Kampagne, verbunden mit einem ebenso massiven Medienversagen”. Lobo konstatiert eine unselige Wechselwirkung zwischen britischen Boulevardmedien und sozialen Medien, in denen “deren Lügen offenbar mithilfe russischen Geldes zu einem ständigen Wuthagel großgeliket” wurden. Der britische Boulevard habe den Brexit “herbeigehetzt”, formuliert Lobo und fragt: “Was taten und tun ernst zu nehmende, redaktionelle Medien wie etwa die BBC?”

Nun, die BBC hat berichtet. Im Netz finden sich auf Anhieb unzählige Berichte und Beiträge der BBC vor und nach dem Brexit-Votum, die den Sachverhalt aus allen erdenklichen Perspektiven ausleuchten. In Großbritannien sah sich die BBC massiven Vorwürfen von beiden Seiten – dem Remain- und dem Leave-Lager – ausgesetzt, sie würde die jeweils andere Seite in ihrer Berichterstattung bevorzugen. Alte Medien-Faustregel: Wenn man von allen Seiten gleichermaßen wegen Unfähigkeit und Voreingenommenheit beschimpft wird, ist man meistens halbwegs auf dem richtigen Kurs. Was man der BBC nach Lobo-Lesart höchstens vorwerfen kann ist, dass sie nicht in Boulevard-Manier zurückgehetzt hat.

Beispiel Magnitz

Lobo schreibt: “Jede Redaktion in Deutschland weiß: Die AfD lügt, wenn es ihr in den Kram passt. Sonst auch, aber dann ganz besonders. Trotzdem verpuffte fast jede journalistische Vorsicht allein aufgrund von Informationen der AfD selbst.”

Es ist schon atemberaubend, wie schnell jemand wie Lobo bereit ist, jede Form von Differenzierung über Bord zu werfen, nur weil er sich ganz offenkundig auf der Seite des absolut Rechthabenden wähnt. Die AfD lügt also, wenn es ihr in den Kram passt und sonst auch. Punkt. Nach Lobo-Lesart ist das eine pauschal gültige Wahrheit, deren Überprüfung sich Journalisten in Einzelfällen dann wohl schenken können. Dass so ein moralisch aufgeladener Überlegenheits-Habitus zu einem massiven Backlash in den sozialen Medien führen würde, müsste der Digital-Experte Lobo eigentlich selbst am besten wissen.

Lobo wirft den Medien pauschal vor, die Sichtweise der AfD bei der Attacke auf deren Abgeordneten Magnitz unkritisch und ungeprüft übernommen zu haben. Und hinterher habe es noch nicht einmal eine Aufarbeitung des Versagens gegeben, mit Ausnahme “einer kleinen, medienkritischen Seite”. Gemeint ist Stefan Niggemeiers Medienmagazin Übermedien. Das klingt bei Lobo ganz so, als hätten “die Medien” falsch und irreführend über den Fall Magnitz berichtet und danach kollektiv weggeschaut. Es stimmt, dass Medien in der ersten Aufarbeitung der Geschichte Fehler gemacht und überdreht haben. Aber sehr viele Medien haben die Geschichte danach auch fortgeschrieben, groß über neue Erkenntnisse der Ermittlungen berichtet. Auch dass Magnitz und die AfD den Fall instrumentalisiert und aufgebauscht haben, war in sehr vielen Medien zu lesen, u.a. in Lobos Hausmedium Spiegel Online. Wer das verpasst hat, musste schon aktiv wegschauen.

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Lobo ist nicht nur im Besitz unwiderlegbarer, allgemeingültiger Wahrheiten (s.o.), er kann auch in die Zukunft schauen und weiß daher, dass der Fall Magnitz in “noch hundert Talkshows” als Beweis “für das raue Klima bezeichnet werden wird”. Man sollte die Planer der ARD- und ZDF-Talkshows also informieren, dass sie ihre Gästelisten künftig mit Sascha Lobos Visionen abzustimmen haben.

Beispiel Trump

Er darf nicht fehlen. Lobo schreibt, dass ein amerikanischer Programmierer die Entwickler-Schnittstelle der New York Times verwendet habe, um herauszufinden, wie oft die Zeitung über den amtierenden US-Präsidenten berichtet hat. Das Ergebnis ist für Lobo “noch etwas schlimmer als man erwartet.” Trump sei im zeitlichen Umfeld der Wahl mehr als fünfmal so häufig in den Überschriften der NY Times vorgekommen wie Obama zu dessen Wahl. Ja, und? Der Grund liegt vielleicht, nur ganz vielleicht, darin, dass Trump mindestens fünfmal so viele berichtenswerte Dinge gemacht oder gesagt hat, wie Obama. Das ist auch Lobo aufgefallen:

Natürlich tut Trump sehr, sehr viele Dinge, über die man nicht nicht berichten kann. Aber das ist nicht die einzige Erklärung für das unfassbare, jeden Menschen überfordernden Aufmerksamkeitsvolumen, weder bei der New York Times, noch bei so vielen anderen Qualitätsmedien.

