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Die Blendle-Bestseller des Monats: Richard David Precht und Juli Zeh bescheren F.A.S. und Tagesspiegel die ersten Plätze

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Richard David Precht hat offenbar viele Fans unter den Nutzern des Journalismus-Shops Blendle. Erneut findet sich ein Artikel mit ihm - diesmal ein Streitgespräch - an der Spitze der Blendle-Verkaufs-Charts. Dahinter folgt ein Interview mit Juli Zeh, insgesamt fällt auf, dass sich im November viele lange Texte gut verkauft haben.

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Den Ökonomen Jens Südekum und Richard Davids Precht hatte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung gegeneinander antreten lassen, um über die Digitalisierung zu streiten. Das Gespräch mit der Headline “Müssen wir uns vor der Zukunft fürchten?” war bei Blendle der meistverkaufte Text des Monats November. Platz 2 geht an den Tagesspiegel und das Interview mit Juli Zeh, dahinter folgt Der Spiegel mit dem Abnehmtrend Intervallfasten.

Der dunkle November verleitete Blendle-Nutzer offenbar zum Lesen langer Stücke: Für 13 der Top-20-Texte weist Blendle eine Lesezeir von 10 Minuten und mehr aus. Auch wieder dabei: die Süddeutsche Zeitung mit der Geschichte eines 15-jährigen Pädophilen, die sich bei Blendle seit Monaten gut verkauft. Die Süddeutsche Zeitung und das SZ Magazin finden sich insgesamt viermal in der Top 20, Bestseller der Münchner war der Artikel “Hauptschüler”, in dem der Autor erzählt, was aus seinen Mitschülern geworden ist – 13 Jahre nach ihrem Hauptschulabschluss.

Hier die Blendle-Top-20 der in Deutschland meistverkauften Artikel im November 2018:

1. „Müssen wir uns vor der Zukunft fürchten?”, FAS
Der Ökonom Jens Südekum konfrontiert Richard David Precht in diesem Streitgespräch mit Fakten zur Digitalisierung.
12 Minuten Lesezeit, 45 Cent

2. „Ich bin eine gute bezahlte Arbeitslose“, Tagesspiegel
Großes Sonntagsinterview mit der Schriftstellerin Juli Zeh – die den Zeitgeist absolut schonungslos auf den Punkt bringt.
11 Minuten, 45 Cent

3. „Mahl-Zeit“, Spiegel
Über den neuesten Abnehmtrend, der besagt, man solle abends auf Mahlzeiten verzichten.
6 Minuten, 75 Cent

4. „Wir laufen zu oft vor Problemen weg“, FAZ
Der Berliner Psychotherapeut Jan Kalbitzer spricht über den Sinn von Krisen.
4 Minuten, 45 Cent

5. „Hauptschüler“, SZ
Dieser Autor trifft seine ehemaligen Mitschüler*innen, 13 Jahre nach seinem Hauptschulabschluss. Was ist aus ihnen geworden?
17 Minuten, 79 Cent

6. „Der Raubzug“, Capital
Ein Leitfaden für die private Altersvorsorge.
13 Minuten, 89 Cent

7. „Was wir wissen“, NZZ Folio
Wie funktioniert das Lernen? Zehn Mythen, zehn Fakten.
11 Minuten, 89 Cent

8. „Unser Sexleben ist wie eine Karriere“, stern
Interview mit der Soziologin Eva Illouz. Sie meint, das Konzept der romantischen Liebe sei gescheitert.
6 Minuten, 65 Cent

9. „Ich erinnere mich an alles“, SZ
Die Australierin Rebecca Sharrock erklärt, wie es sich anfühlt, sich an jeden Moment seines Lebens erinnern zu können.
6 Minuten, 79 Cent

10. „Was nicht passieren darf”, SZ Magazin
Theresa Hein erzählt die Geschichte von Leon und seiner Familie. Leon ist 15 und pädophil, seine Familie in ständiger Alarmbereitschaft
17 Minuten, 79 Cent

