Partner von:
Anzeige

stern.de-Chefin Anna-Beeke Gretemeier: “Grabenkämpfe zwischen Print und Online gehören der Vergangenheit an”

Anna Beeke Gretemeier ist seit Oktober 2017 Chefredakteurin bei stern.de
Anna Beeke Gretemeier ist seit Oktober 2017 Chefredakteurin bei stern.de

Knapp über ein Jahr ist Anna Beeke Gretemeier die Frau an der Spitze des digitalen stern. Im Interview mit MEEDIA erklärt die Chefredakteurin, wie sie Print-Journalisten fürs Digitale zu begeistern versucht, an welchen Stellen sie Synergien mit anderen Titeln aus dem eigenen Hause sucht und was, wo sie die Reichweitenziele von stern.de erfüllt sieht, die nächsten strategischen Ziele sind.

Anzeige

Stern.de zählt insgesamt rund 70 redaktionelle Mitarbeiter. Redaktionen wie Zeit Online oder Spiegel Online beschäftigen fast oder mehr als doppelt so viele Angestellte – was bewegt bei stern.de jeden Tag in den Wettkampf zu gehen?
Anna-Beeke Gretemeier: Zunächst einmal: Wir mischen mit einem vergleichsweise kleinen Team ganz vorne mit! Das spornt schon einmal an. Unser oberstes Ziel ist es, der Marke stern im Netz noch stärkere Konturen zu geben und sie von den anderen Angeboten eindeutig abzuheben. Dazu gehört, stern.de weiter als Reportage-Magazin auszubauen und generell, magazinigeren Journalismus zu bieten. Das machen wir mit neuen Formaten, beispielsweise mit der „Reportage der Woche“ und neuem Storytelling. Hinzu kommt: Wir erleben gerade eine der spannendsten Zeiten für Journalismus, politisch wie gesellschaftlich. Journalismus wird gebraucht wie schon lange nicht mehr. Das motiviert bei der Arbeit jeden Tag aufs Neue.

Sie sprechen die politischen Zeiten an: Letztens las ich ganz oben auf Ihrer Seite aber über ein Pärchen, das sich nie wieder die Zähne putzen und nur noch Obst essen will. Wie politisch ist denn stern.de?
Der stern war immer bunt und bringt seit jeher die Themen, die das Leben schreibt: von Politik über Wirtschaft bis hin zu Kultur, Stars und Unterhaltung. Dieser Mix macht den stern aus, und dieser Tradition fühlen wir uns bei stern.de verpflichtet. Unser Anspruch ist es, die Themen abzudecken, über die sich die Menschen beim Abendessen unterhalten. Dabei sind wir täglich sehr politisch und bieten hier viele Hintergründe. Man kann stern.de also als Nachrichtenmagazin wahrnehmen, aber bitte nicht nur als Newssite.

Verfügen Sie, wie es sich für ein Nachrichtenmagazin gehört, über eigene Ressourcen in der Hauptstadt?
Wir arbeiten eng mit unserem Hauptstadtbüro zusammen. Die Synergien mit Berlin wurden in jüngerer Zeit weiter ausgebaut und insgesamt sind wir effizienter geworden. Print-Kollegen schreiben auch für Online. So haben wir beispielsweise die Kolumnen-Reihe „Berlin hoch 3“ eingeführt, in der unsere Korrespondenten abwechselnd das politische Geschehen kommentieren.

Sie haben den Ausbau der Synergien von Print und Online bereits früh in Ihrer Arbeit betont. Auch beim stern gibt es Grabenkämpfe und Befindlichkeiten. Wie viel Überzeugungsarbeit liegt noch vor Ihnen?
Ich glaube, dass ‚Grabenkämpfe‘ der Vergangenheit angehören. Wir wissen, dass wir die Zukunft nur gemeinsam gestalten können und haben die Ziele klar definiert. Heute ist jedem Reporter klar, dass er oder sie für Print und Online gleichermaßen berichtet, beispielsweise wenn er bei den Demonstrationen in Chemnitz unterwegs ist. Die Marke stern ist heute nicht mehr ausschließlich ein Printheft, dazu gehören selbstverständlich auch die digitalen Kanäle und die stern-Ableger. Das Markenverständnis hat sich da grundlegend geändert, wir sehen heute die ganze Markenfamilie.