Doch, lieber Sascha Lobo, das ist vermutlich die Erklärung.

Am Ende regt sich Lobo darüber auf, dass in den Medien großflächig über das Hamburger-Essen berichtet wurde, das Trump für ein erfolgreiches Football-Team ausrichtete. Dass am gleichen Tag herauskam, dass Trump “mit nicht geringer Wahrscheinlichkeit eine Marionette von Putin” sei, habe wegen des Burger-Gedöns wieder keiner mitbekommen, so Lobo. Dieser teuflische Trump! Diese dummen, dummen Medien!

Aber: 1. Lobo hat den Hinweis auf die “Marionette Putin” ja selbst aus einem Medium, nämlich der Washington Post. 2. Dass Trump Verbindungen zu Russland nachgesagt werden und darum auch gegen ihn ermittelt wird, ist weiß Gott keine neue Entwicklung und dürfte auch von nur beiläufig an Politik Interessierten mittlerweile zur Kenntnis genommen worden sein. 3. Die Aussage, dass Trump eine “Puppet” von Putin sei, bezieht sich nicht auf neue Beweise, sondern auf ein Zitat von Hillary Clinton in dem von Lobo verlinkten Artikel.

Was genau will Sascha Lobo den Medien also sagen, außer, dass er sie kollektiv für verantwortungslos und verlottert hält?

Das wird aus dem Text nicht konkret klar. Wie es anders, besser gehen sollte, darüber schweigt sich der SpOn-Kolumnist aus. Man kann an einigen Stellen herauslesen, dass er sich womöglich mehr Werte in den Medien wünscht und eine “Scheinneutralität” verurteilt. Es ist die seit einiger Zeit virulente Forderung nach Haltung im Journalismus. Will Lobo, dass die Medien Haltung zeigen, indem sie deutlich weniger über Trump & Co. oder die AfD berichten? Wünscht er sich eine kollektive Absprache der wichtigen Medien, worüber in welchem Umfang berichtet werden soll, damit das Volk nicht auf dumme Gedanken kommt und beim nächsten Mal wieder nicht richtig abstimmt?

Aber wäre das dann nicht tausendmal gefährlicher, als es Auswüchse von wild gewordenen Boulevardmedien oder krasse Fehler und Fehleinschätzungen von freien Medien je sein könnten? Wenn man Lobos Rant gegen Medien so versteht, tritt dabei eine erstaunlich autoritäre Weltsicht zutage.

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Alle Kommentare

  1. Alternative Headline:

    “Mal was anderes: Linker Blogger-Heini kotzt”

    oder

    “Du wirst nicht glauben was dieser Clown labert”

    Seine “Inhalte”? Selbe Quatsch seit Jahren… gescheitertes Relikt der New-Economy-Blase

    Wasch dich, rasier dich, kriegst n Job … is doch Fachkräfte-Mangel…

    1. Ist wie im Unterschichten-TV, Lobo merkt nicht wie peinlich er ist.

      Für mich der Ralf Stegner des Spiegels.

    2. Gerade Mittagspause oder selbst keinen Job? Lobo hat übrigens mehrere und zudem einen Bildungsstand, von dem Sie nur träumen können!

      1. Wenn ich Wikipedia trauen darf, hat Lobo nach 18 Jahren Studium einen Abschluss an der Udk Berlin geschafft. In so vielen StudienJahren ist es ihm sicher gelungen, eine umfassende, ja universelle Bildung zu erwerben. Wenn man bedenkt, dass Albert Einstein nur 1/4 der Studienzeit Lobos aufzuweisen hatte! Da ist es naheliegend, eher auf Lobo, wenn er die Welt erklärt, zu setzen?
        Und es gibt doch auch ausreichend beachtliche Beispiele dafür, dass Journalismus auf höchstem Niveau keiner akademischen Weihen bedarf. Carl von Ossietzky jedenfalls hatte sowas nicht. Das ist doch die Liga, in der Lobo spielt? Oder?

        Ansonsten ein schöner Artikel. Sachlich ohne diesen neumodischen Ton künstlicher Aufgeregtheit. Nun bleibt danach nicht mehr viel von Lobo übrig. Nee, eigentlich garnichts. Wer es anders sieht, der will es anders sehen und da ist in der Regel jeder Versuch der Argumentation vergeblich.

