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Fall löste #metoo-Welle aus: Gericht spricht Harvey Weinstein vom Vorwurf sexuellen Belästigung frei

Harvey Weinstein
Harvey Weinstein

Ein US-Gericht hat den früheren Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein vom Vorwurf der sexuellen Belästigung in einem Fall freigesprochen. Die Vorwürfe wurden von der Schauspielerin Ahsley Judd erhoben und hatten später zu der weltweiten #metoo-Bewegung geführt, die sexuelle Belästigung und Missbrauch vor allem in der Kultur- und Unterhaltungsbranche offenlegte. Laut Medienberichten argumentierte das Gericht, dass das entsprechende Gesetz erst sei kurzem in Kraft ist.

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So sei ein Gesetz, das “sexuellen Belästigungen in der beruflichen Beziehung” unter Strafe stellt, erst 2018 erlassen worden und könne nicht rückwirkend angewendet werden. So berichtet es u.a. n-tv mit Verweis auf das US-Portal TMZ.com. Ashley Judd dürfe aber weiterhin wegen Diffamierung und Schädigung ihrer Karriere vorgehen. So wirft die Schauspielerin Weinstein auch vor, dass er sie bei dem “Herr der Ringe”-Regisseur Peter Jackson schlechtgemacht und so ihre Teilnahme an der Film-Trilogie verhindert habe. Jackson bestätigte die Darstellung Judds.

Weinstein wurde als Folge der zahlreichen Vorwürfe wegen sexueller Belästigungen bis hin zu Vergewaltigungen von seiner eigenen Produktionsfirma gefeuert und aus der Oscar-Academy entlassen. Gegen Weinstein sind noch mehrere Gerichtsverfahren in den USA und England wegen der Affäre anhängig.

 

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