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“Apple wird es gut gehen”: US-Präsident Trump gibt dem iKonzern nach iPhone-Schock Rückendeckung

Nicht immer auf einer Linie, aber laut Trump “Freude”:  Apple-CEO Tim Cook und der US-Präsident
Nicht immer auf einer Linie, aber laut Trump "Freude": Apple-CEO Tim Cook und der US-Präsident

Ungewohnte Rückendeckung für Apple nach einem Schockstart ins neue Jahr: Ausrechnet US-Präsident Trump, der den iKonzern in der Vergangenheit immer wieder für seine Produktion in China kritisiert hatte, nahm Apple nach dem jüngsten Börsenabsturz in Schutz. "Apple wird in Ordnung sein", erklärte Trump im Weißen Haus gegenüber Reportern. Gleichzeitig reklamierte Trump Apples vorangegangenen Höhenflug für sich: "Sie haben um hundert Prozent zugelegt seit ich Präsident bin", befand Trump.

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Bislang ist Apple in der Trump-Ära glänzend davongekommen. Obwohl der iKonzern noch im Wahlkampf Verbalattacken von Donald Trump ausgesetzt war, wird Apple in den ersten zwei Jahren unter dem neuen US-Präsidenten behandelt wie ein Musterschüler – was nicht zuletzt am Management-Geschick von Tim Cook liegt, der einen ganz anderen Draht zum Weißen Haus zu haben scheint als die jüngeren CEO-Kollegen aus dem Silicon Valley.

“Tim Cook ist ein Freund von mir”

Das gute Verhältnis bestätigte der US-Präsident auch gestern auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus. “Ich mag Tim Cook sehr, er ist ein Freund von mir”, erklärte Trump in gewohnter Manier.

Apple habe von seiner Präsidentschaft bislang sehr profitiert, die Aktie sei um “hundert Prozent gestiegen seit ich US-Präsident bin”, beanspruchte der 72-Jährige Apples Kursgewinne in den vergangenen zwei Jahren für sich, lag rein rechnerisch damit jedoch falsch.

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 “Apple wird es gut gehen”

Als Donald Trump am 20. Januar 2017 das Oval Office bezog, notierte die Apple-Aktie bei 121 Dollar, gestern waren es 148 Dollar. Macht in zwei Jahren den mageren Kurszuwachs von 22 Prozent. Gemessen an den Allzeithochs bei 233 Dollar im vergangenen Oktober geht Trumps Rechnung dagegen fast auf: In der Spitze hat sich die Apple-Aktie in der Trump-Ära um 92 Prozent verteuert, ehe der erdrutschartige Kurssturz einsetzte, der in den vergangenen drei Monaten 450 Milliarden Dollar Börsenwert ausradierte.

Trotz Apples historischen Börsenabsturzes macht sich der US-Präsident keine Sorgen um den gefallenen Techpionier.  “Apple wird es gut gehen”, glaubt Trump. Noch besser wäre Apple allerdings nach Meinung des US-Präsidenten dran, wenn der nur noch viertwertvollste Konzern der USA seine Produktion in die Heimat verlagern würde.

“China ist Apples größte Profiteur”

“Stellt Eure Produkte in den USA her, baut große, wunderschöne Fabriken  in den Vereinigten Staaten von Amerika”, wiederholte Trump seine Dauerforderung. China sei der größte Profiteur von Apples Produktion im Reich der Mitte.

CEO Tim Cook, der Mitte der Woche eine geharnischte Umsatzwarnung wegen der schwachen Geschäftsentwicklung in China herausgegeben hatte, hatte in der Vergangenheit immer wieder darauf hingewiesen, dass Apple seine Produktion aus Fachkräftemangel nicht in die USA verlagern könne.

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