        Aber auch schön zu sehen, dass es in Zeiten, in denen es schwer ist sich als Journalist einen Namen zu machen, doch gelingen kann. Relotius ist ein Beispiel, Lobo ein anderes. Nur klar, dass das Lobo nicht in den Schoß fiel. Solchen Erfolg -zitiert und diskutiert zu werden, wo immer man es sich vorstellen kann- ist hart erarbeitet. Das Fundament dafür hat er sich in diesen 18 Jahren hart erarbeitet. Und dann kommen eben Sätze, die es verdient hätten, gleich den Gesetzestafeln Moses den Menschen übergeben zu werden: Trump, der die Welt ganz praktisch immer näher an die finale Krise, nämlich einen Krieg mit Russland, führt, ist Putins Pudel! Mein Gott ist der Russe perfide aber Gott sei Dank, haben wir Lobo, dem solches eben nicht verborgen bleibt.

        Nein, mit deutschem Journalismus ist alles voll 0K. RTL der beliebteste Sender, BILD noch nimmer das Druckmedium mit den meisten Lesern und auch online erfolgreich. Beim ehemaligen Nachrichtenmagazin schreiben Lobo und Relotius.

        Es ist wirklich die beste aller denkbaren Welten

  2. Lobos Hauptproblem, neben der bescheidenen Grösse seines Intellekts, er will nicht wahrhaben, dass viele “rechtspopulistische Positionen” schlicht Mehrheitsmeinung sind.

    Die einzige Möglichkeit den Aufstieg der Rechten zu bremsen/stoppen ist die Abschaffung der Demokratie und des Rechtsstaates – genau diesen Versuch erleben wir gerade in Deutschland.

    1. Nein, rechtspopulistische Meinungen sind nicht Mehrheitsmeinung, und wenn man noch so oft # wirsindnochmehr twittert. Sie machen 13% aus. Noch über dreimal so viel, dann ist es die Mehrheitsmeinung. Vorher nicht.

      1. Natürlich gibt es dafür Mehrheiten, überall wo die rechtspopulistische Meinungen frei und uneingeschränkt propagiert werden, steigt die Bestätigung, s.a. Orban, Salvini, Trump, etc.

        In Deutschland behindert der Medienbetrieb objektive Berichterstattung über die AFD und konservative Positionen.

        Das geht sogar soweit, dass es keine AFD Opfer geben darf.

        Die unerträgliche Berichterstattung über den fast totgeschlagenen MdB Magnitz hat hier vielen Leuten die Augen geöffnet, aber das kann Lobo in seiner Antifa-Bubble nicht mitbekommen.

      2. @Jesus: Habe selten so viel schräge Wahrnehmung auf einem Haufen gesehen. Auch hier in Deutschland dürfen Sie Ihre rechtspopulistische Meinung frei und uneingeschränkt propagieren – dafür gibt es nicht nur Online-Medien und Meinungsforen, sondern auch rechtgerichtete Tageszeitungen, die nur komischerweise nicht so viele Leser finden, wie Sie es gerne hätten.
        Nun darf es also im deutschen Medienbetrieb keine AFD-Opfer geben – das ist ja wohl ein absoluter Witz. Nahezu alle Massenmedien haben zunächst bestürzt über den Angriff auf Magnitz berichtet und klargestellt, dass dies keine Form der politischen Auseinandersetzung in einem freiheitlich-demokratischen Land sein kann. Soweit, so gut, da sollten wir uns einig sein. Das Ganze nun jedoch in dermaßen übertriebener und verlogener Form zu instrumentalisieren, um sich in der Opferrolle zu suhlen, ist nicht nur unanständig, sondern in der aktuellen politischen Stimmung auch gemeingefährlich. Ich sag nur “Kantholz” und “Nachtreten auf einen bewusstlos am Boden Liegenden”. Aus der Lügennummer kommt die AfD nicht mehr raus, da sollten auch Sie in Ihrer Brainwash-Bubble begreifen.
        Und übrigens: “Fast Totgeschlagene” verlassen nicht nach einem Tag freiwillig das Krankenhaus, um sich dann grinsend mit verbeultem Gesicht der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das ist einfach nur peinlich, was der Magnitz da liefert.

      3. @Tyll

        bei Tichy achgut und Co. ist dazu alles gesagt bzw. geschrieben. Video kann sich auch jeder ansehen.

        Nicht die Tat, der unfassbare Umgang damit hat vielen Leuten die Augen geöffnet und auch teilweise radikalisiert, Politik, Medien und selbst die Polizei ist mit der Antifa verbündet.

        Sie können sich ja mal selbst fragen warum die Täter noch nicht ermittelt wurden, obwohl die Bilder super sind und die Gruppe sicher nicht zum ersten Mal auf Video aufgenommen wurde.

        “Staatsschutz” ermittelt, vielleicht klingelt da was bei ihnen.