Wenn es mittlerweile jedem klar ist oder sein sollte; wie haben Sie das dann geschafft –  schwer vorstellbar, dass die Menschen beim stern wandlungsbereiter oder weniger beratungsresistent sind als in anderen Häusern.
Ich bin ein Freund klarer Worte und deutlicher Erwartungshaltungen. Zunächst sind wir auf diejenigen zugegangen, die von sich aus Interesse hatten, Online mitzumischen und sich mit uns thematisch auszutauschen. Wir haben einen offenen Newsroom; hier ist jeder willkommen. Dann haben wir Schulungen angeboten. Aber klar ist auch: Nicht jeder ist von Beginn an zu 100 Prozent von Veränderungen überzeugt. Das muss man auch akzeptieren und darf sich nicht verkämpfen.

Die Zeiten erfordern es, dass man auch mit den weniger kooperativen Kollegen zusammenkommen muss. Wie gehen Sie mit den Kollegen um?
Natürlich möchte ich lieber mit Menschen zusammenarbeiten, die Lust auf das Digitale, auf mein Team und mich haben. Der Vorteil ist, dass die Leute um mich herum wahnsinnig neugierig und begeisterungsfähig sind – das färbt früher oder später ab.  

Synergien verlaufen aber nicht nur in eine Richtung: Wie aufgeschlossen sind Digitale fürs Print-Produkt?
Sehr aufgeschlossen. Wir haben viele Kollegen, die auch immer wieder an Geschichten im Print-stern mitschreiben oder mitrecherchieren. Die Zusammenarbeit setzt voraus, dass es auf der Führungsebene reibungslos funktioniert – das kann ich von Christian Krug und mir behaupten.

Sie sind, wie Ihr Vorgänger, Mitglied der Print-Chefredaktion. Wie intensiv ist der Austausch zwischen Ihnen und Chefredakteur Christian Krug?
Der Austausch ist gut und eng. Im Vergleich zu den ersten Wochen nach meinem Antritt ist er aber lockerer geworden, auch weil jetzt jeder noch genauer weiß, wie der andere tickt.

Teilen sich stern und stern.de dasselbe Markenversprechen – oder geht es gar nicht, weil die Nutzerschaft schon unterschiedlich ist?
Es war eben schon kurz angeklungen. Ja, es gibt ein gemeinsames Markenversprechen. stern ist print wie digital ein Reporter-Magazin, das stellen wir mit gemeinsamen Projekten unter Beweis. Die Zielgruppenüberschneidung von stern und stern.de liegt bei rund zehn bis 15 Prozent. stern-Leser sind im Schnitt 51 Jahre alt, stern.de-Nutzer 42 und durch Neon teilweise noch jünger. Da ist es klar, dass wir online andere Themen spielen bzw. Themen anders erzählen als in Print.

Viele Medienbeobachter unterstellen dem stern eine Relevanz- und Identitätskrise. Trifft das dann auch auf stern.de zu?  
Relevanzkrise würde bedeuten, dass wir weniger oder nicht mehr gelesen werden. Wir verzeichnen aber einen nennenswerten Anstieg bei den Unique Usern, haben in diesem Jahr die 14 Millionen geschafft – und das mit vergleichsweise kleiner Mannschaft. Meine These ist, dass dieser Erfolg unter anderem auf die Umstellung unseres Storytellings wie auch auf den höheren Anteil an politischem Inhalt zurückzuführen ist.

