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1,11 Mio. Zuschauer weniger als 2018: RTL-Dschungel auf 11-Jahres-Tiefstniveau, Handball-WM holt den Tagessieg

“Ich bin ein Star – Holt mich hier raus”, Tag 2: Felix van Deventer, Sandra Kiriasis, Bastian Yotta, Chris, Leila Lowfire, Gisele Oppermann und Domenico de Cicco (v.l.n.r.)
"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus", Tag 2: Felix van Deventer, Sandra Kiriasis, Bastian Yotta, Chris, Leila Lowfire, Gisele Oppermann und Domenico de Cicco (v.l.n.r.)

Für "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" weisen die Quoten des zweiten Tages schon in eine bedenkliche Richtung. Blieben die Zuschauerzahlen in den vergangenen Jahren zwischen Tag 1 und 2 weitgehend stabil, ging es diesmal um 780.000 nach unten. Im Vergleich zum zweiten Tag vor einem Jahr verlor die Show sogar 1,11 Mio. Seher. Den Tagessieg holte sich stattdessen die Handball-WM - mit grandiosen 7,92 Mio. Fans und 31,7%.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Samstag wissen müssen:

1. Schwächster zweiter “Ich bin ein Star”-Tag seit elf Jahren

5,17 Mio. Leute entschieden sich am späten Samstagabend ab 22.15 Uhr für RTLs “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus”, darunter 2,81 Mio. 14- bis 49-Jährige. Die Marktanteile lagen bei 21,2% und 33,9%. Natürlich sind auch das weiterhin tolle Zahlen für eine RTL-Sendung, doch sie liegen eben klar unter denen der Vergangenheit – sogar noch deutlicher als die der Premieren-Ausgabe vom Freitag. So saßen vor einem Jahr bei der Staffel, die zur erfolglosesten seit zehn Jahren werden sollte, am zweiten Tag noch 6,28 Mio. Fans vor den Fernsehern, also 1,11 Mio. mehr als jetzt. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren es 3,53 Mio., 720.000 mehr als jetzt. Die Marktanteile befanden sich mit 26,4% und 41,5% ebenfalls auf einem ganz anderen Niveau als diesmal. Tatsächlich sahen an einem zweiten “Ich bin ein Star”-Tag zuletzt im Jahr 2008 weniger zu als jetzt.

2. Handball-WM kommt bereits richtig in Fahrt, fast 8 Mio. sahen den deutlichen Sieg gegen Brasilien, ZDF siegt auch in der Prime Time

Das populärste TV-Programm des Samstags war das Handball-WM-Spiel zwischen Deutschland und Brasilien: 7,92 Mio. Fans saßen ab 18.15 Uhr vor den Fernsehern – 31,7%. Obwohl auch der zweite Gegner des deutschen Teams noch keine Spannung versprach und die engen Spiele erst noch kommen, sind das schon traumhafte Quoten für die Heim-WM. Auch um 20.15 Uhr war das ZDF die Nummer 1: mit “Wilsberg” und 7,34 Mio. Sehern, bzw. 23,1%. Am Nachmittag holte das ZDF mit zwei Biathlon-Weltcups zudem 4,24 Mio. und 4,89 Mio. Zuschauer, sowie Marktanteile von über 30%. Starke Zahlen gab es aber auch für die ARD-Show “Schlagerchampions – Das große Fest der Besten”: 5,80 Mio. (19,9%) sahen zu.

3. RTL holt sich mit Dschungel und stabilem “DSDS” den Doppelsieg, ProSieben und Sat.1 verlieren in der Prime Time der 14- bis 49-Jährigen gegen ARD und ZDF

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Vor dem Dschungel sahen ab 20.15 Uhr 2,11 Mio. junge Menschen bei RTL “Deutschland sucht den Superstar”, der Marktanteil lag bei 23,2%. Im Vergleich zur Vorwoche (2,09 Mio. / 22,8%) sind das seht stabile Zahlen mit sogar einem leichten Anstieg, auch im Vergleich zum Vorjahr ist kein Minus zu verzeichnen. Auf Platz 3 der Tages-Charts folgt als erstes Nicht-RTL-Programm die Handball-WM mit 1,87 Mio. 14- bis 49-Jährigen und grandiosen 27,8%. Auch um 20.15 Uhr lagen das ZDF und sogar Das Erste mit den “Schlagerchampions” vor sämtlichen weiteren Privatsendern: 1,42 Mio. 14- bis 49-Jährige (15,7%) entschieden sich für “Wilsberg”, 870.000 (9,7%) für die ARD-Show.

4. Solide Zahlen für die “Pirates of the Caribbean” bei Sat.1, ProSieben erst ab Mitternacht mit der NFL stark, zweite Privat-TV-Liga schwach

Halbwegs zufrieden mit seinem Abend kann noch Sat.1 sein: Immerhin 790.000 14- bis 49-Jährige sahen dort ab 20.15 Uhr “Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2” – ein solider bis ordentlicher Marktanteil von 8,8%. ProSieben hingegen lockte mit “Der Knastcoach” nur 610.000 junge Menschen (6,7%). Die NFL-Play-Offs bescherten dem Sender danach aber ab Mitternacht bis in die tiefe Nacht gute Zahlen, zwischen 1 Uhr und 3 Uhr sogar Marktanteile von mehr als 17%. Die drei Sender der zweiten Privat-TV-Liga blieben am Abend schwach: Vox kam mit “Elysium” auf 5,2%, RTL II mit “Up in the Air” auf 3,56% und kabel eins mit dreimal “Hawaii Five-O” auf 4,2% bis 4,4%.

5. mdr punktet um 20.15 Uhr mit einem Münster-“Tatort”, der BR mit einem 90er-Jahre-Heimatfilm

Die ganz großen Quoten blieben bei den kleineren Sendern am Samstagabend aus, zu groß war die Dominanz von ARD, ZDF und RTL. Über sein Normalniveau sprang um 20.15 Uhr allerdings das mdr Fernsehen – mit dem alten Münster-“Tatort: Erkläre Chimäre”. 860.000 sahen zu – 2,7%. Ebenfalls über seinen Durchschnittszahlen landete das BR Fernsehen mit “Madame Bäurin”, einem Heimatfilm aus den 1990er-Jahren. 760.000 sahen zu – 2,4%. Ein Millionenpublikum gab es abseits der von ARD, ZDF, RTL, Sat.1 und Vox nur am Vorabend einiger Dritten: für “NDR regional”, die 20-Uhr-“Tagesschau” (beide NDR), sowie die “Lokalzeit” im WDR.

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