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Neuanfang nach 28 Jahren “FR”: Chefredakteur Arnd Festerling verlässt die Frankfurter Rundschau

Nach 28 Jahren bei der Frankfurter Rundschau bereit für einen Neuanfang: Chefredakteur Arnd Festerling
Nach 28 Jahren bei der Frankfurter Rundschau bereit für einen Neuanfang: Chefredakteur Arnd Festerling

Die krisengeschüttelte Frankfurter Rundschau kommt nicht zur Ruhe: Der seit sechs Jahren amtierende Chefredakteur Arnd Festerling will der Tageszeitung im kommenden Jahr den Rücken kehren. Damit wird das überregionale Blatt künftig alleine von Bascha Mika geleitet. Seit 2014 führen Festerling und Mika die FR gemeinsam. Die renommierte Zeitung hat turbulente Zeiten und mehrere Besitzerwechsel erlebt.

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Bei der Frankfurter Rundschau bahnt sich eine Veränderung in der Führungsspitze ab: Chefredakteur Arnd Festerling will die Frankfurter Rundschau Mitte des kommenden Jahres auf eigenen Wunsch verlassen, „um noch mal etwas anderes auszuprobieren“, wie es in einer Mitteilung des Verlagshauses heißt. Damit endet die langjährige Doppelspitze mit Bascha Mika. Sie wird die Zeitung künftig alleine führen. Festerling und Mika hatten die überregionale Abonnement-Zeitung seit 2014 gemeinsam geleitet.

Für Festerling bedeutet der Rückzug bei der Frankfurter Rundschau eine persönliche Zäsur. Er war seit 1990 in diversen Funktionen bei der Tageszeitung aktiv, zunächst als Sportredakteur und zuletzt seit 2012 als Chefredakteur: „Ich freue mich, dass ich die Frankfurter Rundschau bei Bascha Mika, mit der ich die Zeitung seit 2014 gemeinsam leite, in allerbesten Händen weiß”, betont der Journalist und ergänzt: “Ich wünsche den Kolleginnen und Kollegen von Herzen alles Gute. Bei ihrer publizistischen Kraft und überzeugenden Haltung, gepaart mit der innovativen Stärke der Geschäftsführung und Besitzer glaube ich fest an eine gute und erfolgreiche Zukunft der linksliberalen Stimme in der deutschen Publizistik”, so Festerling. Er sei froh und stolz, “im Rahmen meiner Fähigkeiten und Kräfte dazu beitragen konnte, dass die FR immer noch zu den wichtigen deutschen Tageszeitungen zählt.“

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FR-Geschäftsführer Max Rempel bedauert nach eigenen Angaben die Entscheidung: „Trotz intensiver Gespräche ist es mir leider nicht gelungen, Arnd Festerling umzustimmen.“ Die Frankfurter Rundschau hat turbulente Zeiten erlebt. Mehrfach wechselte der Besitzer. Zuletzt hatte die Zeitungsholding Hessen um den Verleger Dirk Ippen das traditionsreiche Blatt übernommen.

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Alle Kommentare

  1. Tja, bei der FR heißt es wohl: “Die Ratten verlassen das sinkende Schiff” – ideologische Verblendetheit alleine macht eben auch nicht satt. Mal sehen, wer als nächster springt.

  2. FR ist kein Verlust. Die hat schon die SPD als Eigner in Manchestermanier kaputt geschrumpft. Hat übrigens kaum einen Empörungsjournalisten interessiert. Bei der Bezeichnung “linksliberal” muss man doch lachen, “linkslinksgrün” träfe es besser. Offensichtlich wird der Markt für selbst ernannte Umerzieher immer kleiner! Deswegen eben kein Verlust – ade FR, es reicht.

  3. Die FR hat nicht bemerkt, dass die Leser selbst denken können und nicht erzogen werden wollen.

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