Anzeige

Axel Prahl lockt als Ex-Journalist 6,50 Mio. Leute zum ZDF, Judith Rakers fällt mit ARD-"Kriminalreport" auf neues Tief

Axel Prahl im ZDF-Film "Extraklasse"

Toller Erfolg für den ZDF-Film „Extraklasse“: 6,50 Mio. sahen Axel Prahl als Ex-Journalist und jetzigem Abendschul-Lehrer zu und bescherten dem Film einen grandiosen Marktanteil von 20,7%. Auch das „Weihnachts-Special“ von „Wer wird Millionär?“ hatte da keine Chance, gewann dafür aber die Prime Time im jungen Publikum vor dem ZDF-Film.

Anzeige

Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Montag wissen müssen:
1. Top-Quoten für Axel Prahl in „Extraklasse“, Flop-Quoten für Judith Rakers im „Kriminalreport“
6,50 Mio. sahen also insgesamt den ZDF-Film „Extraklasse“, der Marktanteil kletterte auf starke 20,7%. Damit gewann der Film den Montag mit deutlichem Vorsprung vor dem „Weihnachts-Special“ von „Wer wird Millionär?“, das 4,54 Mio. Leute (14,7%) bevorzugten. Keine Chance auf die ersten Plätze hatte hingegen der ARD-„Kriminalreport“, den mit 1,94 Mio. erstmals sogar weniger als 2 Mio. Menschen einschalteten. Der Marktanteil von 6,2% ist ebenfalls ein neuer Minusrekord. „Hart aber fair“ interessierte im Anschluss ebenfalls nicht viele: 2,33 Mio. Zuschauer und 7,6% sind unterdurchschnittliche Zahlen für die Plasberg-Show.
2. „Extraklasse“ auch im jungen Publikum ein Erfolg, vorn liegt aber RTL
Bei den 14- bis 49-Jährigen überzeugte der ZDF-Film „Extraklasse“ ebenfalls: 1,17 Mio. junge Zuschauer entsprachen 12,3% – einem für ZDF-Verhältnisse starken Marktanteil. Für den Prime-Time-Sieg reichte es aber nicht ganz, denn „Wer wird Millionär?“ lockte mit seinem „Weihnachts-Special“ 1,36 Mio. (14,5%). Den Tagessieg holte sich die Vorabend-Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ mit 1,62 Mio. und gewohnt grandiosen 20,2%. Für das ZDF ging es auch nach 22.15 Uhr noch stark weiter: 650.000 14- bis 49-Jährige schalteten „San Andreas“ ein – 10,6%.
3. Sat.1-Vorabend reißt „Genial daneben“-Quiz in die Tiefe, solide Zahlen in der Prime Time
Der Vorabend bleibt bei Sat.1 eine Katastrophe: Die Soap „Alles oder nichts“ erzielte mit 500.000 Gesamt-Zuschauern und 160.000 14- bis 49-Jährigen erneut nur Marktanteile von 2,2% und 2,6%. Im Anschluss stürzte das „Genial daneben“-Quiz, das wieder für den Flop „Unser allerschönstes Weihnachten“ zurück kam, direkt auf neue Tiefststände: 250.000 14- bis 49-Jährige entsprachen nur 3,7%. Besser lief es am Abend: mit immerhin soliden 8,1% bis 8,2% für die Serien „Navy CIS“ und „Hawaii Five-O“. ProSieben kam mit „Big Bang Theory“-Wiederholungen in der Prime Time auf 10,1% bis 11,8%, mit „The Middle“ dazwischen auf 9,6%.
4. kabel eins besiegt mit „Stirb langsam 2“ und „Tödliche Weihnachten“ Vox und RTL II
In der zweiten Privat-TV-Liga setzte sich am Montag kabel eins durch: Mit einem Tages-Marktanteil von 6,1% gewann man bei den 14- bis 49-Jährigen gegen RTL II (6,0%) und Vox (5,6%). Der Hauptgrund für den Erfolg war dabei die starke Prime Time mit den beiden Evergreens „Stirb langsam 2“ und „Tödliche Weihnachten“: 640.000 und 310.000 14- bis 49-Jährige sahen die beiden Filme ab 20.15 Uhr – Marktanteile von 7,0% und 6,9%. Bei RTL II erreichten „Die Geissens“ und „Die Reimanns“ 6,0% und 5,9%, Vox blieb mit „Die geheimnisvolle Welt der Kinder – Wir feiern Weihnachten!“ bei 5,5% hängen und mit „Richtig (v)erzogen“ bei 5,1%.
5. zdf_neo punktet mit „Barnaby“, arte mit dem „ersten großen Eisenbahnraub“
Nicht weit hinter Sat.1 und dem Ersten – und damit vor Sendern wie kabel eins, ProSieben, Vox und RTL II – landete zdf_neo am Abend: Die beiden Folgen „Inspector Barnaby“ schalteten ab 20.15 Uhr 1,64 Mio. und 1,66 Mio. Menschen ein – Marktanteile von 5,2% und 6,8%. Über die Mio.-Marke sprangen um 20.15 Uhr auch das NDR-Magazin „Markt“ mit 1,05 Mio. Sehern und 3,3%, sowie die WDR-Reihe „Land und lecker“ mit 1,01 Mio. und 3,2%. Die neue Ingolf-Lück-Show „Wer hätte das gedacht?“ konnte im WDR Fernsehen aber nicht überzeugen: Nur 260.000 sahen ab 22.10 Uhr zu – blasse 1,1%. Über das Sender-Normalniveau sprang hingegen noch arte mit „Der erste große Eisenbahnraub“ und „Runaway Train“: 730.000 und 450.000 schalteten die beiden Filme ein – 2,3% und 2,2%.

Anzeige