      4. Hmm:
        “Die Wähler der Linken und der Grünen sind zu 55 beziehungsweise 65 Prozent für die Abschiebung von Straftätern und potenziellen Gefährdern. Am höchsten ist die Zustimmung bei der AfD mit 97 Prozent.”
        (Bayernkurier.de, 8.12.2017)

        Das ist also keine “rechtspopulistische Meinung”? Da stimme ich zu. Leider sind aber einige grüne und linke Fundamentalisten anderer Ansicht und scheuen sich nicht, jeden, der diese Mehrheitsmeinung äußert, als Nazi zu verleumden. Und das ist das Problem.

  3. Sascha Lobo überschätzt immer wieder seine analytischen Fähigkeiten, wenn es um die Einordnung politischen Weltgeschehens geht. Er sollte es dabei belassen, launige Reden auf der re:publica zu halten oder seine halbgaren Thesen über die Digitalisierung zu verbreiten.

  4. Den Artikel sehe ich als Ehrenverteidigung an. Was in Ordnung geht.

    Allerdings bewerte ich Lobos Thesen als polemische Überspitzung. Und das, meine Damen und Herren, geht auch in Ordnung.

  5. Mit kommt Lobo in dem Artikel wie ein Prediger vor. Gepredigt wird seit Jahrtausenden. Nichts hat sich verändert. Wir leben immer noch im Zeitalter der Barbarei. Lobo kann, will und darf das nicht begreifen.

  6. Lobo hat sich das nicht alleine ausgedacht, sondern steht in guter, alter Tradition: „Der Beruf des Pressemannes ist von einer hohen staatspolitischen Verantwortung umgeben; und nur Menschen, die dieser Verantwortung würdig sind, die die sittliche Reife mitbringen, um sie zu tragen, haben das Recht, an der Presse mitzuwirken und mitzuschaffen.” (Josef Goebbels, 1933)

    1. Ich dachte da eher an Frau Weidel, die missliebige Medien (Ja, der Kinderkanal hat sich ihren Unbill zugezogen) abschalten will wie einst Goebbels missliebige Medien.

  7. Nein, rechtspopulistische Meinungen sind nicht Mehrheitsmeinung, und wenn man noch so oft # wirsindnochmehr twittert. Sie machen 13% aus. Noch über dreimal so viel, dann ist es die Mehrheitsmeinung. Vorher nicht.

    1. Falsch. Rechtspopulistisch sind bereits “Ausdrücke wie “Flüchtlingsmanagement” und “Meinungsfreiheit”.” Getwittert von einer Linkspopulistin, deren Name ich mir nicht gemerkt habe.

      1. Na ja, einzelne Begriffe wie “Flüchtlingsmanagement” und “Meinungsfreiheit” können wohl kaum als rechtspopulistisch bezeichnet werden. Schon gar nicht, wenn sie in einem vernünftigen Zusammenhang gebraucht werden. Kretzschmer hat sich da neulich etwas dösig angestellt, Rechtspopulismus würde ich ihm deshalb aber auch nicht unterstellen. Eher denen, die gerne Aussagen aus dem Zusammenhang reisen und für ihren politischen Kram instrumentalisieren.

      2. @Tyll: Ich meinte das ironisch. Im Gegensatz zu der Twitterin, die bereits in diesen Wörtern Rechtspopulismus sieht.

  8. Während in der Medienlandschaft “Sprechakt-Stürme” zwecks Erzeugung spukhafter geistiger und ideologischer Fernwirkungen in Leser-Gehirnen toben, fand in Berlin ein Seminar in der Botschaft der weltgrößten Demokratie statt:

    “Good Governance – How Innovative Approaches Can Really Make a Difference: Indian Experience.”

    Und sowas kriegen unsere Leitmedien und Leit-Geweih-Blogger nicht mit!

  9. Das Interessante an Lobos Hypothese ist ja, dass gerade die amerikanischen Medien zu praktisch 100 Prozent hinter Clinton standen. Es gab da einige Untersuchungen und wenn ich mich recht erinnere, waren deutlich über 90 Prozent der Meldungen über Trump negativ und kein einziges größeres Medium hat eine Wahlempfehlung für Trump ausgesprochen (außer Fox vielleicht). Die Spenden von Google, Facebook & Co. gingen übrigens auch zu über 90 Prozent an Clinton.

    Wenn wir uns die deutsche Medienlandschaft und die AfD betrachten, dann sieht es ganz ähnlich aus. Im Grunde verdreht Lobo also die Realität ins glatte Gegenteil.