… was sich wohl schwer belegen lässt – sind es doch eher die bunten Themen, mit denen die Reichweite über SEO und Social Media gemacht und gesteigert wird. Sind Stammnutzer bzw. direkte Zugriffe nicht der wahre Faktor für Relevanz? Unseren Analysen zufolge lag der Anteil zwischen Juli und September bei rund 43 Prozent. Zum Vergleich: Damit verzeichnen Sie ungefähr so viele Direktzugriffe wie Focus Online. Marken wie Spiegel und Bild kommen auf mehr als 70 Prozent.
Das ist nah dran; wir verzeichnen 46 Prozent Direktzugriffe, was ich für einen sehr guten Wert halte. Das liegt zum größten Teil aber an der Marke an sich und ist ein Spektrum, in dem wir uns in den vergangenen Jahren immer bewegt haben. Worauf wir stolz sind: Mit Neon holen wir nach der strategischen Neuausrichtung im Januar 2018 auch schon 40 Prozent Direktzugriffe. Das macht Spaß und motiviert. Aber am Ende kommt es auch auf die Unique User an.

Wieso?
Unique User sind aussagekräftiger als die Reichweitenmessung in Visits oder PIs. Für mich steigt die Relevanz, wenn sich insgesamt mehr Menschen für unsere Marken entscheiden – auch mit Blick auf die Vermarktung.

Das klingt nach radikaler Reichweitenvermarktung. Manche mögen eher wieder Klasse statt Masse beschwören, die bereits vorhandenen Nutzer lieber länger halten und beschäftigen. Das hängt auch damit zusammen, dass Google und Facebook in der Reichweite nicht einzuholen sind.
Wahr ist doch, dass es nur mit einem Mix aus beidem funktioniert. Einerseits: Starke Marken sind wichtig. Andererseits: Stärke funktioniert auch durch Reichweite. Die Themen, die wir setzen, sollen Menschen schließlich erreichen und gelesen werden. Reichweite muss demnach hochgehalten und auch gesteigert werden. Die Herausforderung ist dann nur, die vielen neuen Nutzer in loyales Publikum umzumünzen. Nur wenn man seine Leser kennt, kann man auf ihre Bedürfnisse eingehen. Und wir kennen unser Publikum dank Marktforschung sehr gut.

Wir haben in den vergangenen Jahren aber zahlreiche andere Methoden zur Marktforschung kennengelernt, die uns den Nutzer näher bringen – nicht zuletzt durch Paid Content, aber auch durch Registrierungsschranken. Wo steht stern.de?
Wir haben – bei Neon noch stärker als bei stern.de – den Communitygedanken gefördert. Nutzer melden sich bei uns an, um zu kommentieren und zu diskutieren. Mit den Erkenntnissen, die wir dort sammeln, arbeiten wir natürlich.

Anzeige

… es gibt noch so etwas wie Communities bei stern.de, die Kommentarspalte ist aber quasi nicht vorhanden. Viel kann da also nicht bei rumkommen.
Communities bilden sich ja beispielsweise auch bei Facebook. Die Erkenntnisse daraus und zusammen mit ausgereifter Marktforschung, ergeben dann ein sehr genaues Bild des Nutzers.

Community-Bildung ist sicher auch eine Ressourcenfrage. Denken wir das Thema in Richtung der Registrierung gegen Inhalt, was langfristig auf Paid Content hinausläuft. Die Erkenntnis, sich wirtschaftlich nicht nur auf Vermarktung zu verlassen, hat sich in der Branche weitgehend durchgesetzt – bei stern.de ist davon nichts zu spüren.
In den letzten Jahren lag unser Fokus darauf, Relevanz, Reichweite und Umsatz von stern.de zu steigern. Hier haben wir unsere Ziele erreicht und setzen uns auf dieser Basis seit Jahresbeginn intensiv mit Paid-Modellen auseinander. Wir denken hier nicht nur an Paid Content, sondern auch an Services und Zusatzleistungen, die wir anbieten können.