11. „Der unerklärliche Brauch”, Geo
In Kamerun “bügeln” Mütter die Brüste ihrer heranwachsenden Mädchen – um sie zu schützen. Diese Recherche geht dem Brauch auf den Grund.
16 Minuten, 95 Cent

12. „Kopf oder Bauch“, Focus
Warum reine Kopfentscheidungen ein Mythos sind und wie man Entscheidungen trifft, mit denen man glücklich ist.
13 Minuten, 69 Cent

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13. „Ihm verdanke ich alles“, NZZaS
Eine jüdische Studentin und ihr antisemitischer Professor: Über die rätselhafte Liebe von Hannah Arendt zu Martin Heidegger
10 Minuten, 89 Cent

14. „Warum ist der Chef plötzlich so nett?“, Focus
Ein Gespräch über die Führungskräfte-Skills der Zukunft, mit Professor Wolfgang Jenewein.
9 Minuten, 69 Cent

15. „Die aus der Hölle kam“, stern crime
Die Geschichte einer Frau, die ihre ersten 30 Lebensjahre in der Sekte ihres Vaters gefangen war.
19 Minuten, 89 Cent

16. „Die Akte Artemis“, Tagesspiegel
Eine Razzia im Großbordell und ihre Folgen: Ein Blick hinter die Kulissen des Berliner Artemis.
11 Minuten, 45 Cent

17. „Die Deutschen sind ein Volk von Angsthasen“, SZ
Beate Sander ist 80 Jahre alt und investiert seit ihre Pension in Aktien. Dabei schlägt sie sogar den Dax.
7 Minuten, 79 Cent

18. „Do it yourself aus Prinzip“, Business Punk
Ein Besuch bei Fynn Kliemann: Heimwerker-König, Youtube-Star und jetzt auch Musiker.
5 Minuten, 59 Cent

19. „Tech embraces its doomsayer“, New York Times
Philosoph Yuval Noah Harari glaubt, dass das Silicon Valley der Untergang der Menschheit ist. Warum die digitale Elite ihn trotzdem liebt. (Englisch)
11 Minuten, 15 Cent

20. „Ich bin ein Komiker der Ernst genommen wird“, Galore
Interview mit Eckart von Hirschhausen über Stress, Soziale Medien und medizinisches Grundwissen für alle.
12 Minuten, 79 Cent

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

Die Top 3 der Artikel aus den Ressorts Medien und Tech führt ebenfalls das Streitgespräch zwischen Jens Südekum und Richard David Precht an, dahinter folgt der Business Punk mit einem Text über YouTuber Fynn Kliemann.

1. „Müssen wir uns vor der Zukunft fürchten?”, FAS
Der Ökonom Jens Südekum konfrontiert Richard David Precht in diesem Streitgespräch mit Fakten zur Digitalisierung.
12 Minuten Lesezeit, 45 Cent

2. „Do it yourself aus Prinzip“, Business Punk
Ein Besuch bei Fynn Kliemann: Heimwerker-König, Youtube-Star und jetzt auch Musiker.
5 Minuten, 59 Cent

3. „Tech embraces its doomsayer“, New York Times
Philosoph Yuval Noah Harari glaubt, dass das Silicon Valley der Untergang der Menschheit ist. Warum die digitale Elite ihn trotzdem liebt. (Englisch)
11 Minuten, 15 Cent

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

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Alle Kommentare

  1. Ebenso interessant:

    Ich habe statt dieser o.g. Artikel das neue Buch vom Bundesrichter Thomas Fischer käuflich erworben und hab es im Zeitraum von 7 Tagen mit Unterbrechungen gelesen. In meinem persönlich sehr hellen November. Der Titel des Werkes lautet: Über das Strafen. Recht und Sicherheit in der demokratischen Gesellschaft, erschienen im Droemer Verlag, 2018.

    Nun, es muss jeder selbst entscheiden, was er und sie lesen möchte. Jedenfalls bekommen heuer zu Weihnachten 2 ausgewählte Personen von mir ein Exemplar geschenkt, da ich es für wichtig halte, sich mit der Thematik ernsthaft auseinanderzusetzen.

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