    Dass die AfD- und Trump-Hasser immer noch nicht verstehen wollen, dass beide, also AfD und Trump, ein Symptom sind, ist das eigentlich Erschreckende. Prof. Patzelt von der TU Dresden erzählt das seit Jahren. Und er wird für das Aussprechen dieser Wahrheit angefeindet und zum AfD- bzw. Pegida-Kollaborateur ernannt. Es gab sogar einen Brandanschlag auf sein Fahrzeug.

    1. “(außer Fox vielleicht)”. Wieder ein schöner Kalauer. Und nicht zu vergessen: das mit Schattenbanken-Geld aufgeblasene Netzwerk von Websites, das Bannon und seine Helfershelfer gesponnen haben.

    2. Ich finde ja, Lobos Beispiele mitTrump und dem Brexit taugen nichts zur Erklärung von Medienproblemen in unserem Land. Die Unterschiede sind erheblich. Die Medienunternehmen in den USA und dem UK werden überwiegend von Konzernen und/oder Milliardären kontrolliert, selbst die renomierte NYT (Carlos Slim) und die britische Times (Rupert Murdoch). Das hat weitreichende Auswirkungen. Ganz so schlimm ist es bei uns zum Glück noch nicht.

      Jedenfalls, bei den Angelsächsischen Unternehmen spielt der Profit noch eine größere Rolle als hier. Und der Obertroll Trump ist eben gut für die Quote/Auflage/Clicks. Reines Clickbait, was dazu führte, das jeder Mist von ihm Schlagzeilen machte. Wenn man jetzt noch berücksichtigt, daß Trumpfans der Wahrheitsgehalt seiner Sprüche nicht interessiert, sondern nur die Bestätigung ihrer Vorurteile (wie eine aktuelle Studie nachwies), dann erklärt sich, warum sich die massenhafte Berichterstattung für Trump auszahlte, trotz aller Kritik. Da bestätigte sich wieder die altbekannte Einsicht: “There is no such thing as bad publicity, except your own obituary.”

      1. Keine schlechte Kurzanalyse. Trotzdem hatte (gleich nach der WAPO) die NYT zumindest noch den Ruf wenigstens zeitweise als 4. Macht im Staate, also quasi als kritisches, aber ungepanzertes Infanteriegeschütz der Demokratie zu fungieren. Das hat sich kurz vor den Midterms geändert, viele BlueWaver und Independents teilten in Foren und auf Twitter mit, dass sie ihre NYT-Abonnements kündigen, weil die NYT – offensichtlich als Clickbait – immer häufiger rechte Stimmen in Gastartikeln zu Wort kommen liess, und sie auch dem “Maulwurf” im Weißen Haus, der über seine (angeblich mitunter subversive) Arbeit berichtete als sei er der Retter der amerikanischen Nation (” I Am Part of the Resistance Inside the Trump Administration… “), eine Plattform gab.
        Ähnliche Kritik wurde im letzten Jahr auch am Sender MSNBC geübt, der einige Trump-Unterstützer und Medienschaffende aus dem FOX NEWS-Dunstkreis zu Wort kommen liess.

        Inzwischen nehmen viele Dems und sogar Indep den Leitmedien/Qualit.-Medien die von Ihnen erwähnte massenhafte Berichterstattung, die sicher auch teilweise Clickbait-orientiert war, übel.

  10. Wie auch immer …

    Beispiel Krankengeld-Falle

    Mit Hilfe der Medien war es bisher möglich, die illegale BSG-Krankengeld-Falle in der Konstruktionssufe der unverhältnismäßigen gesetzlichen Krankegeld-Falle (GKV-VSG ab 23.07.2015) unter dem Teppich zu halten und sogar weitgehend zu verheimlichen, dass auch sie Gegenstand eines aktuellen Gesetzgebungsverfahrens ist: sie wird endlich entschärft.

    Weshalb dies klammheimlich geschieht und die GROKO darauf verzichtet, sich dafür gegenseitig zu loben, hat schlechte Gründe. Niemand will dafür gerade stehen, dass es 13 Jahre dauerte, bis die Sozialrechts-Guillotine als „unangemessen“ erkannt und die für die Versicherten davon ausgehende „besondere Härte“ eingeräumt wurde. Dieses Versäumnis könnte als staatliches Versagen gedeutet werden und die vielen tausend Opfer staatlicher Gewalt veranlassen, mit guten Gründen nach Entschädigung zu rufen:

    https://www.krankenkassenforum.de/aktuelles-und-meinungen-zur-gesundheitspolitik-f9/krankengeldfalle-terminservice-und-versorgungsgese-t10146-s150.html#p91676

  11. Der Kollege Lobo hat eine Meinung kundgetan und damit etwas über seinen Seelenzustand veröffentlicht. Mit Fakten geht er genau so um wie viele andere.

    Und er befindet sich total im Mainstream.

    Da er es im Spiegel untergebracht hat, ist das alles nicht weiter schlimm.

