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Fast 8 Mio. sehen “Brennpunkt” zum “Winterchaos”, “Schnitzel de Luxe” besiegt “Aktenzeichen XY”, “Bachelor” rutscht Richtung Mittelmaß

Der “Brennpunkt: Winterchaos” mit Moderator Christian Nitsche
Der "Brennpunkt: Winterchaos" mit Moderator Christian Nitsche

Großes Interesse am Winterwetter im Alpenraum: 7,92 Mio. sahen am Mittwochabend den "Brennpunkt: Winterchaos" im Ersten, der damit die klare Nummer 1 des deutschen Fernsehens war und die beste "Brennpunkt"-Zahl seit fast einem Jahr holte. Im Anschluss war auch der Film "Schnitzel de Luxe" ein Erfolg, besiegte mit 5,04 Mio. Sehern sogar "Aktenzeichen XY". Im jungen Publikum entschied "Der Bachelor" die Prime TIme für sich - allerdings mit Zuschauer-Verlusten.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Dienstag wissen müssen:

1. Fast 8 Mio. Zuschauer für den “Brennpunkt” – so viele wie seit dem Orkan Friederike nicht mehr

7,92 Mio. interessierten sich am Mittwochabend um 20.15 Uhr für den “Brennpunkt” im Ersten, der Marktanteil lag bei fulminanten 25,0%. Die 15-Minuten-Sendung zum Winterwetter im Alpenraum war damit der erfolgreichste “Brennpunkt” seit fast einem Jahr. Damals, am 18. Januar 2018, erreichte die Sendung zum Orkan Friederike mit 7,97 Mio. Sehern noch 50.000 mehr. Die “Brennpunkte” zu politischen Themen hatten in der Zwischenzeit meist nur 3 bis 4 Mio. Zuschauer angelockt.

2. “Schnitzel de Luxe” besiegt “Aktenzeichen XY”, “Hubert ohne Staller” startet gut

Auch nach dem “Brennpunkt” ging es für Das Erste erfolgreich weiter: Immerhin 5,04 Mio. blieben um 20.30 Uhr dran und sahen die Komödien-Premiere “Schnitzel de Luxe” – 16,0%. Damit gewann der Film sogar gegen das ZDF-Magazin “Aktenzeichen XY”, das mit 4,95 Mio. Sehern 15,6% erreichte. Am Vorabend lief unterdessen die neue ARD-Serie “Hubert ohne Staller” an. 3,02 Mio. sahen zu, der Marktanteil lag bei 11,9%. Für den 18.50-Uhr-Sendeplatz sind das hervorragende Zahlen, Vorgänger-Serie “Hubert und Staller” erreichte dort nie (!) 3 Mio. Zuschauer.

3. “Der Bachelor” gewinnt die Prime Time im jungen Publikum, verliert aber Zuschauer und Marktanteile

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Bei den 14- bis 49-Jährigen holte sich RTL einen Doppelsieg: “Gute Zeiten, schlechte Zeiten” gewann den Tag mit 1,47 Mio. jungen Zuschauern und 18,4%, dahinter folgt der Prime-Time-Sieger “Der Bachelor” mit 1,39 Mio. und 14,3%. Im Vergleich zum Staffel-Auftakt vor einer Woche gingen der Kuppel-Soap damit 200.000 junge Zuschauer und 1,7 Marktanteilspunkte abhanden. ProSieben erreichte mit “Taffe Mädels” 970.000 14- bis 49-Jährige und 10,4%, musste sich damit auch noch “Aktenzeichen XY” (1,13 Mio. / 11,4%) geschlagen geben. Der “Brennpunkt” lief bei 1,37 Mio. 14- bis 49-Jährigen (14,6%).

4. RTL II punktet mit den “Wollnys”, Sat.1 mit “Plötzlich arm, plötzlich rein” hinter RTL II, Vox und kabel eins

Hinter RTL, dem Ersten, dem ZDF und ProSieben folgte am Mittwochabend um 20.15 Uhr RTL II mit dem Dauerbrenner “Die Wollnys”: 710.000 14- bis 49-Jährige entsprachen guten 7,2%. Vox erreichte mit zwei neuen Folgen “Outlander” jeweils 640.000 junge Zuschauer, sowie Marktanteile von 6,5% und 7,2%, kabel eins war mit “Schindlers Liste” erfolgreich, kam auf 530.000 14- bis 49-Jährige und 6.1%. Erst dahinter folgt im Prime-Time-Ranking Sat.1: Für “Plötzlich arm, plötzlich reich” interessierten sich diesmal nur noch 450.000 14- bis 49-Jährige – miserable 4,7%.

5. zdf_neo punktet mit “Ein starkes Team”, der mdr mit dem “Wintereinbruch”

Weit nach vorn schob sich am Mittwoch auch wieder die zdf_neo-Prime-Time: 1,91 Mio. und 1,88 Mio. Menschen schalteten die beiden Wiederholungen aus der Krimireihe “Ein starkes Team” ein, die Marktanteile lagen bei 6,0% und 7,8%. Im mdr Fernsehen sahen um 20.15 Uhr 1,14 Mio. (3,6%) das “mdr Extra: Wintereinbruch in Mitteldeutschland” und 1,08 Mio. (4,2%) ab 20.35 Uhr “Wer weiß denn sowas XXL”. Ebenfalls in der Prime Time über der Mio.-Marke: das NDR Fernsehen mit den “Expeditionen ins Tierreich” (1,08 Mio. / 3,4%) und “Unsere Geschichte – Eingeschneit und festgefroren” (1,01 Mio. / 3,2%).

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Alle Kommentare

  1. Irgendwann mal platzt auch die Naivität zu glauben man hätte tatsächlich x Millionen Zuschauer. Das Erfassungssystem ist hoffnungslos überaltet, wenig repräsentativ und schmeichelt daher auch gezielt und regelmäßig den ÖR. Es entspricht aber eben nicht der Realität.

    Wenn man sich etwas mit Statistiken und Sozialen Medien auskennt, wird man feststellen können, das viele deutsche Youtuber im Mittelklassigen Abonenntensegment und Blogger deutlich mehr Reichweite und Zuschauer haben als o.g. Sendungen.

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