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Nach Streit mit Trump – CNN-Reporter verliert Akkreditierung

Eklat bei Pressekonferenz: US-Präsident Trump und CNN-Reporter Jim Acosta leisten sich offenen Disput
Eklat bei Pressekonferenz: US-Präsident Trump und CNN-Reporter Jim Acosta leisten sich offenen Disput Screenshot: © Fox News / YouTube

Nachdem CNN-Reporter Jim Acosta sich bei der Pressekonferenz zu den Midterm-Wahlen mit US-Präsident Donald Trump über die laufenden Russland-Untersuchungen ein offenes Wortgefecht geleistet hatte, wurde dem Journalisten nun die Akkreditierung "bis auf Weiteres" entzogen. Das Weiße Haus begründet die Entscheidung damit, dass Acosta einer Mitarbeiterin auf Verlangen nicht das Mikrofon zurückgegeben habe.

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In einer Mitteilung von Pressesprecherin Sarah Sanders heißt es, dass der Präsident zwar kritische Fragen zu sich und seiner Regierung begrüße und an eine freie Presse glaube, ein derartiges Verhalten jedoch “niemals toleriert” werde. Donald Trump selbst hatte während der Pressekonferenz CNN als Feind des Volkes Bezeichnet und Journalisten mehrmals aufgefordert den Mund zu halten.

Der Sender CNN hatte nun in einem Statement verkündet, dass “die andauernden Angriffe des Präsidenten auf die Presse deutlich zu weit gegangen sind. Sie sind nicht nur gefährlich, sie sind verstörend unamerikanisch”. Auch der Verband der im Weißen Haus akkreditierten Korrespondenten (WHCA) hat in einer Erklärung den Entzug der Akkreditierung für Acosta als “schwach und fehlgeleitet” und “nicht akzeptabel” kritisiert und forderte eine umgehende Rückgängigmachung der Entziehung.

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