  12. Pauschales Medien-Bashing ist unangemessen und gefährlich.

    Dennoch überzeugt mich diese Replik nicht. Hier wird kein einziges der Lobo-Argumente schlüssig widerlegt.

    Dass der britische Boulevard den Brexit massiv herbei geschrieben hat und dass auch seriöse Medien dem Polarisierer Trump eine unverhältnismäßig große Bühne geben, indem sie jeden Sack Reis, den er umwirft, zur Eilmeldung machen, das ist doch längst Common Sense.

    Und dass einige Medien offenbar bestimmte (und offensichtlich falsche) Aussagen über Tathergänge direkt aus AfD Kreisen übernehmen (und damit meine ich nicht das Opfer selbst sondern Gremien oder Parteifreunde) bevor sich die Polizei überhaupt dazu geäußert hat, das stimmt mich schon mehr als nachdenklich. Das wird nicht alleine dadurch entkräftet, dass man die Geschichte danach in eine andere Richtung weiter schreibt.

    1. Lobo hat Argumente ?

      “Die AFD lügt” sagt der Mann, der Herrn Relotius als Jury-Mitglied mehrfach mit dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet hat.

      Statt mit dem knappen Ausgang der US-Wahl und dem Brexit-Votum zu hadern, sollten sich einige Leute mal die Frage stellen warum bei 49% für Trump und Brexit ihre Welt noch in Ordnung wäre.

    2. Was soll man denn widerlegen, er nennt doch keine Fakten sondern glaubt daran, dass seine Behauptung bereits faktisch seine Wahrheit sind? Behauptungen sind schnell aus der Hüfte gezogen, doch wie sieht es konkret aus mit seiner Anschuldigung: ” Die AfD lügt also, wenn es ihr in den Kram passt und sonst auch”, ist es nicht auch der bekannte Stil all der anderen Parteien, braucht er Beispiele, oder hat er noch etwas vom Euro und Bailout gehört?
      Wie schaut es aus mit Trump? Das US-Bashing, der US-Mainstream-Medien, weshalb er so oft in der Presse war und ist, kommt wohl weniger von Trump, sondern von den “US-Mockingbird-Medien” um ihm ein’s überzubraten und nicht um ihn gut dastehen zu lassen. Es ist also weniger eine Pro Trump Berichterstattung, denn bekanntlich stürzt man sich auf alles Negative und verschweigt sehr viel des Positiven.

    3. Ach, man kann auch differenzierter auf Lobos Kritik – die ich als kritischer Medienkonsument in weiten Teilen teile – umgehen als so mancher Schimpfkanonist hier… Nur mal so zum Beispiel: In fast allen Mainstream-Medien konnte ich über Monate allmontäglich ausführlich die Teilnehmerzahlen der Pegida-Demos und andere Details erfahren. Ausführliche Berichte über ein regionales Ereignis, das zu einem bundespolitischen Ereignis hochgeschrieben wurde. Die jahrelangen großen wöchentlichen Demos gegen Stuttgart21 – eine regionale Baustelle mit erhebliche bundes- und bahnpolitschen Auswirkungen findet nicht im Abstand ein entsprechendes Medienecho. Und aktuell findet sich eine Geiselnahme mit Messer in meiner Tageszeitung klein auf Seite 9 rechts unten. Warum? Deutscher Messermann, kein Syrer beteiligt, sonst Seite 1.

  13. “Seine Absicht” / “sein Ziel” ist doch klar: “Die Anderen” – also weniger regimekonformen als er und seine bessermenschliche Gattung aus Moralin-Ariern – sollen a la DDR einfach ignoriert (und dann “in aller Ruhe bekämpft und beseitigt”) werden.

    divide et impera.

    1. Bei Stalin war nicht alles schlecht. Nur mit den Haaren hätte Lobo vermutlich ein Problem als Kommissar für Meinungsabweichungen gehabt.

  14. Zitat: “Es ist schon atemberaubend, wie schnell jemand wie Lobo bereit ist, jede Form von Differenzierung über Bord zu werfen, nur weil er sich ganz offenkundig auf der Seite des absolut Rechthabenden wähnt.”

    Es ist nicht “atemberaubend”, sondern exemplarisch für eine lächerliche Figur wie Lobo, der ohne Medienhypes nichts anderes wäre als ein drittklassiger Lokaljournalist. Dass seine These vom Herbeischreiben der Rechten Unsinn ist, wurde schon anhand des Beispiels USA widerlegt. Ansonsten lohnt die weitere Beschäftigung mit ihm nicht.

