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Amazon entthront Microsoft an der Börse: Jeff Bezos führt jetzt den wertvollsten Konzern der Welt

Immer reicher: Jeff Bezos kann sich über üppige Gewinne freuen – in der Bilanz, an der Börse und auf seinem Konto
Immer reicher: Jeff Bezos kann sich über üppige Gewinne freuen – in der Bilanz, an der Börse und auf seinem Konto

Erneute Wachablösung an der Wall Street: Mehr als einen Monat lang konnte sich Comeback Kid Microsoft als wertvollster Konzern der Börsenwelt fühlen – bis heute. Im Handelsverlauf schob sich Internetschwergewicht Amazon vor den Redmonder Softwareriesen und ist zum zweiten Mal zum wertvollsten Konzern der Welt aufgestiegen. Den neuerlichen Börsenhöhenflug lösten positive Analysteneinschätzungen aus.

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Das Ringen der Tech- und Internetgiganten um den Börsenthron wird immer dramatischer. Nach Apples Sturz aus dem Börsenhimmel, durch den der langjährige Platzhirsch inzwischen bis auf Platz vier abgerutscht ist, wetteifern drei Digitalchampions um die vakante Krone der Wall Street: Google-Mutter Alphabet, Amazon und Microsoft.

Während Alphabet als Nummer drei zuletzt für wenig Schlagzeilen sorgte, trotzdem aber mit acht Prozent Rückstand in Schlagdistanz liegt, wurde das Duell der Apple-Nachfolger in den vergangenen fünf Wochen in einem Stadtduell in Seattle ausgefochten.

Amazon wieder wertvollster Konzern der Welt

Für einen Tag lag Amazon im Dezember vorn, den Rest der Zeit konnte sich Microsoft als echtes Comeback Kid fühlen, das nach 15 Jahren wieder zum wertvollsten Konzern der Welt aufgestiegen war – bis heute. Nach den schweren Verwerfungen im vierten Quartal ist Amazon unter den vier wertvollsten Digitalriesen eindeutig am besten ins neue Jahr gestartet.

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Während Apple nach der dramatischen Umsatzwarnung von vergangener Woche sofort wieder Kursverluste angehäuft hat und Microsoft und Alphabet nur moderat fester tendieren, hat der E-Commerce-Champion wie schon 2018 zu Jahresbeginn sofort den Turbo gestartet: Seit Jahresbeginn liegt Amazon bei Kursen von 1630 Dollar bereits um 8 Prozent vorne. Die Folge: Der Aufstieg zur neuen Nummer eins der Wall Street mit einem Börsenwert von 798 Milliarden Dollar. (Microsoft notierte zur gleichen Zeit bei 790 Milliarden Dollar.)

Analysten weiter optimistisch für Amazon

Befeuert wurde der Kursausbruch nach oben durch positive Analysteneinschätzungen zu Wochenbeginn. So gab etwa die Pivotal Research Group ein neues Kursziel von 1920 Dollar für Amazon heraus, das 20 Prozent über dem aktuellen Niveau liegt, aber immer noch unter dem Bewertungsniveau von einer Billion Dollar notiert, das Amazon im September für einen Tag erreicht hatte.

“Trotz der bereits massiven Größe halten wir Amazons Möglichkeiten wegen der Erfolgsgeschichte im Verbraucher- und IT-Geschäft weiter für uneingeschränkt”, schreibt Analyst Brian Wieser in einer Studie, die dem Finanzsender CNBC vorliegt. In die gleiche Kerbe schlägt der legendäre Techinvestor Bill Miller, der Amazons Marktpotenzial für “gigantisch” hält  und von einer weiteren Verdopplung der Aktie binnen der nächsten drei Jahre ausgeht.

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