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Deutscher Fernsehpreis 2019: Nominierungen für Dokus, Information, Sport und Comedy stehen fest

Barbara Schöneberger und Steffen Hallaschka moderieren die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2019
Barbara Schöneberger und Steffen Hallaschka moderieren die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2019

Der Deutsche Fernsehpreis wird am 31. Januar zum 20. mal verliehen, diesmal in den Rheinterrassen in Düsseldorf. Die Nominierungen der fiktionalen Kategorien, waren schon bekannt, nun wurden auch die Nominierungen in den nicht-fiktionalen Kategorien wie "Beste Dokumentation" oder "Beste Information" veröffentlicht. Federführend für die aktuelle Verleihung ist der ARD-Sender WDR.

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Beste Dokumentation/Reportage:

„Im Schatten der Netzwelt – The Cleaners“ (ARD/Arte/WDR/NDR/RBB/Grifa Filmes/I Wonder Pictures/NHK/ Play TV/BBC/Gebrüder Beetz Filmproduktion) enthüllt die Schattenindustrie der sogenannten Content Moderation zur Löschung zensierter Daten im Auftrag von Facebook, YouTube, Twitter & Co.

„Heer, Stahl und Sturm – Wer Nazis verteidigt“ (ARD/WDR) porträtiert die drei Pflichtverteidiger von Beate Zschäpe im NSU-Prozess, während „Kulenkampffs Schuhe“ (ARD/SWR/HR/zero one) kunstvoll deutsche Nachkriegs-, Familien- und TV- Geschichte verbindet.

„Unantastbar“ (ZDF/Arte/Primitive Entertainment/ Spiegel TV) liefert eine weltweite Bestandsaufnahme anlässlich des 70. Jahrestags der UN-Menschenrechtserklärung.

„Vergewaltigt – Wir zeigen an!“ (ARD/WDR) begleitet Opfer sexueller Gewalt während der juristischen Verfahren.

Bester Doku-Mehrteiler:

„Äquator 360°: Die Linie des Lebens“ (Arte/ZDF/Primitive Entertainment/Spiegel TV/NHK) zeigt in zwölf Teilen anhand von Luft-, Landschafts- und Tieraufnahmen die Vielfalt entlang des nullten Breitengrades auf.

„Die Steinkohle“ (Arte/ZDF/Broadview TV) erzählt anlässlich der letzten deutschen Zechenschließung in zwei teilen  die Geschichte des Steinkohlenbergbaus in Europa.

„Terra X: Die Reise der Menschheit“ (ZDF/Gruppe 5) zeichnet in drei Teilen die historische Entwicklung von Migration nach.

Beste Information:

Natalie Amiri für ihre Berichterstattung aus Iran im Ersten

Antonia Rados für ihren Bericht „Jemens langsamer Tod“, der auf n-tv ausgestrahlt wurde.

Carsten Stormer und Marc Wiese, die in „War Diary“ (Arte/WDR/IFAGE) fünf Jahre Krieg in Syrien dokumentiert haben.

Bestes Infotainment:

Jochen Breyer für „ZDFzoom: Am Puls Deutschlands“ (ZDF/Bewegte Zeiten Filmproduktion)

Thilo Mischke für „Uncovered“ (ProSieben/pqpp2)

Jenke von Wilmsdorff für „Jenke macht Mut! Leben mit Brustkrebs“ (RTL/infoNetwork), „Das Jenke-Experiment“ (RTL/infoNetwork) und „Jenke Über Leben“ (RTL/Bavaria Entertainment)

Beste Sportsendung:

Die Premiere der European Championships (ARD/NDR/ZDF) bei den Europameisterschaften in der Leichtathletik.

Die Aufbereitung des Ironman-Wettbewerbs auf Hawaii im ZDF.

ProSieben und ProSieben MAXX für ihre American-Football-Sendungen unter dem Label „ranNFL“.

Beste Unterhaltung Primetime

„Let’s Dance“ (RTL/Seapoint Productions/Tower Productions)

„Wer weiß denn sowas? XXL“ (ARD/HR/NDR/UFA SHOW & FACTUAL)

„Ninja Warrior Germany – Die stärkste Show Deutschlands“ (RTL/Norddeich TV)

Beste Moderation Unterhaltung

Daniel Hartwich als Moderator von „Let’s Dance“ (RTL/Seapoint Productions/Tower Productions)

Kai Pflaume sowie die Rate-Teamchefs Bernhard Hoëcker und Elton gehören mit „Wer weiß denn sowas? XXL“ (ARD/HR/NDR/UFA SHOW & FACTUAL)

Luke Mockridge für „Luke!“- Shows „Die 2000er und ich“, „Die Schule und ich“ sowie „Die Woche und ich“ (alle SAT.1/Brainpool TV/Lucky Pics)

Beste Unterhaltung Late Night

Ina Müller für „Inas Nacht“ (ARD/NDR/beckground tv)

Klaas Heufer-Umlauf für „Late Night Berlin“ (ProSieben/Florida TV)

Serdar Somuncu für „So! Muncu!“ (n-tv/probono TV)

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Beste Comedy

Maren Kroymann mit ihrem Sketch-Format „Kroymann“ (ARD/Radio Bremen/SWR/NDR/rbb/ bildundtonfabrik)

„Die Martina Hill Show“ (SAT.1/Redseven Entertainment)

„Sketch History“ (ZDF/Warner Bros./HPR)

Bestes Factual Entertainment

„First Dates – Ein Tisch für zwei“ (VOX/Warner Bros.) beobachtet Paare beim Dinner-Dating.

„Ich, einfach unvermittelbar?“ (VOX/Tower Prod.) zeigt Menschen mit Diagnosen wie Autismus oder Tourette-Syndrom bei der Jobsuche.

„Bares für Rares“ (ZDF/Warner Bros.) feiert mittlerweile auch in der Primetime Erfolge.

Beste Ausstattung Show

Guido Frinken und Oli Egon Ide für „Das große Backen“ (SAT.1/Tower Productions)

Bode Brodmüller und Kim Hüfner für „Late Night Berlin“ (ProSieben/Florida TV)

Florian Wieder und Per Arne Janssen mit David Kreilemann (Licht) und Katia Convents (Kostüm) für „Let’s Dance“ (RTL/Seapoint Productions/Tower Productions)

Die Entscheidungen über die Preisträger fallen erst am Tag der Verleihung. Zudem werden ein Förderpreis für junge Talente und der Ehrenpreis der Stifter vergeben. Moderiert wird die Gala zum Deutschen Fernsehpreis 2019 von Barbara Schöneberger und Steffen Hallaschka. Sie wird als Live-Stream auf www.wdr.de und im ARD-Sender One zu sehen sein, der von 22.30 bis 0.30 Uhr eine Aufzeichnung ausstrahlt. Die Nominierungen für fiktionale Kategorien finden Sie hier.

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