Wie wird das aussehen?
Wir haben die hochwertigen, passenden Inhalte, für die es eine Zahlungsbereitschaft bei unseren Lesern gibt, im Haus, da sind wir uns sicher. Es geht jetzt darum, geeignete Angebote zu erstellen. Wir befinden uns mitten in der Konzeptionsphase.

Über welche Form von Angeboten wird konkret gesprochen?
An dieser Stelle möchte ich noch nicht vorweggreifen. Die Konzeption läuft schließlich noch.

Derweil wird eine andere Entwicklung auf stern.de deutlich: Sie haben bereits vor einiger Zeit damit begonnen, Inhalte der direkten Markenfamilie, aber auch von Marken, die im digitalen schwach sind – beispielsweise Geo – via stern.de zu spielen. Hat stern.de das Potential die zentrale journalistische Plattform von Gruner + Jahr zu werden?
Die Vielfalt der Marken, und der Themen macht Gruner + Jahr aus. Eine zentrale journalistische Plattform aufzubauen, ist gewiss nicht das Ziel des Verlages. Communities zu bilden, ist aber erklärtes strategisches Ziel. Und das machen wir hier. Dass wir via stern.de die gesamte Markenfamilie abbilden, ist naheliegend. Und darüber hinaus wollen wir unseren Nutzern auch artverwandte Themen anbieten, die ihnen gefallen könnten. Da passt Geo hervorragend; unsere Leser haben die Inhalte sehr gut angenommen. Das hat Geo wertvolle Unique User verschafft, während die IVW-Reichweite auf unser Konto geht. Beide Marken profitieren von dieser Lösung.

“Der Look des Tages”, “Diese Erdtöne wollen wir jetzt sehen”, “Investiert Sebastian Pannek zu viel in sein Aussehen” – das sind stern.de-Zeilen, die auch bei Gala oder Brigitte stehen könnten. Ist hier ähnliches denkbar?
Wenn es inhaltlich zu stern.de passt: ja. In Einzelfällen kommt es auch vor, dass wir bei Lagen – beispielsweise wenn mal wieder eine Royal Wedding stattfindet – zusammenarbeiten. Ansonsten sprechen Brigitte und Gala aber eine andere Zielgruppe an.

Ein eigenes Team haben Sie für die Marke Neon gebaut, die nach Einstellung des Heftes als Jugendportal weiter existiert. Wie sind die ersten vier Monate des neuen neon.de gelaufen?
Das neue neon.de ist schon im Januar 2018 gestartet. Die Idee war, das Digitalangebot von Neon zu stern.de holen, weil ich sicher war, dass viel Potential in der digitalen Millennialmarke steckt und es von der Infrastruktur von stern.de profitieren würde. Der Plan ist voll aufgegangen: Wir haben einen Wachstumsschub hingelegt und stehen aktuell bei einer Reichweite von rund 5,5 Millionen Visits und 1,63 Millionen Unique User. Das fünfköpfige Redaktionsteam, mit dem wir gestartet sind, haben wir im Laufe des Jahres schon weiter ausgebaut. Andersherum profitieren wir bei stern.de von Erfahrungen, die wir mit Neon machen. Weil wir hier viel experimentieren. So möchte ich beispielsweise das Schichtsystem, in dem wir bei Neon arbeiten, in Teilen auch zu stern.de holen. Dabei haben Redakteure die Möglichkeit, sich abwechselnd mit aktuellen Themen und Longreads zu beschäftigen. Darüber hinaus gibt es die „Experimentierschicht“, in der sie sich auch mal vom reinen Journalismus losgelöst Markenprojekten widmen können.

