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Unsere Jobs in 15 Jahren: Jeder Dritte geht davon aus, dass seine Arbeit nicht mehr existieren wird

Jobs verändern sich in den nächsten 15 Jahren
Jobs verändern sich in den nächsten 15 Jahren

In 15 Jahren werden wir die Arbeitswelt von heute nicht mehr wiedererkennen – das ist ein Ergebnis des neuen Trendbooks der Networking-Plattform Xing. Das Netzwerk hat gemeinsam mit dem Zukunftsforscher Peter Wippermann die wichtigsten Trends zur Arbeit von morgen formuliert: Neue Berufsbilder entstehen, bestehende verschwinden und die künstliche Intelligenz hält Einzug in alle Arbeitsbereiche.

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Prioritäten und Werte der Berufstätigen verändern sich: Die Generation Z legt zum Beispiel bei der Jobauswahl großen Wert auf Flexibilität und Work-Life-Separation. Xing hat sich die Trends der Arbeitswelt angeschaut und dazu mehr als 1.400 Mitglieder und über 170 HR-Experten in Unternehmen befragt.

Ein Ergebnis: Jeder dritte befragte Wissensarbeiter geht bereits heute davon aus, dass sein Job in 15 Jahren nicht mehr existieren wird – zumindest nicht in der Form, wie er heute praktiziert wird. Die digitale Transformation, neue Geschäftsmodelle und der demografische Wandel haben zur Folge, dass ein Großteil der aktuellen Grundschüler in 15 Jahren in Berufen tätig sein werden, die wir heute noch gar nicht kennen, so die Studie.

Schuld daran sei unter anderem die Digitalisierung. Doch die birgt auch Gefahren. 83 Prozent der Befragten geben in dem Trendbook von Xing an, dass ihre Arbeitsbelastung durch die Digitalisierung zugenommen hat. Die notwendigen Auszeiten – die die Qualität der Arbeit nachweislich verbessern – hält dabei nur knapp die Hälfte ein. Eine Diskrepanz, die in 15 Jahren durch eine Vier-Tage-Woche aufgelöst worden sein könnte – mehr als jedes dritte Mitglied erwartet, dass dieses Modell dann in Unternehmen die Regel sein wird.

Auch die „Silver Worker“ sind auf dem Vormarsch. Schon heute geht die Mehrheit der Befragten davon aus, dass sie im Alter länger arbeiten werden als es das heutige Renteneintrittsalter vorsieht. Aber nicht nur, um ein höheres Einkommen zu erzielen (71 Prozent), sondern auch, weil es Spaß macht (75 Prozent) und um mental und körperlich fit zu bleiben (68 Prozent).

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Die echte Freizeit kehrt zurück

Während die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit in den vergangenen Jahren immer weiter verschwommen sind, geht der Trend zurück zu einer klaren Work-Life-Separation. Die Generation Z setzt einen klaren Raum für Freizeit auf die Prioritätenliste: “Diese Generation ist familienorientierter als ihre Vorgänger und wird das Work-Life- Blending nicht länger dulden. Für sie gilt: weniger Stress, mehr Leben”, so die Studie.

Nicht nur auf Seiten der Berufstätigen werden sich Berufsfelder, Arbeitsalltag und Prozesse verändern, sondern auch auf Seiten der Unternehmen. 87 Prozent der befragten Personaler gehen davon aus, dass künstliche Intelligenz künftig einen wesentlichen Anteil bei der Auswahl eines Kandidaten im Bewerbungsprozess hat.

Dieser Beitrag ist erstmalig in der Absatzwirtschaft erschienen

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