  15. typisch. die russen sind schuld. am brexit und an trump. erwiesen, nachgewiesen, bewiesen sei das.
    nicht nur lobo schwadroniert darueber immer wieder.
    nur leider, nichts davon ist erwiesen, nachgewiesen, bewiesen. nichts. null.
    es gibt vermutungen, verdachtsmomente, verdaechtige indizien. ja. aber eben mehr auch nicht.
    rechtsstaat sei dank.
    was hingegen erwiesen, nachgewiesen, bewiesen ist:
    erzkonservative us-milliardiaere wie die koch-brueder oder robert mercer haben unsummen fuer trump investiert.
    mercer hat die firma cambridge analytica gegruendet und finanziert.
    die hat in den brexit und in die potus-wahl eingegriffen.
    das ist erwiesen, nachgewiesen, bewiesen.
    aber damit kann man, insbesondere wanderprediger wie sascha lobo nicht so hasserfuellt gegen russland hetzen und von seinem geldgeber, der relotius-postille ablenken.
    habe verstanden.

  16. Nur die überflüssige Meinung eines überbewerteten Freizeitirokesen, für den bekannt auch Behaupten vor Wissen steht! Vielleicht sollte erst einmal in einen echten Spiegel schauen, bevor in einem Fake-Spiegel so weit das Maus aufreisst.

  17. Es ist erstaunlich, dass weder Lobo noch der Autor wissen oder akzeptieren wollen, dass einerseits Hillary Clinton für Trumps Medienpräsenz mitverantwortlich war (belegt durch die “Podesta-Leaks” – Stichwort “pied piper”: https://wikileaks.org/podesta-emails/emailid/1120) und andererseits eine zahlenmäßig eindrucksvolle, aber negative Präsenz noch keine Beihilfe der Medien darstellt.

    Ansonsten ist über Lobo wirklich nichts mehr zu sagen. Selbes Ziel wie Relotius, andere Masche.

  18. … Hinweis auf die “Marionette Putin” ja selbst …

    Marionette Putins, wenn schon. Oder ist Putin die Marionette (von) Trump(s)

  19. kunst mir mal 5 Billiarden Euronen leihen?
    weil euro so billig und menschen so teuer

  20. Winterbauer vs. Lobo – geht für mich in Ordnung – Zwei Meinungen die auseinandergehen.
    1) Brexit – hier gab/gibt es zwei Verhandlungspartner – Wer hat die besseren Argumente – England oder die EU? Wenn ja oder nein – warum?
    2) Donald Trump möchte Geld für einen Mauerbau – Grenze zu Mexiko. Wir Deutschen sollten eigentlich wissen und erkennen um was es hier letztlich geht – ich traue ich jedem dt. Bürger eine Meinungsbildung zu. Oder zum Thema Amerika first. Was für Konsequenzen hat dies, wenn wir Leser dieses Thema bis zum Ende ausführen.
    3) AFD – im Deutschen Bundestag – auch hier traue ich jeden denkenden Bürger ein eigenständiges Meinungsbild zu.

    Wenn ich hier aber in den wenigen Kommentaren lese, wasch dich, rasier dich, Goebbels hat die älteren Rechte – wie und was soll man hier noch argumentieren? Ich staune erst einmal.

    1. das britische parlament scheint zu vergessen, dass es bereits von mr t geclaimt schien bevor der überhaupt gewusst zu haben scheint um uk.

      netter ausreisser, solange „the parliament“ zu wissen scheint wer dessen party zu bezahlen hat:
      banken ganz gewiss nicht: die füttern farage gmbh und co kg aufkosten der eu durch..,

  21. fast liest sich das (Verlautbarungen in und aus dem Gemeinwesen) wie ein heilig wirken wollender Appell: ungefähr so wie „Huch, ich sterbe, sterbt doch alle gleich mit“.
    Merke: Terrorismus will Einzigartigkeit als modus operandi.

  22. Herr Lobo ? Wer ? Soll er doch weiter seine Filterblase vollsabbeln. Das interessiert von 80 Mio genau 0,0000001 %- also WHO CARES? Mein Gott !

  23. Lobo will wie Reschke: Haltungsjournalismus (eigentlich ist das eine Perversion von echtem Journalismus). Kann er gerne haben, solange ich nicht dafür zahlen muss. Und das ist mein großes Problem bei der Reschke.

    1. Reschke eigentlich auch ein Thema füe meedia, die Tante hat sich gerade um Kopf und Kragen geredet und müsse sofort entlassen werden -> s. achgut Artikel

    2. Lobo un Reschke sind eine Person – das erklärt die alberne Frisur – das ist
      eine Ganzkopf- Latex – Maske…

  24. Ob Lobo mit all seinen Thesen richtig liegt, kann im Einzelnen diskutiert werden. Dass aber die A.f.D. mit ihrem Medientheater viele, die sie laut Eigenaussage gerne vor die Tür schleifen würde – so sie Gelegenheit dazu bekommt – am Nasenring durch die Manege zieht und viele Medien das für ein paar Klicks willig mit sich machen lassen, kann man ja auch gerade wieder hier bei der Handelsblatt Media Group GmbH & Co. KG beobachten, wo Goebbels-Versteher und andere Reconquista-Sockenpuppen ungehindert die Kommentarspalten mit ihrer differenzierten sachlichen “Kritik” die “Diskussion” bereichern.