Wie wichtig ist die Plattform stern.de für Neon?
Beide Marken sind füreinander wichtig. Stern.de bietet Neon-Inhalten eine aufmerksamkeitsstarke Plattform. Und NEON gibt uns die Möglichkeit, Themen noch einmal ganz anders aufzubereiten und mit einem anderen Sound für eine andere Zielgruppe zu erzählen. Das macht uns vielseitiger. Ein aktuelles Beispiel sind die Präsidentschaftswahlen in Brasilien: stern.de widmet sich natürlich der reinen Nachricht plus der politischen Einordnug. Bei Neon haben wir den Anspruch, uns um Fragen zu kümmern, die die junge Zielgruppe außerdem interessieren. So haben wir uns damit beschäftigt, dass viele junge Brasilianer nach dem Wahlausgang Trost in den Harry Potter-Romanen finden. Und wir sprachen mit einer 23-jährigen Brasilianerin darüber, warum auch viele junge Menschen in ihrem Heimatland einen Rechtspopulisten gewählt haben.

Wo unterscheidet sich Neon von Bento, ze.tt und Co.?
Neon verspürt vielleicht weniger als Watson & Co. die Chronistenpflicht, das Welt- und Nachrichtengeschehen eins zu eins adaptiert auf die junge Erwachsenenwelt abzubilden. Wir sind eine Lifestyle-Magazin-Marke im Netz. Bilden sowohl News für Millennials als auch Zeitgeist, Trends und bunte Themen ab. Wir begreifen die Zielgruppe der Millennials breiter als andere und wissen, dass sie nicht nur in Berlin, Hamburg und anderen Großstädten wohnt. Neon ist eher Münster, Bielefeld oder Freiburg. Für diese jungen Menschen machen wir Journalismus auf Augenhöhe, sind nah an ihrem Leben dran und schauen positiv auf ihre Welt.

Die sogenannten Jugendportale sind deutlich ge- und wohlfühliger unterwegs als ihre Mutterschiffe und dennoch auf Haltungsebene deutlich politischer. Trifft das auch auf Neon zu?
Ja, und das finde ich auch richtig und wichtig. Wir haben den Eindruck, dass die Zielgruppe das stärker verlangt – gerade in den jetzigen Zeiten. Junge Menschen wollen Orientierung, und dafür bedarf es einer klaren Haltung.  

Wo steht Neon?
Neon ist auch eine Community-Marke. Im Idealfall denken und fühlen wir mit unseren Lesern. Auch politisch. Es wird keinen wundern, dass wir da eher auf Seiten von #wirsindchemnitz stehen als auf Seiten der AfD.

Diese Ausrichtung dürfte eine große Gemeinsamkeit mit anderen Portalen im Wettbewerb sein – ist diese Tendenzwanderung nicht für Leser wie auch (Nachwuchs-)Journalisten auf gleich mehreren Ebenen gefährlich?
Gefährlich wäre das nur, wenn wir unseren Blick verschließen, wenn wir einseitig auf die Welt blicken würden. Das tun wir nicht. Davor bewahren uns schon die Redaktionskonferenzen, in denen auch bei Neon sehr leidenschaftlich und kontrovers diskutiert wird. Und unsere Leser fordern das in der Community auch immer noch mehr ein.

 

 

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Warum wird nicht nach Profitabilität gefragt? Ist das Thema beim Betrachten journalistischer Websites abgehakt? Oder gar tabu?

  2. Der distanzlose und zugleich pseudoengagierte Marketing-Sprech solcher FührungskräftInnen, ihr roboterhaftes, inhaltsleeres Smartphone-Denglish sind zum Fürchten. Journalismus als Phrase, als Pose, als Atrappe seiner selbst.

  3. Die wesentliche Frage ist für noch immer nicht geklärt:
    Was macht guten Journalismus aus?

    Und was soll um Himmels Willen ein “Journalismus auf Augenhöhe” sein?

    1. Von Leuten wie Gretemeier werden Sie nur Marketing-Geschwätz hören oder „Wir sprachen mit einer 23-jährigen Braslianerin”. Und Herr Schade kann oder will nicht kritisch fragen.

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werben auf MEEDIA
 
Meedia

Meedia