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Bundesliga: BVB-FCB beschert Sky die höchste Zuschauerzahl der Geschichte, Hoffenheim-Augsburg Flop des Spieltags

Enttäuschte Bayern nach dem Spiel in Dortmund
Enttäuschte Bayern nach dem Spiel in Dortmund

Jubelstimmung bei Sky: Dank der erhöhten Spannung in der Bundesliga durch nicht mehr so dominante Bayern steigen die Zuschauerzahlen wieder. Das Spitzenspiel von Borussia Dortmund gegen den FC Bayern erreichte am Samstag sogar 2,05 Mio. Fans - so viele wie keine andere Sky-Sendung seit Beginn der Quoten-Veröffentlichung des Pay-TV-Anbieters vor siebeneinhalb Jahren.

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Begonnen hat der Bundesliga-Spieltag zwar am Freitag mit dem Match Hannover-Wolfsburg, doch das lief auf den Pay-TV-Kanälen von Eurosport, deren Zahlen weiterhin nicht veröffentlicht werden. Am Samstag war dann Sky an der Reihe: Um 15.30 Uhr lagen die Einschaltquoten zunächst noch unter denen der Vorwochen: 1,28 Mio. sahen zu. Das Minus war aber vorhersehbar, denn von den drei populärsten Clubs – Bayern, Dortmund, Schalke – spielte keiner am Samstagnachmittag.

820.000 der 1,28 Mio. entschieden sich so für die Konferenz aller fünf stattfindenden Partien. Unter den Einzeloptionen stach ganz klar die von Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach hervor: 250.000 sahen sie. Auf jeweils 90.000 Zuschauer kamen Düsseldorf-Hertha und Nürnberg-Stuttgart, 20.000 sahen Freiburg-Mainz und nur 10.000 Hoffenheim-Augsburg.

Um 18.30 Uhr dann das Spiel der Spiele. Schon in den vergangenen Jahren holten die Aufeinandertreffen von Dortmund und München meist die besten Zahlen der Saison. Durch die Schwächephase der Bayern und die dadurch größere Spannung in der Liga schraubte sich die Sehbeteiligung diesmal aber auf ungeahnte Höhen. 2,05 Mio. schalteten das Spiel ein – so viele wie nie zuvor. Seit dem 1. April 2011, als die Sky-Einschaltquoten erstmals offiziell veröffentlicht wurden, hat keine Sendung des Pay-TV-Anbieters so viele Leute angelockt.

Der bisherige Rekord lag bei 2,02 Mio. und stammt vom 30. Bundesliga-Spieltag der Saison 2011/12, als an einem Mittwochabend neben anderen Spielen auch das zwischen Dortmund und Bayern stattfand. Die zuschauerstärkste Einzelpartie war in all den Jahren auch eine zwischen BVB und FCB: Am 5. März 2016 sahen 1,87 Mio. zu. Tatsächlich liegen auf den sieben ersten Plätzen der erfolgreichsten Bundesliga-Spiele der Sky-Geschichte nun solche zwischen Dortmund und München, sowie auf neun der Top-Ten-Plätze. Einzig ein Derby zwischen Schalke und Dortmund liegt auf Platz 8 dazwischen.

Am Sonntag schlossen Leipzig und Leverkusen mit 630.000 Zuschauern, sowie Frankfurt und Schalke mit 700.000 den Spieltag ab, der für Sky in die Geschichte eingegangen ist.

Die von MEEDIA aus allen Sky-Zuschauerzahlen der Bundesliga errechneten Tabelle gibt es an der Spitze keine Veränderungen. Bayern München und Borussia Dortmund liegen hier ohnehin vorn, haben den Vorsprung auf Schalke 04 nun aber nochmal deutlich ausgebaut. Auf Rang 4 überholt Werder Bremen RB Leipzig, den größten Sprung des Spieltags macht Eintracht Frankfurt, das sich von 10 auf 7 steigerte. Zwei Plätze eingebüßt hat hingegen Hertha BSC. Auf den drei letzten Plätzen ist Hoffenheim hinter Wolfsburg auf 17 zurück gefallen, ganz hinten bleibt Hannover 96.

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Die Bundesliga-Tabelle nach Sky-Zuschauerzahlen Saison 2018/19

Platz Vorwoche Verein Spiele* Mio.
1 1 Bayern München 9 1,04
2 2 Borussia Dortmund 9 0,84
3 3 Schalke 04 11 0,64
4 5 Werder Bremen 10 0,56
5 4 RB Leipzig 11 0,56
6 6 Borussia Mönchengladbach 10 0,53
7 10 Eintracht Frankfurt 7 0,50
8 8 Bayer Leverkusen 10 0,49
9 7 Hertha BSC 10 0,47
10 9 VfB Stuttgart 9 0,44
11 11 SC Freiburg 9 0,31
12 12 Mainz 05 11 0,30
13 13 1. FC Nürnberg 10 0,28
14 15 Fortuna Düsseldorf 9 0,28
15 14 FC Augsburg 11 0,26
16 17 VfL Wolfsburg 9 0,25
17 16 TSG Hoffenheim 10 0,24
18 18 Hannover 96 9 0,19
Stand: 11. Spieltag / Durchschnitts-Zahlen / *: Spiele, die bei Sky live übertragen wurden // Rohdaten-Quelle: AGF/GfK - Berechnung + Tabelle: MEEDIA

Zur Methodik: Für unsere Zuschauertabelle werten wir sämtliche Einzelspiel-Quoten, sowie die der Konferenz. Die Konferenz-Zuschauer werden in dem Verhältnis unter den zu der Anstoßzeit spielenden Clubs aufgeteilt, in dem sie sich schon die Zuschauer der Einzeloptionen aufgeteilt haben. So werden für unsere Tabelle aus 250.000 Bremen-Mönchengladbach-Zuschauern 690.000, aus 10.000 Hoffenheim-Augsburg-Sehern hingegen nur 30.000.

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