    Solange bei Diskussionsforen nicht redaktionell darauf geachtet wird, dass zumindest gewisse inhaltliche und ethische Maßstäbe angelegt werden, bevor man etwas veröffentlicht, solange hat Lobo einen Punkt.

    Wohin es führt, wenn man Netiquette für antiquiert hält, kann man bei Discus, YouTube usw. beobachten: Die dümmsten Schreihälse bewerfen sich gegenseitig mit Exkrementen. Außer Klickzahlen und der Triebabfuhr von Leuten, die mal dringend vor die Tür müssten, ist damit nichts anderes erreicht, als den Debattenraum für Leute, die eine Debatte noch mit Argumenten statt Frames, Memes und Schimpfworten führen möchten komplett zu vergiften.

    1. Ach. Ich habe heute morgen beim Spiegel einige Forenbeiträge gemeldet, die ausschließlich aus negativen Unterstellungen gegenüber anderen Foristen bestanden (waren der Moderation wohl durchgerutscht, wurden aber dann gelöscht). Der Schmierfink ohne jede Netiquette war allerdings ein grünlinker Scheinheiliger (vielleicht ein Mitglied von Böhmermanns “Reconquista Internet”), der wild die Nazikeule gegen jeden schwang, der anderer Meinung war. Klar gibt’s ähnliche Typen auch auf dem rechten Flügel (und die melde ich genauso), aber eben nicht nur.

      Also, Vorsicht bei Verallgemeinerungen, bitte. Wichtig und richtig ist jedenfalls, daß unsachliche und diffamierende Postings gelöscht werden sollten. Ein darüber hinausgehendes Anlegen von “inhaltlichen und ethischen Maßstäben” öffnet der Willkür allerdings Tür und Tor und erzeugt letztlich eine Filterblase von Gleichgesinnten. Das ist dann keine öffentliche Diskussion mehr, sondern eine geschlossene Gesellschaft.

  25. “Dass so ein moralisch aufgeladener Überlegenheits-Habitus zu einem massiven Backlash in den sozialen Medien führen würde, müsste der Digital-Experte Lobo eigentlich selbst am besten wissen.”
    Eben! Und ist es nicht eher unwahrscheinlich, daß ihm das in diesem Fall nicht bewußt geworden ist? Was ist also die naheliegende Schlußfolgerung?

    CLICKBAIT!

    Übrigens ein Thema, das Lobo in seinem Rant nicht behandelt hat. Der weiß sicher warum. Er möchte wohl nicht darauf aufmerksam machen, daß auch er, um die Clickzahlen hochzutreiben, manipulative Taktiken einsetzt. Was für ein Medienexperte, was für eine Ethik…

  26. Apropos Weltsicht: Beim Guardian gibt’s gerade einen interessanten und mit beunruhigenden Zahlen untermauerten Bericht, wie die negative, überkritische Weltsicht der Medien die Leser beeinflußt.
    Titel: “Academic who defined news principles says journalists are too negative”
    Sehr empfehlenswert und relevant zum Thema hier!

  27. Frau Reschke wirkt erfahren in Sachen Vulgärfeminismus, jdnfls verbreitet sie das über alle Kanäle.

    Dass sie berechtigten Fraueninteressen damit in die Knie grätscht – so what?

    Die Frauenbewegung dürfte sich mit Frau Reschke einen Bärendienst erwiesen haben

    schade eigtl

  28. „Sascha komplett lobotomisiert?“

    das wäre doch mal was für Julian

    wobei Julian vmtl noch einen draufsetzen würde: „Sascha komplett Gehirnkrank?“

    das wäre doch mal ein pitch

  29. Ausgerechnet Sascha Lobo, der Erfinder der “Ja-aber-Nazis”, der “Latenz-Nazis”, und der “alles-Nazis,-außer-Sascha-Lobo-Nazis”!

  30. Sind diese Kommentatoren inzwischen die Kernlederschaft von Media? Ich war lange nicht hier, komme aber so schnell auch nicht wieder. Was für ein schauriges Niveau.

  31. Und nun zum Lösungsansatz: Wir benötigen ein permantentes Monitoring der Leitmedien über die Ausgewogen- bzw- Unausgewogenheit in der Berichterstattung…

    “Uni-Studie belegt: Das Massenblatt bevorzugt….”
    http://www.taz.de/!857784/

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