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2018 gab es einen Zuschauer-Minusrekord: Schafft “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” die Quoten-Wende?

Die “Ich bin ein Star”-Kandidaten 2019: (oben v.l.n.r.) Peter Orloff, Tommi Piper, Sibylle Rauch, Gisele Oppermann, Doreen Dietel, Chris Töpperwien / (unten v.l.n.r.) Domenico de Cicco, Leila Lowfire, Bastian Yotta, Felix van Deventer, Evelyn Burdecki, Sandra Kiriasis
Die "Ich bin ein Star"-Kandidaten 2019: (oben v.l.n.r.) Peter Orloff, Tommi Piper, Sibylle Rauch, Gisele Oppermann, Doreen Dietel, Chris Töpperwien / (unten v.l.n.r.) Domenico de Cicco, Leila Lowfire, Bastian Yotta, Felix van Deventer, Evelyn Burdecki, Sandra Kiriasis

Die Langzeit-Quotenbilanz des RTL-Dschungels zeigt es: Nach der Rekord-Staffel des Jahres 2014, als im Durchschnitt fast 8 Mio. "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" sahen, ging es Stück für Stück nach unten. 2018 gab es mit 5,54 Mio. Zuschauern dann die schwächste Zahl seit zehn Jahren, bei den 14- bis 49-Jährigen mit 3,00 Mio. die geringste überhaupt.

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2014 hatte der RTL-Dschungel sein bisher bestes Jahr. Mit Kandidaten wie Larissa Marolt, Winfried Glatzeder, Kurzzeit-Kandidat Michael Wendler und Dschungelkönigin Melanie Müller traf RTL den Nerv der Zuschauer: Insgesamt sahen an jedem Abend im Durchschnitt 7,98 Mio. Leute zu – so viele wie nie zuvor und so viele wie auch in den Jahren danach nicht mehr. Auch der Durchschnitts-Marktanteil von 31,7% ist bis heute unerreicht. Bei den 14- bis 49-Jährigen gab es mit 4,71 Mio. Zuschauern und 44,9% ebenfalls bis heute gültige Rekorde.

Seitdem gab es bereits vier weitere Staffeln – und recht deutliche Zuschauer-Verluste. Über 6,70 Mio. 2015, einem kleinen Zwischen-Hoch von 7,00 im Jahr 2016 und 6,52 im Jahr 2017 ging es im vergangenen Jahr auf nur noch 5,54 Mio. Zuschauer herab. Das war die geringste Zahl seit 2008, also seit zehn Jahren. Und: Gegenüber dem Rekordjahr entsprach sie einem Zuschauerverlust von über 30%. Bei den 14- bis 49-Jährigen fiel “Ich bin ein Star” mit 3,00 Mio. Sehern sogar auf den geringsten Wert aller Staffeln.

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Zur Ehrenrettung der Show muss gesagt werden, dass solche Tiefstwerte natürlich immer ein Jammern auf sehr hohem Niveau sind. Keine andere Sendung abseits von Fußball-Großereignissen beschert ihrem Sender geballt solch herausragende Marktanteile. Bei den 14- bis 49-Jährigen ist das Minus zudem nicht allein der Sendung zuzuschreiben, sondern in Teilen auch allgemeinen Effekten. So schauen die Unter-50-Jährigen generell weniger fern als noch vor Jahren, diesem Trend kann sich auch “Ich bin ein Star” nicht entziehen. Schaut man bei den 14- bis 49-Jährigen auf den 2018er-Marktanteil von 37,8%, so war er auch im Gegensatz zur Zuschauerzahl kein Tiefstwert, sondern nur der fünftschwächste der bisherigen zwölf Staffeln.

Für RTL muss das Ziel 2019 dennoch lauten, die Quoten des Vorjahres wieder zu steigern. Die 40%-Marke bei den 14- bis 49-Jährigen ist eigentlich ein Muss, zudem ansteigende Zuschauerzahlen bei Jung und Alt. Der Kandidaten-Mix könnte durchaus gut für eine solche Trend-Umkehr sein, doch so genau weiß man das vor einer Dschungel-Staffel nie. Schließlich können die auf dem Papier spannendsten Kandidaten in Australien immer zu einem Schlafmittel für die Zuschauer werden.

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