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Funke verkauft Ösi-Anteile: Karstadt-Besitzer René Benko steigt bei Kronen Zeitung und Kurier ein

Karstadt-Besitzer René Benko steigt mit seiner Signa Holding bei Krone und Kurier ein
Karstadt-Besitzer René Benko steigt mit seiner Signa Holding bei Krone und Kurier ein

Die Funke Mediengruppe hat 49 Prozent ihres Österreich-Geschäfts an die Signa Holding veräußert, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Die Holding um Karstadt-Besitzer René Benko übernimmt die Anteile von der WAZ Ausland Holding, die wiederum an der Kronen Zeitung und am Kurier beteiligt ist. Der Deal wartet nur noch auf eine Genehmigung bei den Kartellbehörden.

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Funke sieht in Signa “einen starken Partner” für die verlegerischen Aktivitäten in Österreich. Die Holding investiert mit der Partnerschaft erstmals neben Immobilien und Handel auch in das Mediengeschäft. Bekannt ist Signa insbesondere durch die vor fünf Jahren übernommene Kaufhaus-Kette Karstadt, die derzeit mit Kaufhof fusioniert.

Funke ist seit 1987 im österreichischen Medienmarkt aktiv. Über die WAZ Ausland Holding GmbH hält die Mediengruppe 50 Prozent an der Kronen Zeitung und fast die Hälfte des Kurier. Die übrigen Anteile an der Krone gehören der Familie Dichand. Mitgesellschafter beim Kurier ist die Raiffeisen Gruppe.

Signa wird dem Deal zufolge nun einen Anteil von 49 Prozent an der WAZ Ausland Holding GmbH übernehmen. Damit würde die Holding 24,22 Prozent am Kurier und 24,5 Prozent an der Krone besitzen – vorausgesetzt, die Kartellbehörden stimmen der Vereinbarung zu. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Michael Wüller, Geschäftsführer von Funke: „Mit neuer Kraft und Dynamik werden wir die starken Marken gemeinsam in die Zukunft führen, vor allem auch durch eine konsequente Digitalisierung.“

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René Benko, Gründer der Signa Holding, begründet die Investition wie folgt: „Wir investieren strategisch in Geschäftsmodelle, die breite Konsumentenschichten mit außergewöhnlichen Produkten und Leistungen überzeugen und ihre zukünftigen Bedürfnisse in der analogen wie der digitalen Welt ganzheitlich abbilden. Die Transformation starker Marken spielt da eine ganz wesentliche Rolle.“

Insbesondere durch das “Know-How in der Digitalisierung traditioneller Geschäftsmodelle” könne sich die Holding um den Karstadt-Besitzer in die Partnerschaft einbringen.

(rt)

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