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Burda entlässt komplette Redaktion von Fit for Fun und macht Kickboxerin Christine Theiss zur Herausgeberin

Kickbox-Weltmeisterin Christine Theiss ist neue Herausgeberin bei Fit for Fun, die Inhalte bezieht Burda künftig von einem externen Dienstleister

Hubert Burda stellt das Magazin Fit for Fun personell auf neue Standbeine, um dem Printprodukt wirtschaftlich eine bessere Perspektive zu geben. Dazu wird Kickbox-Weltmeisterin Christine Theiss zur Herausgeberin und löst den bisherigen Chefredakteur Alex Steudel ab. Zudem wird die komplette Print-Redaktion mit 24 Mitarbeitern aufgelöst. Künftig entsteht das Magazin im Redaktionsbüro mar10-media in Hamburg.

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Sie ist 23malige Weltmeisterin im Kickboxen, promovierte Ärztin, Moderatorin und Buchautorin: Christine Theiss. Sie wird die Herausgeberin des Fitness und Lifestyle-Magazins Fit for Fun und löst den bisherigen Chefredakteur Alex Steudel ab. Als neues Aushängeschild soll die Sportexpertin der Zeitschrift einen neuen Anstrich geben. So ist geplant, das Magazin optisch und inhaltlich zu relaunchen.

Künftig wird der Titel stärker zu einem Unisex-Magazin, um eine breitere Leserschaft zu erreichen. Burkhard Graßmann, Geschäftsführer BurdaNews: „Christine Theiss verkörpert als Expertin für Fitness und ehemalige Leistungssportlerin die Werte von Fit for Fun. Wir sind überzeugt, dass sie der Marke wichtige neue Impulse für die Zukunft geben kann.“ Der Verlag bestätigte damit das Sanierungsprogramm, über das zuerst Werben & Verkaufen berichtet hatte.

Ex-Chef von Amica erstellt mit Redaktionsbüro künftig die Heftinhalte

Von der Neuausrichtung ist auch die 24-köpfige Redaktion betroffen. Sie wird aufgelöst. Es wird geprüft, ob man den Mitarbeitern intern neue Stellen anbieten kann. Redaktionell wird das Blatt künftig vom Redaktionsbüro mar10-media in Hamburg betreut. Dies wird von Nikolas Marten geleitet, ehemals Verlagsgeschäftsführer bei Axel Springer. Für Marten ist Fit for Fun nicht ganz unbekannt. Er war von 1998 bis 2002 bei der Verlagsgruppe Milchstrasse Chefredakteur von Amica und Herausgeber von Cinema. Hier war damals auch Fit for Fun angesiedelt.

Von dem Umbau sind der Digitalauftritt, die Vermarktung, das Merchandising und das Lizenzgeschäft nicht betroffen. Diese sollen bei Burda blieben. Hintergrund der Neuausrichtung ist, dass das Münchener Verlagshaus mit der neuen Struktur dem Blatt eine dauerhafte wirtschaftliche Perspektive geben will. Denn die Auflage hatte in den vergangenen Jahren kräftig Federn gelassen – zuletzt wurden rund 100.000 Exemplare verkauft.

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